Standardwerk zum Download - Buch im Wert von 39,90 Euro heute gratis:

So werden Sie „Reich mit Optionen“!

Achtung:
HEUTE GRATIS!

26.09.2017

Rainer Heißmann, legendärer Optionen-Investor, Chefanalyst und Erfolgs-Autor, hat sein geballtes Wissen in ein Buch gepackt:

  • So hebeln Sie Gewinne erfolgreich um das 10-fache
  • Das Geheimnis der richtigen Auswahl: Wie Sie die besten Hebelpapiere finden
  • Fallende Kurse? Fette Beute! So gewinnen Sie in jeder Börsenlage.

Die Druckauflage von „Reich mit Optionen“ ist nahezu vollständig vergriffen. Um alle Anfragen zu bedienen, haben wir jetzt 100 Exemplare zum kostenlosen Download bereitgestellt. Achtung, die Nachfrage ist riesig. Tragen Sie jetzt Ihre E-Mail Adresse ein und wir senden Ihnen den Link zum Download direkt zu:

Datenschutz
1. Schritt:
E-Mail-Adresse
eintragen
2. Schritt:
Newsletter-Registrierung
bestätigen
3. Schritt:
E-Mail-Newsletter + Gratis Buch
„Reich mit Optionen“ erhalten
Aktuelle Artikel
  • 20.09.2017 08:34

    Optionen: Was beim Dividenden-Abschlag passiert

    Stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor:

    • Sie kaufen am Tag vor dem Dividenden-Abschlag einer Aktie eine Put-Option auf diese Aktie.
    • Am Tag des Dividenden-Abschlags oder 1 Tag danach verkaufen Sie die Put-Option mit Gewinn, denn der Aktienkurs ist gefallen.

    Wäre das nicht schön!? – Zu schön, um wahr zu sein!

    Und eines gleich vorweg: Es funktioniert so leider nicht.

    Dividenden-Abschlag

    Typischerweise wird die Aktie einer Aktiengesellschaft am Tag nach der Hauptversammlung (HV) mit dem sogenannten Dividenden-Abschlag gehandelt.

    Die Kursdifferenz entspricht meist der Höhe der gezahlten Dividende.

    Dividenden-Abschlag muss nicht gleich Dividende sein

    Der Abschlag ergibt sich aus der Höhe der gezahlten Dividende.

    Nehmen Sie eine Aktie mit einem Kurs von 60 €.

    In der HV wird eine Dividende von 2 € verabschiedet. Diese Dividende erhält der Investor, der die Aktie am Tag der HV im Depot hat.

    Ein Käufer am Tag nach der HV wird dann nur 58 € für die Aktie zahlen. Er rechnet die Dividende herunter. Das macht den „Dividenden-Abschlag“.

    Die Kursdifferenz kann aber auch von der Höhe der gezahlten Dividende abweichen.

    Stellen Sie sich vor, auf der HV gibt es gute Neuigkeiten zum Unternehmen.

    Dann sind die Anleger am Tag nach der HV bereit, z. B. 60 € für die Aktie zu bezahlen, weil sie weitere Kursgewinne erwarten. Dann liegt der Abschlag unter der Dividende.

    Sie können sogar erleben, dass der Aktienkurs am Tag nach der HV, trotz gezahlter Dividende, über dem Kurs von vor der HV gehandelt wird.

    Typisch: Dividenden-Abschlag = Dividende

    Typisch ist jedoch, dass der Dividenden-Abschlag gleich der Dividende ist.

    Dies führt zu meiner eingangs angestellten Überlegung und der oft gestellten Frage, ob das funktioniert: am Tag vor dem Dividenden-Abschlag einer Aktie eine Put-Option kaufen.

    Am Tag mit dem Dividenden-Abschlag oder am Tag nach dem Dividenden-Abschlag wird die Put-Option mit Gewinn verkauft, weil die Aktie niedriger notiert.

    Dividenden-Abschlag ist im Kurs einer Option berücksichtigt

    Die Höhe der Dividende ist meist lange im Voraus bekannt. Bei der in der HV verabschiedeten Dividende kommt es meist zu keinen oder nur zu kleineren Abweichungen.

    Deshalb sind Dividenden in bekannter Höhe im Kurs der Optionen berücksichtigt.

    Diese Kursveränderungen der Aktie durch einen Dividenden-Abschlag sind in den Kursen der Optionen enthalten.

    D. h., ein Call wird durch den Dividenden-Abschlag nicht billiger, ein Put aber auch nicht teurer.

    Dividenden-Abschlag verändert Options-Preis nur bei Abweichungen

    Weicht eine Dividende jedoch deutlich von der geschätzten Dividende ab und ergibt sich deshalb ein deutlich höherer oder niedrigerer Dividenden-Abschlag, so wirkt sich das auf den Preis einer Option aus.

    Sonderdividende führt zur Anpassung einer Option

    Wenn eine Aktiengesellschaft eine Sonderdividende ausschüttet, fällt der Dividenden-Abschlag für die Aktie entsprechend höher aus.

