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23.04.2018

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  • 26.03.2018 10:53

    DAX auf dem Weg zu 10.000 Punkten?

    Der DAX ist angeschlagen. Wenn er weiter fällt, liefert er ein deutliches charttechnisches Verkaufssignal. Weitere Kursverluste wären gegebenenfalls die Folge.

    Ein Grund für Kursverluste war die Diskussion um steigende Zinsen in den USA.

    Jetzt kommt als weitere Belastung der mögliche Handelskrieg der USA vor allem mit China hinzu. Ich denke, dass es nicht dazu kommt, aber er ist möglich. Dazu gleich mehr.

    Sehen Sie sich zuerst einmal die kritische Lage des DAX an.

    DAX: Weitere Kursverluste möglich

    Chart wurde erstellt mit tradesignal

    Anfang des Jahres 2015 hatte der DAX seinerzeit mit 12.390 Punkten ein neues Allzeithoch erreicht (waagerechte rote Linie). Danach gab er ab und bei 12.390 Punkten hat sich dadurch ein charttechnischer Widerstand gebildet. Mit seiner Schlussnotierung der vorigen Woche von 11.790 Punkten liegt er deutlich darunter. Der Widerstand bei 12.390 Punkten ist also noch nicht nachhaltig überwunden.

    Der Schlusskurs der Vorwoche von 11.790 Punkten (kreisförmig markiert) ist fast das Tief der Jahre 2017 und 2018. Dort habe ich grün eine charttechnische Unterstützung eingezeichnet. Wenn der DAX deutlich darunter zurückfällt, sind aus charttechnischer Sicht auch Notierungen um 11.000 Punkte und tiefer nicht auszuschließen. Erst bei 10.000 Punkten lässt sich eine weitere charttechnische Unterstützung ausmachen (blau markiert).

    Schauen Sie mit mir auf die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen:

    USA: Zinssteigerungen bleiben moderat

    Es sieht so aus, dass Jerome Powell, der neue Chef der US-Notenbank, die wenig restriktive Geldpolitik seiner Vorgängerin fortführen wird. Massive Zinsanhebungen wird es nicht geben. Nicht zuletzt, weil die hoch verschuldete USA eine hohe Zinsbelastung kaum bezahlen könnte.

    USA: Wirtschaftskrieg unwahrscheinlich

    Im Wirtschaftsstreit der USA mit Südkorea deutet sich schon eine Entspannung an. Dasselbe gilt für USA und Europa. Bleibt der mögliche Wirtschaftskrieg mit China. Und da denke ich, wird Trump gebremst, wenn er denn überhaupt ernsthaft eine Eskalation in Erwägung zieht.

    Letztlich sitzen die Chinesen am längeren Hebel. Denn die USA haben mehr als 1 Billion USD Schulden in China. Wenn die von China fällig gestellt würden, wären die USA pleite. Einen Wirtschaftskrieg mit China können sich die USA nicht leisten.

    DAX-Unternehmen auf Rekordkurs

    Vergangene Woche ging diese Meldung fast unter:

    „Die weltweit gute Konjunktur hat Deutschlands Börsenschwergewichten 2017 in der Gesamtschau Rekordzahlen beschert. Die Umsätze stiegen in der Summe kräftig, die Gewinne sogar rasant.“

    Das spricht nicht für massive weitere Kursverluste des DAX.

    Meine Einschätzung der Lage

    Eine ähnliche charttechnische Einschätzung wie oben habe ich Ihnen geschrieben, als der DAX mit der charttechnischen Unterstützung bei 12.390 Punkten kämpfte. Diese Unterstützung bei 12.390 Punkten hat nicht gehalten. Und die Unterstützung bei knapp 12.000 Punkten (blau markiert im Chart) ist angeschlagen. Aus charttechnischer Sicht ist das Risiko für weitere Kursverluste ist gestiegen.

    Wirtschaftlich betrachtet (moderate Geldpolitik in den USA, eher kein Wirtschaftskrieg, DAX-Unternehmen auf Rekordkurs) sieht es nach weiteren Kursgewinnen aus, wenn sich die Lage beruhigt hat.

    Zum guten Schluss: Heute vor 107 Jahren, also am 26. März 1911, kam der US-amerikanische Schriftsteller Tennessee Williams zur Welt. Von ihm stammt mein heutiges Zitat:

    „Jede Dummheit findet einen, der sie macht.“

    Frei nach diesem Zitat bieten die Banken ihre emittierten Papiere (Zertifikate, Optionsscheine etc.) an. Über diese, von Banken ausgedachten Produkte, sagte der erfolgreiche Börsianer und Benediktinermönch Pater Anselm Grün:

    „Auf alles, was von Banken ausgedacht ist, verzichte ich. … Inzwischen weiß ich, da verdienen immer nur die Banken.“

    Ich wünsche Ihnen eine winterfreie Woche

     

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 12.03.2018 11:26

    5 gute Gründe für weiter steigende Aktienkurse

    Kurzfristig geht es weiter aufwärts. Davon bin ich überzeugt, obwohl ich die Risiken sehe und natürlich nicht ausblende.

    Der Tag X ist noch nicht da

    Der Tag X wird kommen, an dem es abwärts rauscht. Je länger und je höher die Aktienindizes bis dahin gestiegen sind, desto stärker wird es dann abwärts rauschen. Dann müssen Sie Puts kaufen beziehungsweise im Depot haben, um von dem Crash zu profitieren. Aber jetzt ist der Tag X noch nicht da.

    Heute ist deshalb die Zeit der Calls, das heißt: Sie haben mit Calls die besten Gewinn-Chancen.