    Hier wird der Optionen-Trader dem Aktionär gleichgestellt. Es gibt dann an den Terminbörsen eine entsprechende Anpassung der Optionen.

    Typischerweise werden bei einer Option dann der Basis-Preis und die Anzahl in einem Kontrakt enthaltener Optionen angepasst.

    Auf diese Weise sind Sie als Optionen-Trader nicht besser, aber auch nicht schlechter gestellt.

  • 30.08.2017 08:39

    DAX verliert 1.000 Punkte! – Na und...?

    Hey, da freut sich des Schreibers Herz!

    Zumindest gilt das für die Schreiberlinge, die aufgeregt über jede Zuckung des DAX berichten und diese als vermeintlich wichtig erklären, gibt es derzeit doch massenhaft Stoff zum Berichten:

    • Der DAX fällt unter 12.000 Punkte.
    • Der DAX verliert in kurzer Zeit rund 1.000 Punkte.
    • Der DAX notiert unter seinem Hoch vom Frühjahr 2015.

    Dann wird das Ganze noch garniert mit:

    • US-Präsident Trump
    • und Nord-Korea-Chef Kim Jong-un
    • und dem starken Euro
    • und dem schwachen Sommer
    • und dem Hurrikan in Texas
    • und mit statistischen Zahlen
    • und, und, und…

    Zack, da haben wir den aktuellen Börsenkommentar! – Und was ist wirklich passiert?

    Starker DAX

    Der DAX ist stabil. Er hat seit Anfang des Vorjahres bis heute rund 3.000 Punkte gewonnen.

    Die aktuellen Kursrücksetzer sind dabei berücksichtigt. Seit Anfang 2016 liegt er gut 30% vorne.

    Kurzfristige Zuckungen des DAX haben also keine Aussagekraft über die mittel- oder gar langfristige Richtung.

    Die ist unverändert aufwärts gerichtet; das sehen Sie im untenstehenden Chart des DAX.

    Analyse und Prognose per Wochenschlusskurs ist treffsicher

    Wenn Sie die folgende Erklärung zum Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse kennen, lesen Sie einfach beim Chart weiter.

    Wenn es für Sie neu ist: Ich nutze für meine Charts gerne die Wochenschlusskurse der Indizes oder Aktien.

    Diese Chart-Einstellung blendet das Auf und Ab innerhalb des Wochenverlaufs aus. Genau dadurch sind nachhaltige Kursbewegungen zu erkennen, die Trends gut bestimmen lassen.

    In dieser Chart-Einstellung analysiere ich den DAX 30, Dow Jones, S&P 500, und so weiter.

    DAX: Ein ganz normaler Rücksetzer

    DAX-Index_2017_08_30

    In Jahren 2008 bis Anfang 2016 hat der DAX 11x rund 1.000 Punkte verloren; mal schnell nacheinander, mal dauerte es eine Zeit.

    Diese 11 Rücksetzer habe ich grün gekennzeichnet. Oben rechts sehen Sie den aktuellen Rücksetzer auch in dieser Größenordnung (rot markiert).

    Trotzdem hat der DAX in dieser Zeit von rund 8.000 auf etwa 12.000 Punkte zugelegt – das sind +50%!

    Und ich sage heute schon:

    Wenn Sie sich den DAX in ein paar Wochen oder gar nächstes Jahr ansehen, werden Sie den aktuellen Rücksetzer nicht mehr zur Kenntnis nehmen – es sei denn, ich markiere ihn in einem neuen Chart.

    Das tue ich z. B. dann, wenn der DAX im Sommer 2018 von 15.000 auf 14.000 Punkte zurückfällt und alle wieder über den schwachen DAX lamentieren.

    Zum guten Schluss: Heute, am 30.08.2016, wird Warren Buffett, der schon zu Lebzeiten legendäre Investor, 87 Jahre alt. Er wurde am 30.08.1930 in Omaha / Nebraska / USA geboren.

    Sein Tipp: „Kaufe nie eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert.“

    Zu Optionen sage ich dasselbe: Kaufen Sie nie eine Option, wenn Sie nicht damit leben können, dass sich der Kurs halbiert.

    Beachten Sie dabei: So schnell sich der Kurs halbiert, so schnell kann er sich auch verdoppeln, verdreifachen, vervielfachen …

    Ich wünsche Ihnen Optionen, die sich im Kurs verdoppeln oder mehr …

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 29.08.2017 09:11

    Erst kommt die Geduld, dann realisieren Sie Gewinne

    Mit 2.443 Punkten ist der breit gefasste US-Aktienindex S&P 500 ins vergangene Wochenende gegangen.

    Das liegt nur 1,3% unter seinem Allzeithoch auf Wochenschlusskurs-Basis, welches der S&P 500 am 04.08.2017 mit 2.476 Punkten erreicht hat.

    1,3% unter Allzeithoch spricht für sich: Die Märkte notieren auf einem hohen Niveau – genau genommen, muss es heißen: Die Märkte konsolidieren auf einem hohen Niveau.

    Denn am 02.06. und am 18.08.2017 hat der S&P 500 die Wochen mit fast demselben Kurs beendet – genau genommen, liegt der Schlusskurs vom 18.08. sogar um 13 Punkte unter dem vom 02.06.

    Andere Indizes, wie etwa der DAX, der Dow Jones oder die Nasdaq, zeigen eine vergleichbare Entwicklung, auch bei ihnen gilt: Sie konsolidieren auf einem hohen Niveau.

    Das heißt aber auch: Es geht seitwärts. Das sehen Sie im untenstehenden Chart der S&P 500 auf Wochenschlusskurs-Basis.

    Analyse und Prognose per Wochenschlusskurs ist treffsicher

    Wenn Sie die folgende Erklärung zum Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse kennen, lesen Sie einfach beim Chart weiter.

    Wenn es für Sie neu ist: Ich nutze für meine Charts gerne die Wochenschlusskurse der Indizes oder Aktien.

    Diese Chart-Einstellung blendet das Auf und Ab innerhalb des Wochenverlaufs aus. Genau dadurch sind nachhaltige Kursbewegungen zu erkennen, die Trends gut bestimmen lassen.

    In dieser Chart-Einstellung analysiere ich den DAX 30 Index, Dow Jones, S&P 500, und so weiter. Hier sehen Sie den aktuellen Chart des S&P 500:

    S&P 500: Es kann jeden Tag wieder losgehen

    S&P500-Index_2017_08_29

    Im Chart des S&P 500 auf Basis seiner Wochenschlusskurse sehen Sie das lange Seitwärts-Geschiebe von März – Mai und Juni – heute (Ende August) dieses Jahres (grün markiert).

    Letztlich läuft der S&P 500 seit März, also seit rund 6 Monaten, seitwärts.

    Keine Börse zum Abgewöhnen

    Das Seitwärts-Geschiebe ist wie eine Börse zum Abgewöhnen.

    Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Das Seitwärts-Geschiebe erfordert zwar unsere Geduld, aber diese macht sich dann auch bezahlt.

    Die Börsen bestehen aus einem Auf und Ab sowie ausgeprägten Seitwärts-Phasen – das ist schlichtweg Alltag.

    Den habe ich schon oft erlebt – genau genommen, kenne ich die Märkte überhaupt nicht anders.

    Nur in der rückwirkenden Betrachtung sehen viele Phasen viel einfacher aus. So wird es bald auch für den jetzigen Zeitraum sein.

    Und dann zeigt sich erneut: Wer Geduld bewiesen hat, wird durch Gewinne belohnt.

    Zum guten Schluss frage ich:

    Bricht unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel das Grundgesetz?

    Denn: Der englische Philosoph John Locke, der auf den Tag genau vor 385 Jahren, also am 29.08.1632, zur Welt kam, meinte:

    „Wenn jemand die Macht beansprucht, Steuern aufzuerlegen oder zu erheben, ohne des Volkes Einwilligung, bricht er das Grundgesetz des Eigentums und stößt den Zweck der Regierung um.“

    1. Die Kanzlerin wurde demokratisch gewählt – also hat sie wohl des Volkes Einwilligung, Steuern aufzuerlegen. Sie bricht das Grundgesetz also nicht.
    1. Frau Merkel und die CDU bekamen bei der letzten Bundestagswahl 34,1% der Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 71,5% – also wurde sie von 24,38% der Wahlberechtigten gewählt. Wenn Sie die CSU- und SPD-Stimmen hinzuzählen, ergibt das auch nur 48% der Wahlberechtigten. Im Sinne der Aussage von Locke hat sie damit nicht des Volkes Einwilligung, Steuern aufzuerlegen. Sie bricht also das Grundgesetz.

    Fazit:

    Lassen Sie Philosophie Philosophie sein! An der Tatsache, dass Sie und ich Steuern zahlen müssen, ändert sich sowieso nichts.

    Freuen Sie sich trotzdem über einen sonnigen Wochenauftakt!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 24.08.2017 09:05

    Die zähe Börse wird in Kürze nach oben ausbrechen

    Das Ergebnis meine Kommentars vorweg: Der DAX wird weiter zulegen.

    Wenn Sie hier schon eine Zeitlang mitlesen, kennen Sie meine optimistische Haltung zur Börse.

    Hier zeige ich Ihnen anhand des V-DAX ein weiteres starkes Indiz, dass ich mit meiner Prognose richtig liege.

    Die Signale des V-DAX

    Dass es mit dem DAX aufwärts geht, lässt sich aus der Entwicklung des V-DAX ablesen.

    Denn: Wenn der V-DAX zulegt, fällt der DAX und umgekehrt. Derzeit fällt der V-DAX, also wird der DAX steigen. Eine Sicherheit dafür gibt es natürlich nicht, aber eine hohe Wahrscheinlichkeit.

    Der V-DAX

    Der V-DAX wird anhand gekaufter Call- und Put-Optionen an der Terminbörse Eurex berechnet.

    Je höher der Anteil gekaufter Call-Optionen ist, desto mehr erwarten die Anleger steigende Märkte.