    5 gute Gründe für Calls

    Sehen Sie sich die folgenden 5 Gründe an, die für weiterhin zulegende Aktienkurse sprechen.

    1. Grund für Calls: Leitindex Dow Jones im ungebrochenen Aufwärtstrend

    Chart wurde erstellt mit tradesignal

    Im März des Jahres 2009 hat der Dow Jones den damaligen Crash beendet. Seitdem läuft er aufwärts. Anfang dieses Jahres hat er rund 13% korrigiert. Das ist normal, mehr noch: Es ist noch nicht einmal eine besonders ausgeprägte Korrektur. Im Jahr 2011 hat er mit etwa 20% weit stärker korrigiert. Und in den Jahren 2014 bis 2016 nervte die ewig dauernde Seitwärtsbewegung. Dabei lagen zwischen Hoch und Tief immerhin 17%; damit auch mehr Kursverluste als jetzt.

    Aus charttechnischer Sicht stehen die Weichen des Dow Jones auf weiter steigende Kurse. Und wenn der Dow Jones weiter steigt, steigen auch andere Aktienindizes, allen voran der DAX.

    Störfeuer stoppt Aktienmärkte nicht

    In der vergangenen Woche gab es erhebliches Störfeuer für die Aktienmärkte. Was ist aber passiert? Der Dow Jones und der DAX haben deutlich zugelegt.

    2. Grund für Calls: Rechtsruck in Italien wird vom Markt ignoriert

    In Italien gab es einen Rechtsruck bei den Wahlen. Das ist sicher nicht förderlich für die Aktienmärkte. Gleichwohl legten der Dow Jones und der mehr betroffene DAX – wie oben geschrieben – zu.

    3. Grund für Calls: EZB deutet Straffung der Geldpolitik an – Aktienkurse steigen

    Vergangene Woche Donnerstag tagten die Notenbanker der Europäischen Zentralbank. Sie deuteten danach an, die ultralockere Geldpolitik etwas zurückzuschrauben. In einem nervösen Markt hätte das eine Abwärtsbewegung auslösen können. Die Aktienindizes legten jedoch zu. Ein Zeichen für Stabilität und ein gutes Zeichen für Calls.

    4. Grund für Calls: Zölle auf Importe in den USA – Aktienkurse steigen

    US-Präsident Donald Trump hat Zölle auf Importe von Stahl und Aluminium in die USA verhängt. Das hat das Potenzial, eine massive Korrektur am Aktienmarkt auszulösen. Deutet sich doch nicht weniger als ein Wirtschaftskrieg an. Was passierte, habe ich oben geschrieben: Die Aktienkurse legten zu.

    5. Grund für Calls: Die Volatilitätsindizes beruhigen sich – Aktienkurse steigen

    Mitte Februar dieses Jahres kam es zu extremen Ausschlägen bei den Volatilitätsindizes für den S&P 500 (VIX) und DAX (V-DAX). Das signalisierte höchste Nervosität bei Anlegern und bedeutete akute Crashgefahr. Die Volatilitätsindizes haben sich beruhigt und kehren in normale Notierungen zurück. Das bedeutet für die Aktienmärkte: Die Anleger erwarten mehrheitlich, dass es weiter aufwärts geht.

    5 gute Gründe für weiter steigende Aktienkurse

    Wie ich Ihnen eingangs geschrieben habe: Ich blende die Risiken nicht aus, ganz im Gegenteil. Aber mit Optionen erzielen Sie Gewinne bei relativ kurzer Haltedauer. Es geht also um die kurz- bis mittelfristige Lage und Entwicklung der Aktienmärkte. Und da stehen die Zeichen ganz klar auf Kursgewinne. Sie haben also weiterhin die besten Gewinn-Chancen, wenn Sie Calls auf starke Aktien kaufen.

    Zum guten Schluss: Heute vor 333 Jahren, also am 12. März 1685, erblickte George Berkeley, der irische Philosoph, das Licht der Welt. Er sagte:

    „Wir haben Staub aufgewirbelt und beschweren uns darüber, dass wir nichts sehen können.“

    Ich hoffe, hier im Kommentar immer mal Staub aufzuwirbeln. Dann bemühe ich mich, klare Sicht zu schaffen, so dass Sie Zusammenhänge erkennen können und sich nicht beschweren. Mit der Hoffnung, dass es mir gelingt, sende ich Ihnen beste Grüße

     

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 08.02.2018 10:27

    DAX: Gute Chancen auf Ende des Spuks

    Der DAX ist um über 1.000 Punkte und damit auf Jahrestief gefallen. Das sehen Sie im untenstehenden Chart.

    Auf den ersten Blick könnte man sagen, das ist ein Signal zur Fortsetzung der Kursverluste oder sogar die Einleitung zu einem Crash. Ich schließe das auch nicht aus. Aber …

    … ich denke, der DAX hat gerade jetzt eine gute Chance zur Stabilisierung. Denn bei genauer Betrachtung sehen Sie gute Zeichen, die auf ein Ende der Kursverluste deuten.

    DAX: Gute Chancen auf Ende des Spuks

    Chart wurde erstellt mit tradesignal

    Der DAX ist unter sein vorheriges Allzeithoch bei 12.390 Punkten gefallen (waagerechte Linie im Chart). Hinzu kommt, dass er den tiefsten Stand des noch jungen Jahres erreicht hatte.

    Der DAX hat einen großen Teil seiner vorherigen Gewinne von Ende des Vorjahres wieder abgegeben, wie Sie im Chart sehen.

    Meine Einschätzung aus charttechnischer Sicht

    Der DAX notiert über 12.500 Punkten und damit wieder deutlich oberhalb des erwähnten vorherigen Allzeithochs (oberhalb der waagerechten roten Linie).