    Auf der anderen Seite gehen sie bei einem hohen Anteil gekaufter Put-Optionen von fallenden Märkten aus. Entsprechend gibt das die Stimmung der Anleger (Optimismus, Angst) wieder.

    Der V-DAX wird deshalb auch gerne Angst- oder Stimmungs-Barometer genannt.

    Die gehandelten Call- und Put-Optionen werden zueinander ins Verhältnis gesetzt. Daraus berechnet die Terminbörse den V-DAX. Die Notierungen werden in einem Chart fortgeschrieben.

    Wie eingangs geschrieben: Die Bewegungen des V-DAX sind fast immer gegenläufig zu den Aktien-Indizes.

    Das heißt: Der V-DAX fällt, wenn die Anleger steigende Aktienkurse erwarten.

    Der V-DAX steigt, wenn die Anleger eine Abwärts-Bewegung bis hin zum Crash erwarten oder dieser eintritt. Sehen Sie hier den aktuellen Chart des V-DAX:

    V-DAX im „grünen Bereich“

    V-DAX-Index_2017_08_24

    In diesem Chart des V-DAX auf Basis seiner Wochenschlusskurse habe ich 3 Bereiche farblich gekennzeichnet. Es sind die Ampelfarben:

    • rot / lila = Stopp, Warnung
    • gelb = Achtung, Farbe wechselt
    • grün = freie Fahrt

    Im Jahr 2008 hatten wir die Finanzkrise und den daraus resultierenden Crash des DAX. Der V-DAX schoss bis in den lila Bereich nach oben.

    Ende des Jahres 2010 kehrte Ruhe an den Märkten ein. Der V-DAX war rückläufig.

    Der Mini-Crash des DAX im Jahr 2011 sorgte erneut für einen deutlichen Anstieg des V-DAX.

    Danach haben wir bis Anfang des Jahres 2015 die Super-Rally des DAX erlebt. Der V-DAX signalisierte mit „grün“ = freie Fahrt.

    V-DAX zeigt: Positive Stimmung

    In den Jahren 2015 und 2016 haben Sie eine volatile Börse erlebt; die hat den DAX letztlich abwärts geführt. Der V-DAX notierte entsprechend im gelben, kurz sogar mehrfach im lila Bereich.

    Ab Ende 2016 und im laufenden Jahr sehen Sie, dass der V-DAX wieder in dem grünen Bereich notiert. Die Anleger kaufen also mehr Calls als Puts. Sie erwarten Kursgewinne der Aktien.

    Die Stimmung ist positiv; der DAX notiert stabil oberhalb von 12.000 Punkten.

    V-DAX unterstreicht meine optimistische Prognose

    Ein niedriger V-DAX geht typischerweise mit einem steigenden DAX einher.

    Deshalb liefert der der V-DAX das eingangs angesprochene starke Indiz, dass es mit dem DAX bald weiter aufwärts geht.

    Wichtig: Am Ende eines Kommentars, der steigende Aktienkurse prognostiziert und Ihnen zum Kauf von Calls rät, mein Hinwies:

    Vergessen Sie nicht, Ihr Depot mit Put-Optionen abzusichern!

    Überraschungen und Trendwechsel sind beim V-DAX und DAX immer möglich. Niemand kann die Kurse voraussehen.

    Es gibt Wahrscheinlichkeiten (die treffe ich ganz passabel), aber keine Sicherheit der Prognose. Sie können (und sollten) aber Sicherheit im Depot herstellen:

    Sichern Sie Ihre gekauften Call-Optionen durch den Kauf von Put-Optionen ab!

    Zum guten Schluss: Am 24.08.1753, also heute vor 264 Jahren, kam die deutsche Dichterin und Schriftstellerin Karoline Rudolphi zur Welt.

    Eines ihrer Gedichte fängt mit diesen Worten an: „Sende nicht Worte mit fliegender Eile.“

    Nicht mit „fliegender Eile“, sondern mit Freude bei der Sache schreibe ich meinen täglichen Kommentar (und hoffe, Sie merken es). Ohne jede Eile sende ich Ihnen nette Grüße!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 21.08.2017 12:00

    DAX: Die Rally kann jeden Tag starten

    Nach wie vor sind Krisen und Kriege die beherrschenden Themen an den Märkten; da nenne ich vorrangig den Konflikt mit Nord-Korea.

    Natürlich sorgen auch die ständigen Rauswürfe wichtiger Mitarbeiter aus dem weißen Haus durch US-Präsident Trump für Unruhe.

    Trumps planloser Zickzack-Kurs ist ein weiterer Unsicherheits-Faktor.

    Märkte blenden gute Rahmenbedingungen aus

    Diese Ereignisse führen zwar nicht zu nennenswerten Kursverlusten der Aktien, sie verhindern jedoch den dynamischen Ausbruch nach oben. Den erwarte ich aber trotzdem in absehbarer Zeit.

    Denn was derzeit kaum beachtet wird, ist die positiv verlaufende Quartalsberichterstattung.