    Wenn sich der DAX oberhalb dieser Unterstützung stabilisiert, ist das ein gutes Signal. Er hätte dann die charttechnische Unterstützung dieses Kursbereichs erfolgreich getestet. „Erfolgreich“ heißt: Er ist auf diesen Kursbereich zurückgefallen, ja sogar ein gutes Stück darunter. Danach hat er diese Marke aber sofort zurückerobert und sich oberhalb davon stabilisiert. Ein Zeichen für Stärke.

    Gut möglich, dass der Spuk damit ein Ende hat.

    Fällt der DAX nachhaltig unter 12.390 Punkte, sind weitere Kursverluste möglich

    Die Unterstützung bei 12.390 Punkten ist wichtig für den DAX. Fällt er nachhaltig unter diese Unterstützung, sind weitere Kursverluste bis hin zum Crash möglich. Derzeit bewerte ich das Geschehen von Anfang dieser Woche noch lange nicht als Crash.

    Da die Chancen für eine Bodenbildung derzeit gut sind, empfehle ich Ihnen weiterhin den Kauf von Calls auf starke Aktien, aber natürlich nur abgesichert durch Put-Optionen auf Indizes.

    Puts zur Absicherung sind wichtig

    Derzeit empfehle ich Ihnen nach wie vor ein Verhältnis von 4 : 1 Calls zu Puts (gerechnet an der Höhe der investierten Gelder, nicht der gekauften Kontrakte). Wenn sich die Weichen in Richtung Abwärtstrend stellen sollten, ist eine Veränderung dieses Call-/Put-Verhältnis nicht nur denkbar, sondern wahrscheinlich. Auch ein Verhältnis von 4 : 1 Puts zu Calls (also mehr Puts als Calls) ist denkbar.

    Zum guten Schluss: Am 08.02.1880, also heute genau vor 138 Jahren, kam der deutsche Maler Franz Marc zur Welt. Von ihm stammen die Worte:

    „Neue Ideen sind nur durch ihre Ungewohntheit schwer verdaulich.“

    Das passt gut zu Optionen. Viele Anleger haben mir gesagt, dass sie sich nicht an den Optionen-Handel trauen, weil er ihnen ungewohnt sei. Einmal kennengelernt, war es dann doch ganz einfach verdaulich.

     

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 21.12.2017 10:36

    Januar 2018: DAX bei 14.000 Punkten?

    Aktuell ist es mit dem DAX ein zähes Geschäft. Aber wenn es wieder losgeht, kann das so dynamisch geschehen, dass Sie nur dann gewinnen, wenn Sie bereits gekauft haben.

    DAX: Startschuss zur Kursrally kann jederzeit fallen

    Die US-Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq eilen von Allzeithoch zu Allzeithoch.

    Der DAX hat Anfang November dieses Jahres auch ein Allzeithoch verbucht, aber danach ist er ein Stück zurück gefallen und kann sich von den 13.000 Punkten nicht mehr nach oben absetzen.

    US-Indizes auf Allzeithoch und DAX ein Stück zurück, diese Konstellation liefert ein starkes Kaufsignal für die im DAX notierenden Aktien. Der DAX kann jeden Tag durchstarten.

    Treibt ein Short Squeeze den DAX auf 14.000 Punkte?

    Viele Anleger, die in DAX-Werte investiert sind ungeduldig.

    „Außer Spesen nichts gewesen“, heißt es aktuell. Und es gibt viele Anleger, die mit Cash abwarten und auf den richtigen Einstiegs-Zeitpunkt lauern.

    Die wollen dann auf den fahrenden Zug aufspringen, wenn es wieder losgeht. Wie dynamisch das geschehen kann, konnten Sie in der Vergangenheit regelmäßig erleben.

    Dass der DAX innerhalb weniger Tage +10% zugelegt hat, gab es mehrfach. Da waren immer auch Leerverkäufer für die Rally mitverantwortlich.

    Exkurs zum Leerverkauf:

    Ein Leerverkäufer leiht sich Aktien (das geht über einen Broker) und verkauft diese. Er setzt darauf, dass er die Aktien später billiger zurückkaufen kann.

    Erst teuer verkaufen, später billiger zurückkaufen – wenn die Spekulation aufgeht, ergibt das einen Gewinn durch fallende Aktienkurse.

    Rally kommt oft unerwartet

    Viele Anleger setzen derzeit auf fallende Kurse, da sind auch Leerverkäufer dabei.

    An der Börse ist es aber oft so, dass sich die Kurse genau anders entwickeln, als es die mehrheitliche Marktmeinung erwartet.

    Zugzwang für Leerverkäufer

    Wenn die Kurse dann aber durchstarten, werden die Marktteilnehmer, die auf fallende Kurse gesetzt haben, eines Besseren belehrt.

    Die Aktienkurse legen zu und sie müssen mögliche Leerverkäufe von Aktien eindecken.

    Das heißt: Obwohl Leerverkäufer auf fallende Aktienkurse setzen, stehen sie dann zusätzlich auf der Käuferseite und treiben dadurch die Aktienkurse zusätzlich hoch.

    Und das nennt man Short Squeeze.

    Treibt ein Short Squeeze den DAX auf 14.000 Punkte?

    Derzeit warten immer noch viele Anleger ab. So mancher Pessimist mag darauf setzen, dass dem DAX der Sprung über 13.000 Punkte nicht nachhaltig gelingt.

    Notiert der DAX aber in Kürze doch deutlich über 13.000 Punkte und dann auf Allzeithoch, ist das ein starkes Signal, dass es weiter aufwärts geht.