    So haben in den USA und Europa mehr Unternehmen die Gewinn-Erwartungen für das 2. Quartal übertroffen als im langjährigen Durchschnitt.

    Das Wirtschafts-Wachstum ist intakt und Manager sowie Verbraucher blicken optimistisch nach vorne.

    Wie ich Ihnen schon mehrfach geschrieben habe, kommt ein weiteres positives Element hinzu:

    Dabei geht es darum, dass die Zins-Erhöhungen durch die US-Notenbank nur im homöopathischen Bereich stattfinden.

    Damit gibt es auch weiterhin keine renditeträchtige Alternative zur Geldanlage in Aktien bzw. Optionen.

    Rally kann jeden Tag starten

    Im Konflikt zwischen den USA und Nord-Korea rudern derzeit beide Seiten zurück. Die guten Konjunktur- und Wirtschaftsdaten rücken damit stärker in den Fokus der Anleger.

    Gleichzeitig notieren die US-Aktienindizes Dow Jones und S&P 500 nur gut 2% unter ihren jeweiligen Allzeithochs. Ein paar gute Tage und sie verschieben ihre Rekord-Notierungen nach oben.

    Das kann der Startschuss sein, dass die Märkte nach oben ausbrechen. Dieser Startschuss kann jeden Tag fallen. Mit Calls profitieren Sie dann gehebelt.

    Optionen-Profi: Wir haben geordert

    Letzte Woche habe ich Ihnen geschrieben, dass ich „5 Top-Gewinn-Chancen“ auf meiner Watchlist habe, diese sind:

    1. Zalando
    2. Electronic Arts
    3. Lufthansa
    4. Teva Pharmaceuticals Industries
    5. Pro ProSiebenSat.1 Media SE.

    Wir angekündigt, haben wir letzte Woche Calls auf Zalando Teva Pharmaceuticals Industries geordert.

    Zalando und Teva: Auch in dieser Woche klare Kaufempfehlungen

    Die Leser, die gekauft haben, haben sehr gute Gewinn-Chancen.

    Ich empfehle auch noch für diese Woche den Kauf beider Calls. Denn dieses sind Aktien, die trotz zäher Märkte deutliche Kursbewegungen erwarten lassen.

    Chancen-Depot: Mehr Dynamik, mehr Trades, mehr Gewinn-Chancen

    Dem Markt fehlt die Dynamik. Aber in Einzelwerten gibt es immer wieder deutliche Kursbewegungen.

    Die nutzen wir im Optionen-Profi für schnelle Trades, so wie den Trade auf Zalando, den wir vor wenigen Tagen mit dem bereits erwähnten Gewinn von 43,7% beendet haben.

    Ich empfehle für diese Trades Optionen mit vergleichsweise kurzer Laufzeit (Januar 2018 – März 2018).

    Wir erhöhen damit die Schlagzahl der Trades. Das beutet: Mehr Dynamik, mehr Trades, mehr Gewinn-Chancen.

    Zum guten Schluss: Am 21.08.1567, also heute vor 450 Jahren, kam Franz von Sales, der Mystiker, Ordensgründer, Schriftsteller und Bischof von Genf, zur Welt.

    Er schrieb: „Nichts ähnelt einem Weisen mehr als ein Narr, der den Mund hält.“

    Also denn: Ich beende den heutigen Kommentar und halte meinen Mund. Sie können entscheiden, ob ich ein Narr oder ein Weiser bin.

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 17.08.2017 09:00

    DAX: Verhaltene Stimmung spricht für weiter steigende Kurse

    In den Medien hören und sehen Sie überwiegend Krisen-Gerede und Berichte über eine verhaltene Stimmung der Anleger. – „Prima so!“, sage ich.

    Meine Begründung für diese auf den 1. Blick vielleicht widersprüchliche Bewertung ist ganz einfach:

    Schlechte Stimmung = Gute Prognose

    Negative Meldungen und Aussagen können Sie auf die falsche Fährte leiten.

    Denn „schlechte Stimmung“ ist kein negativer Indikator für die kommende Marktentwicklung und bedeutet nicht, dass die Aktienkurse voraussichtlich fallen werden.

    Ich bewerte das genau gegenteilig:

    Eine schlechte oder verhaltene Stimmung der Anleger bewerte ich positiv für die weitere Entwicklung der Aktienkurse.

    Gute Stimmung = Schlechte Prognose

    Umgekehrt bewerte ich eine (zu) gute Stimmung als Warnzeichen für die Märkte. Und wenn die Stimmung gar überschäumt und euphorisch ist, ist das ein klares Verkaufs-Signal.

    DAX 30: Schlechte Stimmung spricht für steigende Märkte

    Aus den o. g. Gründen empfehle ich Ihnen: Sehen Sie die Aussagen der Medien als Kontra-Indikatoren an, denn …

    … wenn sich ein Anleger öffentlich kritisch zur erwarteten Markt-Entwicklung äußert, ist er nicht mehr investiert.

    Er würde nie von schlechter Stimmung sprechen, wenn er noch verkaufen wollte.