    Schön wäre es, wenn der DAX Anfang des kommenden Jahres ein neues Allzeithoch verbucht und dieses auch per Wochenschlusskurs bestätigt.

    Dabei sein und maximal gewinnen

    Dann springen auch die zurückhaltenden und pessimistischen Anleger auf den fahrenden Zug auf, die jetzt noch abwarten.

    Und die Kurse starten durch, vielleicht wieder um +40%, so wie von Ende 2014 bis Anfang 2015:

    Seinerzeit haben auch die Pessimisten mit ihren Eindeckungs-Käufen der von ihnen leerverkauften Aktien für die Rally gesorgt.

    Deshalb „liebe“ ich Pessimisten. Sie sind und waren für die Gewinn-Lawinen verantwortlich, die uns im Optionen-Profi regelrecht überrollten und wieder überrollen werden.

    Das gelingt, weil wir seinerzeit rechtzeitig investiert waren und aktuell investiert sind – auch in Calls auf Aktien, die im DAX notieren.

    Die höchstmöglichen Gewinne erzielen Sie auch heute nur, wenn Sie bereits vorab investiert sind. Denn wann es losgegangen ist, sehen Sie erst rückwirkend – und dann kann es zu spät sein.

    Zum guten Schluss wünsche ich Ihnen ein Weihnachtsfest, das Sie so genießen, wie Sie es sich wünschen:

    • im Kreise Ihrer Lieben,
    • traditionell mit geschmücktem Weihnachtsbaum,
    • „irgendwo“ im Schnee
    • oder auch fernab in der Sonne,
    • christlich geprägt
    • oder einfach als schönes traditionelles Fest.

    Das Weihnachtsfest ist das Fest der Liebe und nicht das des Konsums. Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Weihnacht!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 20.12.2017 11:00

    Eine gute Nachricht für das Börsenjahr 2018

    Ich habe Ihnen schon mehrfach kritisch zu Binären Optionen geschrieben, so z. B. im Juli dieses Jahres: „Binäre Optionen sind überflüssig wie ein Kropf“, habe ich da gesagt.

    ESMA will Binäre Optionen verbieten

    Jetzt scheint es, dass die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) Binäre Optionen verbieten will.

    Schluss mit dem Spuk, sage ich!

    Dann gibt es auch keine Verwechslungs-Gefahr mehr zwischen den „richtigen“ Optionen, die an den transparenten Terminbörsen gehandelt werden, und den Binären Optionen.

    Meine Meinung: Binäre Optionen sind Täuschung des Anlegers

    Ich denke, der Name Binäre Optionen wurde bewusst so zum Verwechseln ähnlich gewählt, um von der Erfolgsgeschichte der Optionen zu profitieren.

    Für mich ist das bewusste Täuschung des Anlegers.

    CFDs auch im Visier der ESMA

    Es scheint, die ESMA räumt auf und sagt dem Wildwuchs an intransparenten und gefährlichen Hebelpapieren den Kampf an.

    Denn auch die CFDs sind ins Visier der ESMA gerückt.

    Ein überflüssiges Produkt: Binäre Optionen

    Im Folgenden habe ich einige Kritikpunkte zu Binären Optionen aufgeführt, die ich Ihnen im eingangs erwähnten Kommentar bereits genannt habe.

    • Der Name ist irreführend. Ich unterstelle, es soll eine Verwechslung mit den originalen Optionen erreicht werden. Das ist intransparent und unfair! Die Optionen, die ich empfehle und die an Terminbörsen gehandelt werden, haben mit Binären Optionen nichts zu tun. Der Name täuscht Gemeinsamkeiten vor. Die sind aber nicht gegeben.
    • Binäre Optionen haben mit Optionen an Terminbörsen so wenig zu tun, wie die Bank im Park, auf die Sie sich setzen, mit der Bank, bei der Sie Ihr Konto oder Depot haben: nämlich nichts!
    • Mit Binären Optionen handeln Sie nicht unabhängig von Emittenten. Der Name soll vermutlich darüber hinwegtäuschen.
    • Wenn Sie mit Binären Optionen handeln wollen, müssen Sie bei einem speziellen Broker ein Depot eröffnen. Danach handeln Sie nur über diesen Broker. Ihr Gegenpart ist also immer die Bank, wie beim Roulette. Und wissen Sie, wer beim Roulette immer gewinnt? – Richtig: Die Bank!
    • Ein Portal, das über Binäre Optionen informiert, schreibt: „Logischerweise kann (bei) Binären Optionen Betrug nicht generell komplett ausgeschlossen werden.“ Ich meine: „Nicht ausgeschlossen“ heißt nicht „alles Betrug“. Aber alleine, dass es nicht ausgeschlossen ist, reicht, um zu mahnen: Finger weg von Binären Optionen!

    Chapeau an die ESMA! – Sie will endlich etwas unternehmen

    Es scheint, die ESMA reagiert – endlich! In einer aktuellen Meldung in den Medien heißt es:

    „Die Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA will binäre Optionen verbieten. Binäre Optionen sollen verboten, Differenzkontrakte (CFDs) eingeschränkt werden.

    Die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde hat Maßnahmen gegen besonders spekulative Finanzprodukte angekündigt.

    … Die ESMA plant nach eigenen Angaben, das Marketing und den Vertrieb sogenannter binärer Optionen zu verbieten sowie den Handel der bei Privatanlegern beliebten Differenzkontrakte (CFDs) einzuschränken.

    Im Januar wollen die Regulierer entscheiden, ob entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden.“

    Nun hoffe ich, dass es auch zu diesem Verbot kommt. Ich werde berichten.