    Er verschlechterte ja seinen möglichen Verkaufskurs, wenn aufgrund seiner Äußerung ein Verkaufsdruck ausgelöst bzw. verstärkt würde.

    Aus diesem Grund ist der Pessimist, der sich öffentlich äußert, nicht mehr oder nur begrenzt investiert und er scheidet als Verkäufer von Papieren aus.

    Dieser Anleger kann folglich keinen Verkaufsdruck mehr ausüben – ein positives Zeichen für die Märkte.

    DAX 30: Zu gute Stimmung spricht für fallende Märkte

    Umgekehrt wird kein potenzieller Käufer von Aktien deren Kurs-Entwicklung optimistisch darstellen, wenn er noch kaufen will.

    Er würde ja deren Kurs vor seinem geplanten Einstieg hochtreiben. Also ist der Optimist, der sich öffentlich äußert, voll investiert und scheidet als Käufer von Papieren aus.

    Er kann keine Nachfrage mehr erzeugen. Eine zu gute Anleger-Stimmung ist entsprechend ein kritisches Zeichen.

    Derzeit verhaltene Stimmung spricht für weiter steigende Kurse

    Die Mehrzahl der aktuellen Stimmen ist kritisch. Wenn die Mehrheit der Anleger meint, die Kurse werden fallen, sind diese nicht (hoch) investiert.

    Sie üben keinen Druck auf die Kurse aus, weil sie keine Verkaufs-Orders in den Markt legen – im Gegenteil: Sie stehen als potenzielle Käufer bereit.

    Die derzeit zurückhaltende Stimmung der Anleger ist also ein gutes Zeichen für weiter steigende Aktienkurse.

  • 16.08.2017 09:00

    Gold ist zur Depot-Absicherung nicht geeignet

    US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un schaukeln die Spannungen zwischen den beiden Nationen immer höher.

    Derzeit erleben wir zwar einen Schritt zurück; beide rüsten verbal etwas ab.

    Doch es bleibt uns nur zu hoffen, dass es danach nicht wieder 2 Schritte vor (in Richtung Spannungen) geht.

    Für die Bürger in den ggf. vom Krieg betroffenen Ländern ist diese Entwicklung existenziell.

    Aber ein Krieg – im Extremfall ein Nuklearkrieg – hätte auch weit darüber hinaus, letztlich weltweit, dramatische Auswirkungen.

    Eine davon betrifft die Börse:

    Crash bei Krieg

    Für den Kriegsfall zwischen Nordkorea und den USA wird uns vielfach ein Börsencrash prognostiziert.

    In diesem Zusammenhang wird Ihnen oft empfohlen, dass Sie Ihr Depot mit Papieren auf Gold (z. B. Zertifikate, ETFs, usw.) gegen einen Crash absichern sollten und können.

    Dem ist aber nicht so – ein Irrglaube! Das ist ggf. eine falsche Sicherheit, die Ihnen da vorgegaukelt wird.

    Mehr dazu erfahren Sie gleich, aber erst einmal zum Gold in physischer Form (Barren und Münzen):

    Gold ist zur Diversifikation bestens geeignet

    Ich empfehle Ihnen bei vorhandenem Vermögen, dass Sie einen Teil dessen in physisches Gold (Goldmünzen zur Anlage oder Barren) investieren.

    Dies ist also kein Plädoyer gegen Gold, ganz im Gegenteil!

    Nur: Wer Ihnen mit Goldpapieren (Zertifikate, ETFs, etc.) im Depot eine Sicherheit gegen einen Crash der Aktienmärkte verspricht, der täuscht sich und ggf. Sie.

    Denn diese Sicherheit bietet Ihnen Gold nicht.

    Gold eignet sich nicht zur Depot-Absicherung

    Das sehen Sie bei einem kurzen Rückblick auf den letzten „richtigen“ Crash der Aktienmärkte:

    Im Crash der Jahre 2007 und 2008 fiel der DAX von über 8.000 auf unter 4.000 Punkte. Der DAX 30 verlor also mehr als 50%. Gleichzeitig verlor der Goldpreis rund 30%.

    Eine Absicherung, also ein Gegengewicht zu dem Crash im DAX 30, hatten Sie nicht – im Gegenteil: Mit „Gold-Papieren“ hätten Sie zusätzlich verloren.

    Gold bietet Ihnen keine Sicherheit gegen einen Crash

    Mit dem Fonds auf Gold, dem SPDR Gold Shares, können Sie hervorragend traden. So ist dieser Fonds z. B. auch für Trades mit Optionen bestens geeignet.

    Und Sie können Gold zur Diversifikation Ihres Vermögens nutzen; dann aber bitte nur physisch in Anlage-Münzen oder Goldbarren!

    Aber: Gold-„Papiere“ bieten Ihnen keine Sicherheit gegen einen Crash der Aktienmärkte!

    Der Grund ist ganz einfach: Viele Anleger benötigen bei einem Crash dringend Bargeld bzw. Cash im Depot.

    Im Crash wird deshalb oft alles verkauft, was sich zu Geld machen lässt, eben auch Gold.

    Und dieses führt zu einem erhöhten Verkaufs-Angebot, welches wiederum den Goldpreis drückt. Eine tragfähige Depot-Absicherung durch Gold ist nicht gegeben.

  • 15.08.2017 08:49

    Der DAX dreht diese Woche nach oben

    Wenn Sie den DAX 30 für sich betrachten, entscheidet sich in dieser Woche, ob es wieder aufwärts dreht oder ob der Trend doch weiter abwärts läuft.

    Richtig ist, dass eine charttechnische Entscheidung fällt. Für die bin ich optimistisch, wie Sie auch am Titel des Kommentars sehen.

    US-Aktienindizes ziehen den DAX hoch

    Es sieht gut aus, dass der DAX 30 seine Schwäche-Phase in dieser Woche beendet und wieder aufwärts dreht.

    Denn dafür stehen die US-Aktienindizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq; die notieren alle auf oder nah am Allzeithoch. Und der DAX 30 wird ihnen folgen – wie immer.

    DAX sieht kritisch aus

    DAX-Index_2017_08_15

    Auf Basis seiner Wochenschlusskurse (hier im Chart) sieht der DAX kritisch aus.

    Seit seinem Allzeithoch – in dieser Chart-Einstellung am 02.06.2017 – läuft der DAX 30 abwärts. Er hat seitdem von 12.832 auf 12.014 Punkte (entsprechend 6,4%) verloren.

    Jetzt trifft er auf seine Linie der gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200); das habe ich gelb markiert. Die Erläuterung der GD-200 sehen Sie ein paar Zeilen tiefer.

    Wenn der kurzfristige Abwärtstrend die GD-200 von oben nach unten durchschneidet, ist das ein Verkaufs-Signal, das auf weitere Kursverluste hinweist.

    Das Risiko ist bei alleiniger Betrachtung des DAX 30 gegeben.

    Gleitende Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200)

    Für die Linie der Gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200) addieren Sie die Kurse der jeweils letzten 200 Tage und dividieren die Summe durch 200.

    Dadurch ergibt sich für jeden Tag ein Mittelkurs. Dieser wird in den Chart eingetragen und fortgeschrieben.

    Durch Verbindung der einzelnen Durchschnittskurse erhalten Sie die Linie der Gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200).

    Bewertung der GD-200

    Liegt der aktuelle Kurs (hier der Kurs des DAX) über der GD-200, ist der Aufwärtstrend intakt. Liegt der aktuelle Kurs nachhaltig unter der GD-200, ist das ein Zeichen für Marktschwäche.

    Das alleine ist nicht ausschlaggebend, aber ein wertvoller Hinweis auf Stärke oder Schwäche des Indizes.

    Die GD-200 ist noch aufwärts gerichtet. Das spricht für die Wiederaufnahme der Aufwärts-Bewegung. Wichtiger aber ist:

    US-Aktienindizes ziehen den DAX hoch

    Der DAX 30 ist angezählt; stimmt – aber: Er folgt immer den US-Aktienindizes!

    Die wiederum notieren im Bereich ihrer Allzeithochs. Und deshalb bin ich überzeugt, dass die Weiche des DAX, der jetzt auf seine GD-200 trifft, in Richtung Aufwärtstrend gestellt wird.

    Zum guten Schluss: Heute vor 277 Jahren, also am 15.08.1740, kam der deutsche Dichter Matthias Claudius zur Welt.

    Er sagte kurz und treffend: „Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, wir müssen uns nach ihr richten.“

    Nach Austausch eines Wortes haben wir diese perfekte kleine Börsen-Weisheit: „Die Börse richtet sich nicht nach uns, wir müssen uns nach ihr richten.“

    Was die Börsen uns sagen, versuche ich hier zu interpretieren. In der Hoffnung, dass es gelingt, sende ich nette Grüße!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 10.08.2017 08:52

    Nord-Korea bremst die Märkte – Aber nicht lange

    Es vergeht wohl kaum ein Tag, an dem Sie nicht von Krisen oder Kriegen hören oder lesen.

    Aktuell bestimmt Nord-Korea die Schlagzeilen – natürlich, möchte ich sagen, auch wieder mit Donald Trump…

    Koreas Staatschef Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump: 2 Kampfhähne, die das Wort Diplomatie wohl nur aus dem Wörterbuch kennen.

    42x (!) habe ich Ihnen in meinen Kommentaren im Titel das Wort „Krise“ genannt.

    Und Kommentare wie dieser, die das Wort Krise nicht im Titel haben, sind dabei noch nicht einmal mitgezählt.

    Und ganze 42x habe ich Ihnen dazu geschrieben, dass Kriege und Krisen die Märkte nie lange stoppen.

    Das Allzeithoch der US-Aktienindizes belegt unzweifelhaft, dass ich richtig lag.

    Derzeit bremst Nord-Korea die Märkte zwar aus, aber die Märkte stoppen wird auch diese Krise nicht.