    Binäre Optionen: Täuschung der Anleger

    Noch kann es Ihnen passieren, dass Sie den Optionen-Handel an Terminbörsen kennenlernen wollen und Binäre Optionen finden.

    Dann sind Sie falsch! Sie sind durch den wohl nicht zufällig gewählten und zum Verwechseln ähnlichen Namen „Binäre Optionen“ getäuscht worden.

    Und noch einmal: Binären Optionen haben mit Optionen, die an Terminbörsen gehandelt werden, nichts zu tun!

    Zum guten Schluss: Am 20.12.1968, also heute vor 49 Jahren, starb der jüdische Schriftsteller Max Brod. Von ihm werden die Worte überliefert:

    „Lernen kann man immer nur von dem, der seine Sache liebt, nicht von dem, der sie ablehnt.“

    In diesem Sinne: Ich liebe die Kombination „Börse, Optionen und Schreiben“. Ich bemühe mich, meine tägliche Kommentare so zu schreiben, dass Sie auf unterhaltsame Weise etwas lernen können.

    In der Hoffnung, dass es gelingt, wünsche ich Ihnen eine schöne ausklingende Vorweihnachts-Woche!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 13.12.2017 12:00

    2018 wird ein gutes Börsenjahr

    Natürlich kann ich nicht sicher sein, ob der DAX im Jahr 2018 beispielsweise auf rund 15.000 Punkte steigt oder ob er unter 10.000 Punkte zurückfällt.

    Auch einen Crash mit beispielsweise 50% Kursverlust und mehr kann ich nicht ausschließen. Ich halte aber 15.000 Punkte im DAX für wahrscheinlicher als unter 10.000 Punkte.

    Sie sehen: Eine Sicherheit meiner Prognose gibt es nicht, die kann es auch nicht geben. Trotzdem lautet der Titel meines Kommentars: „2018 wird ein gutes Börsenjahr“.

    Denn trotz der Unsicherheiten der Märkte kann ich Ihnen für das kommende Jahr 2018 mit hoher Wahrscheinlichkeit Gewinne prognostizieren.

    Meine Gründe für diesen Optimismus beruhen auf meiner einfachen Strategie, die wir für die Leser des Optionen-Profi nutzen.

    Diese einfache Strategie können Sie auch unabhängig vom Optionen-Profi ganz einfach in Ihrem eigenen Depot umsetzen.

    Call- und Put-Optionen bringen Ihnen Gewinne in jeder Marktlage

    Sie nehmen Call-Optionen, um auf steigende Märkte zu spekulieren und Sie setzen Put-Optionen ein, wenn Sie bei fallenden Märkten Gewinne erzielen wollen.

    Mir sind steigende Märkte lieber, denn dann gewinnen alle Anleger und die Stimmung ist positiv.

    Aber: Wenn Sie mit Call- und Put-Optionen handeln, gibt es keine guten oder schlechten Markt-Entwicklungen.

    Wenn Sie die richtige Strategie einsetzen, erzielen Sie in jeder Marktlage Gewinne.

    4 : 1 Call-Optionen zu Put-Optionen

    Im aktuellen Markt empfehlen wir ein Verhältnis von 4 : 1 Call- zu Put-Optionen.

    Das heißt: Wir empfehlen Ihnen, dass Sie für je 4.000 €, die Sie in Call-Optionen investieren, für 1.000 € Put-Optionen kaufen.

    So aufgestellt, erzielen Sie Gewinne, wenn die Märkte steigen. Sie gewinnen aber auch, wenn es zu einem Crash kommen sollte:

    In dem Fall erzielen Sie mit den Put-Optionen Gewinne, die Ihre Verluste mit Call-Optionen übersteigen.

    Das Verhältnis von Calls zu Puts kann sich ändern.

    Unsere Strategie hat sich im Optionen-Profi auch schon – je nach Marktlage – mehrere Male verändert: Das Call/Put-Verhältnis lag schon bei 3 : 1 und auch bei 5 : 1.

    Auch ein Verhältnis von 1 : 4 Call- zu Put-Optionen ist selbstverständlich möglich – und für den Fall eingeplant, dass es zu einem dauerhaften Abwärtstrend kommen sollte.

    Es wird aber keine Zeit geben, in der wir Ihnen nur Call-Optionen oder nur Put-Optionen empfehlen.

    Einfach, sicher und gewinnbringend

    Mit dieser einfachen Strategie führe ich den Optionen-Profi seit über 10 Jahren. Bei steigenden Märkten gab es natürlich Gewinne, das ist ein Muss!

    Aber auch im Crash-Jahr 2008 haben wir im Muster-Depot des Optionen-Profi einen hohen Gesamt-Gewinn erzielt:

    Der DAX verlor 40,62% – und unser Basis-Depot hat eine traumhaften Gewinn von +30,37% erzielt, den Puts sei es gedankt!

    Diese einfache Vorgehensweise können Sie auch unabhängig von unserem Börsendienst „Der Optionen-Profi“ einsetzen.

    Mit dieser Strategie ist Ihr Depot mit einem sicheren Gewinn-Fahrplan ausgestattet, und 2018 wird für Sie aller Voraussicht nach ein gutes Börsenjahr.

    Wollen Sie auch die sicheren Gewinne des Optionen-Profi einfahren? Wollen Sie im Jahr 2018 durchstarten?

    Zum guten Schluss: Am 13.12.1797, also heute vor 220 Jahren, kam mit Christian Johann Heinrich Heine, einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts zur Welt.

    Er schrieb: „So ein paar grundgelehrte Zitate zieren den ganzen Menschen.“

    Da es aus weltbekanntem Munde kommt, freue ich mich, zitierenswerte Zitate zu zitieren. Zieren Sie doch auch den Zitierenden!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 29.11.2017 10:00

    Bitcoin: Die verrückteste Spekulation der Geschichte

    Der Kurs eines Bitcoins wird wohl bald die 10.000 USD-Marke übertreffen – gut möglich, dass das bereits passiert ist, wenn Sie diese Zeilen lesen…

    Es spielt aber auch keine Rolle.

    Ob der Kurs nun bei 2.000 USD oder 11.000 USD steht, meine Meinung über Bitcoins bleibt dieselbe und steht im Titel dieses Kommentars:

    Die verrückteste Spekulation der Geschichte

    Bitcoins sind weniger wert als Tulpen

    Vielfach wird der explodierende Kurs-Anstieg der Bitcoins mit dem Tulpenwahn der Jahre 1636 und 1637 verglichen. Ich meine, der Vergleich hinkt.

    Als die Tulpen-Blase platzte, hatte man immerhin noch ein paar Tulpenzwiebeln in der Hand bzw. den Anspruch darauf, dass diese geliefert werden.

    Wenn die Bitcoin-Blase platzt (und das wird sie), haben Sie ggf. nur noch eine Computer-Datei auf Ihrer Festplatte.

    Diese Datei ist dann nichts anderes als ein paar aneinander gereihte wertlose elektronische „Einsen und Nullen“ – und das ist weniger als eine Tulpenzwiebel.

    Über Schweine, Ochsen, Tulpen und Bitcoins

    „8 fette Schweine für nur 240 Gulden, plus 4 fette Ochsen für 480 Gulden, plus 12 fette Schafe für 120 Gulden und außerdem 36 Tonnen Weizen und Roggen, fässerweise Bier und Wein, 2000 Kilo Butter, 500 Kilo Käse, ein Bett mit Matratze und und und …“.

    So beschreibt der Autor Mike Dash in seinem Buch Tulpenwahn – Die verrückteste Spekulation der Geschichte anschaulich den Preis, den eine einzige Tulpe erzielte.

    Das war auf dem Höhepunkt der Tulpenhausse in den Niederlanden in den Jahren 1636 und 1637.

    Der Tulpenwahn endete am 05.02.1637. Die Preise stürzten ins Bodenlose.

    Bitcoin: Die verrückteste Spekulation der Geschichte

    Der Titel des Buches ist nicht mehr aktuell. „Die verrückteste Spekulation der Geschichte“ ist jetzt wohl die Spekulation mit Bitcoins.

    Denn wie oben geschrieben: Wenn diese Blase platzt, bleibt nichts zurück, nicht einmal eine Tulpenzwiebel.

    Ein paar Leute haben sich eine goldene Nase verdient, andere haben ihren gesamten Spekulations-Einsatz verloren.

    Bitcoin kann Versprechungen nicht halten

    Das Versprechen: Bitcoin soll anonym sein.

    Ich bin sicher, dass es über kurz oder lang eine Software geben wird, welche die vermeintliche Anonymität der Bitcoins aufhebt.

    So meldete der Deutsche Wirtschaftsbrief, dass die US-Steuer-Behörde bereits eine Software hat, die Transaktionen mit Bitcoins erkennt.

    Hinzu kommt: Was soll eine Anonymität für einen Vorteil haben, wenn nicht den Gesetze zu umgehen?

    In dem Moment, wo Sie das tun, leben Sie in ständiger Angst um Entdeckung – ein zu hoher Preis!

    Das Versprechen: Bitcoin ist eine Krisen-Währung

    Ich mag das Wort „Währung“ an dieser Stelle kaum schreiben, das ist Unsinn!

    Ich frage Sie:

    • Was wird der Landwirt in der Krise für ein paar kg Fleisch annehmen, Gold bzw. Silber oder 1/100 Bitcoin?
    • 100 Bitcoins auf dem Handy, das sind doch eigentlich 1 Mio. USD!? Aber was, wenn der Akku ist leer ist? Was machen Sie mit Ihren elektronischen Bitcoins im harten Krisenfall, wenn selbst die Stromversorgung nicht gegeben ist?

    Bitcoin und Lotto

    Spielen Sie Lotto? Geben Sie einen Lottoschein ab mit der Gewissheit, dass die 50 oder 100 € weg sind? – Macht nichts, denn es könnte ja sein, dass es doch einmal klappt?

    Wenn Sie mit dieser Einstellung einen Hunderter in Bitcoins riskieren wollen, dann ist es o.k. 100 € ausgegeben – 100 € abgeschrieben.

    Und doch: So eine Blase kann noch eine Zeitlang laufen. Wenn Sie den richtigen Ein- und Ausstieg finden, ist ein Gewinn möglich.

    Es ist eine Wette oder eine Spekulation. Aber was Bitcoins nicht sind, ist klar: Bitcoins sind keine Währung! Sie sind die verrückteste Spekulation der Geschichte!

    Tulpenwahn war der Vorläufer der Option

    Bei dem Tulpen-Wahn der Jahre 1636 und 1637 wollte sich der Handel nicht an die kurze Pflanzzeit der Tulpen binden.

    Außerdem waren solche immensen Summen (siehe vorne: 8 fette Schweine …) kaum handelbar. Daraus entwickelte sich ein System, in dem Wertpapiere ge- und verkauft wurden.

    In diesen Wertpapieren verpflichtete sich ein Geschäftspartner, zu einem bestimmten Preis an einem festgelegten Datum Tulpenzwiebeln zu kaufen.

    Der andere Geschäftspartner verpflichtete sich, die Ware fristgerecht zu den festgelegten Konditionen zu liefern.