    Eine Auswahl der Krisen

    Hier habe ich für Sie einmal eine kleine Auswahl der aktuell schwelenden Krisen aufgeführt:

    • Krim,
    • Russland,
    • Ukraine,
    • Syrien,
    • Flüchtlinge,
    • Euro,
    • BrExit,
    • Griechenland,
    • Terror-Anschläge,
    • wenig planbare Politik in den USA,
    • Unsicherheit durch den türkischen Regenten Erdogan.
    • Und heute geht dieses durch die Medien: Trump kollidiert mit dem Diktator aus Nordkorea.
    • Seit Jahren begleitet uns die bis heute über unseren Köpfen schwebende Gefahr einer Banken-Pleite mit der Folge einer Finanzkrise – so wie bei der Insolvenz von Lehman Brothers im Jahr 2008.

    Dieses ist keine vollzählige Auflistung und es fehlen etliche Krisen und Kriege. Den ganzen Kontinent Afrika habe ich beispielsweise nicht genannt.

    Wichtig:

    Natürlich haben Krisen und Kriege für betroffene Menschen gravierende Auswirkungen, die viel zu oft mit dem Leben bezahlt werden.

    Auch bei Verlust der Heimat oder bei Verlust des Arbeitsplatzes ist es natürlich ganz und gar nicht unwichtig, ob ich eine Krise nicht erwähnt habe.

    Aber in meinem heutigen Kommentar geht es um die Auswirkungen auf die Märkte. Für diesen fokussierten und begrenzten Blickwinkel gelten meine Aussagen zum Markt.

    Trotz aller Krisen und Kriege: Die Märkte steigen

    Die Märkte haben die genannten Krisen und Kriege ignoriert oder angesichts derer nur kurz gezuckt.

    Ob Irak-Kriege oder der Anschlag auf das World Trade Center; nichts hat die Märkte nachhaltig aufgehalten.

    Die großen Crashs der letzten Jahre waren ausgelöst durch das Platzen der Dotcom-Blase (Internet-Blase) und durch die Finanzkrise.

    Aber ob nach den Jahren 2000 – 2003 (Internet-Crash) oder nach 2007/2008 (Finanzkrise); der DAX 30 und alle anderen wichtigen Aktienindizes haben immer wieder zugelegt.

    Die aktuelle Lage sorgt mittelfristig für steigende Märkte

    Derzeit haben wir keine Übertreibung der Märkte, so wie in den Jahren vor dem Dotcom-Crash – im DAX schon gar nicht!

    Und wir haben auch keine akute Finanzkrise. Die konzertierte Null- bzw. Niedrigzins-Politik wichtiger Notenbanken rund um den Globus hält die Finanzkrise in Schach.

    Das sehen Sie auch daran, dass die US-Aktienindizes in der Nähe ihrer Allzeithochs notieren.

    Skeptische Anleger sind mir viel lieber als euphorische

    Ich bewerte positiv, dass viele Anleger verkauft und Cashbestände aufgebaut haben. Diese unsicheren Börsianer können damit keinen weiteren Druck auf die Märkte ausüben.

    Auf der anderen Seite kann es aber täglich dazu kommen, dass diese bei weiter steigenden Notierungen der Aktienindizes auf den fahrenden Zug aufspringen, um weitere Kursgewinne nicht zu verpassen.

    Sie sorgen dann durch ihre Kaufnachfrage zusätzlich für steigende Märkte.

    Für diese Marktlage sind wir mit Call-Optionen mit langer Laufzeit vorbereitet und investiert.

    Und wenn es zwischen Nord-Korea und den USA doch knallt…

    …und es zum Crash der Aktienmärkte kommt?

    Dann gewinnen wir dank unserer 4:1-Strategie Calls zu Puts mit den Puts mehr, als wir mit den Calls verlieren.

    So war es im Crash des Jahres 2008 und so wird es ggf. wieder sein. Diese sichere Strategie ist ganz einfach.

    Zum guten Schluss: Am 10.08.1878, also heute vor 139 Jahren, kam der deutsche Arzt und Schriftsteller Alfred Bruno Döblin zur Welt.

    Er schrieb: „Wir wissen, was wir wissen, wir haben es teuer bezahlen müssen.“

    Das gilt für manche Erfahrung, die ich an den Börsen machen musste.

    Ich hoffe, dass ich Ihnen durch meine täglichen Kommentare teuer bezahltes Wissen ersparen kann und sende beste Grüße!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 09.08.2017 09:00

    Der nächste Crash kommt mit Sicherheit

    Gewinne, Gewinne, Gewinne… So gut wie jede Börsenseite im Internet berichtet Ihnen von Gewinnen.

    Marktkommentare handeln auch meist von Gewinnen, von der Werbung ganz zu schweigen…

    Verluste gehören zum Alltag an der Börse

    Verluste gehören an der Börse aber auch dazu – und Crashs!

    Sie sind selten, sie sind derzeit unwahrscheinlich, und doch ist sicher: Es wird sie geben.

    Genau deswegen müssen Sie darauf vorbereitet sein – immer!

    Verluste bei einzelnen Trades oder auch für einen begrenzten Zeitraum im