  • 28.11.2017 10:45

    Der DAX konsolidiert – Aufwärtstrend intakt

    Der DAX notiert knapp unter Allzeithoch. Mit rund 13.000 Punkten notiert er aber auch auf dem Kursniveau von Anfang Oktober dieses Jahres.

    Er kommt seitdem nicht richtig vom Fleck. Da kommt schnell Ungeduld auf. Aber diese können Sie (wenn überhaupt) nur bei der kurzfristigen Betrachtung des DAX haben.

    Ich kann Ihnen aber auch schreiben: Der DAX notiert rund 10% über seinen Kursen von Ende August dies Jahres.

    Das Tief lag da bei 11.868 Punkten. Diese Aussage wählt den mittelfristigen Blickwinkel. Gehen Sie noch ein Stück zurück, und zwar in das Jahr 2013:

    Anfang des Jahres 2013 lagen die Notierungen eine ganze Zeit lang unter 8.000 Punkten. Gemessen daran notiert er jetzt mehr als 50% höher.

    Und schließlich sei auch gesagt, dass der DAX sein vorheriges Allzeithoch von 12.390 Punkten lange erreicht und weit übertroffen hat.

    DAX: Normale Volatilität im Aufwärtstrend

    Wenn Sie den Blickwinkel von den kurzfristigen Kursbewegungen des DAX auf einen länger laufenden Chart lenken, sehen Sie:

    Die aktuellen Kursverluste des DAX seit seinem Allzeithoch sind nichts anderes, als die normale Volatilität innerhalb eines andauernden Aufwärtstrends.

    Sie sind noch nicht einmal besonders ausgeprägt.

    DAX: Kurzfristig zäh – Aufwärtstrend intakt

    DAX-Index_2017_11_28

    Chart wurde erstellt mit tradesignal.

    Jeder senkrechte Balken zeigt die Kurs-Bandbreite des DAX innerhalb eines Monats.

    er kleine Haken nach links zeigt den Eröffnungs-Kurs des Monats, der Haken nach rechts den Schlusskurs. Im Chart erkennen Sie schnell die eingangs von mir getätigten Aussagen:

    • Der DAX notiert deutlich über dem vorherigen Allzeithoch von 12.390 Punkten.
    • Die aktuelle Konsolidierung ist sehr klein im Vergleich zu etlichen vorherigen.
    • Gemessen an den ausgeprägten Seitwärts-Bewegungen, die wirklich Ihre Geduld strapaziert haben (grün markiert), ist das derzeit ein Nichts.
    • Der im Sommer 2016 gestartete Aufwärtstrend ist intakt.

    DAX: Seitwärts ist auch normal

    Die aktuelle Kurs-Entwicklung ist keine auffällige Besonderheit und nichts mehr als eine charttechnisch normale Konsolidierung im Aufwärtstrend.

    Diese Seitwärts-Bewegungen „nerven“ und sind doch auch alltäglicher Bestandteil der Börsen-Entwicklung.

    DAX: Nach seitwärts folgt aufwärts

    Allen Kursrücksetzern und Seitwärts-Bewegungen ist aber dieses gemeinsam: Danach ging es aufwärts – immer.

    Das sehen Sie im obigen Chart und es gilt auch für alle vorherigen vergleichbaren Kursbewegungen in der gesamten Historie des DAX, die Sie im Chart nicht sehen können.

    Aus der Historie und wegen guter Unternehmens-Berichte sowie der Politik des billigen Geldes bin ich überzeugt, dass es auch dieses Mal in Kürze weiter aufwärts geht.

    Bis dahin hilft auch: einfach nicht hinschauen und kurzfristige Kurs-Entwicklungen nicht beachten!

    Zum guten Schluss: Am 28. November 1881, also heute vor 136 Jahren, kam der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig auf diese Welt.

    Schon vor rund 100 Jahren schrieb er: „Wahrheit und Politik wohnen selten unter einem Dach.“

    Ich meine, es ist schade, dass die beiden auch heute oft noch getrennt wohnen.

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 16.11.2017 11:12

    DAX unter 13.000 Punkte! - Na und!?

    Wie Sie vermutlich wissen, lag das Tief des DAX gestern bei 12.847 Punkten, also ein gutes Stück unterhalb des glatten Tausenders von 13.000 Punkten.

    Und mit den 12.847 Punkten notierte der DAX immerhin 678 Punkte, entsprechend 5% unter seinem Allzeithoch von 13.525 Punkten.

    DAX unter 13.000 Punkten – Was sagt uns das?

    Ich meine: nichts! Es ist eine Korrektur, genauer genommen ist es sogar nur eine geringfügige Korrektur.

    Es ist eine Korrektur, wie Sie diese vielfach beobachten können und mit Sicherheit ungezählte Male erlebt haben.

    Denken Sir nur einmal an den Sommer dieses Jahres zurück! Da fiel der DAX von Ende Juni (12.951 Punkte) bis Anfang September (11.868 Punkte) um gut 8%.

    Zu dem Zeitpunkt (Anfang September 2017) habe ich Ihnen geschrieben:

    „Ich sehe den DAX im Laufe des kommenden Jahres bei 15.000 Punkten.“

    Was danach geschah, steht oben und das wissen Sie: Der DAX legte bis auf 13.525 Punkte zu. Nun macht er ein Päuschen – muss er ja.

    Denn so sammelt er Kraft, um im kommenden Jahr auf die von mir genannten 15.000 Punkte zu klettern.

    S&P 500 mit Mini-Korrektur

    Dass der DAX den US-Aktienindizes immer folgt, schreibe ich Ihnen regelmäßig an dieser Stelle, aber auch das wissen Sie. Schauen wir also einmal, was der S&P 500 so macht:

    Vor ein paar Tagen erreicht der US-Aktienindex S&P 500 mit 2.597 Punkten sein Allzeithoch. Das Tief lag gestern bei 2.557 Punkten.

    Das sind gerade einmal schlappe 1,5% Kursverlust. Bei „Verlust“ habe ich schon gezögert, jenes Wort an dieser Stelle überhaupt zu schreiben – denn es ist ein Nichts!

    Korrektur liefert Ihnen Kaufkurse

    An der Börse erleben Sie immer wieder Zeiten zum Kaufen und Zeiten zum Ernten.

    Die letzten Wochen waren im Optionen-Profi davon bestimmt, Gewinne einzusammeln. Richtige Gewinn-Serien haben wir realisiert.

    Bald ist Weihnachten

    Und nun ist wieder Zeit zum Kaufen. Heute haben Sie Schnäppchenpreise. Wir sammeln ein, Calls, günstig.

    Und genau das empfehle ich Ihnen auch! Denn bald ist Weihnachten. Und davor wollen wir die Bescherung, viele feine Gewinne. Dafür müssen wir heute kaufen.

    Zum guten Schluss:

    Am 16.11.1717, also heute vor exakt 300 Jahren, kam Jean-Baptiste le Rond d’Alembert, einer der bedeutendsten Mathematiker und Physiker des 18. Jh., zur Welt.

    Der Mathematiker sagte:

    „Die Phantasie arbeitet in einem schöpferischen Mathematiker nicht weniger als in einem erfinderischen Dichter.“

    Ich als Börsianer sage:

    Die Phantasie arbeitet in einem schöpferischen Börsianer nicht weniger als in einem erfinderischen Mathematiker und Dichter.

    Und jetzt mache ich eine kurze schöpferische Pause und wünsche Ihnen schon jetzt ein schöpferisches Wochenende!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 27.09.2017 09:39

    Die Basis für die Jahresendrally 2017

    Der DAX läuft zäh – auch das ist Börse. Und als Börsianerin und Börsianer müssen Sie das aushalten.

    Das Wort „müssen“ ist hier richtig, auch wenn ich Ihnen nicht zu sagen habe, was Sie tun müssen oder nicht.

    Wenn Sie sich jedoch auf die Börse einlassen, dann führt an solchen Marktlagen kein Weg vorbei; Sie „müssen“ sie aushalten.

    US-Aktienindizes auf Allzeithoch

    Die beiden US-Aktienindizes S&P 500 und Dow Jones notieren im Bereich ihrer jeweiligen Allzeithochs. Der US-Technologie-Index Nasdaq notiert knapp unter seinem Allzeithoch.

    Der DAX läuft zäh – aber Gewinne sind in Sicht

    Zäh ist es dagegen im DAX – nichts für ungeduldige Börsianer: Mit seinen 12.600 Punkten liegt er zwar nur gut 3% unter 13.000 Punkten – und das wäre ein neues Allzeithoch.

    Gleichzeitig hat er aber „unterm Strich“ seit Mai nicht zugelegt und notiert unter den Kursen vom Juni dieses Jahres. Das ist nichts Schlimmes, aber es nervt.

    5 gute Nachrichten

    Wenn Sie 5 Jahre zurückblicken, sehen Sie 5 ähnliche Kurs-Entwicklungen im DAX und damit vergleichbare Situationen.

    In den letzten 5 Jahren, also in den Jahren 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016, hat der DAX nach dem September immer zugelegt.

    Im Jahr 2014 lief er zwar erst noch deutlich abwärts, aber dann startete eine umso rasantere Rally.

    In diesen 5 Jahren mündete der zähe Markt in fulminante Rallys.

    Für die Leser des Optionen-Profi gab es parallel dazu viele 100%-Gewinne mit Call-Optionen auch auf deutsche bzw. europäische Aktienwerte.

    Rückblickend vergessen wir gerne, wie zäh der Markt oft war. Umso lieber erinnern wir uns an die traumhaften Rallys.

    Sicher erinnern auch Sie sich an die rund 50% Kursgewinn, die der DAX von Ende des Jahres 2014 bis Anfang des Jahres 2015 hatte.

    Aber wissen Sie noch, dass der DAX von 9.800 Punkten im September 2014 auf etwa 8.400 Punkte im Oktober des Jahres abgestürzt ist?

    2017: Der DAX startet durch

    Die genannten 5 Jahre und viele andere weisen oft zähe Seitwärts-Bewegungen auf. Aber danach hat der DAX immer zugelegt.

    Es ist ja auch gut, wenn v. a. die guten Ergebnisse in Erinnerung bleiben.

    Aber immer dann, wenn es vermeintlich nicht richtig vorangeht, so wie aktuell im DAX, lohnt der kritische Blick zurück.

    Die Basis für die Jahresendrally 2017

    Die Leitzinsen in den USA und Europa werden noch lange niedrig bleiben. Daran ändern auch die homöopathischen Zins-Erhöhungen in den USA nichts.

    Würden die Notenbanken die Zinsen spürbar erhöhen, würde das viele Staaten schnell in die Zahlungs-Unfähigkeit treiben. Also bleiben die Zinsen niedrig.

    Folglich gibt es zur Anlage in Aktien und Call-Optionen keine renditeträchtige Alternative.

    Zum guten Schluss: Heute vor 390 Jahren, also am 27.09.1627, kam der französische Bischof und Autor Jacques Bossuet zur Welt. Er sagte:

    „Gute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles.“

    Daraus leite ich ab: Gute Gewinne in extrem hohe Gewinne ausweiten zu wollen, führt oft zu Verlusten. Ich wünsche Ihnen gute Börsengewinne!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet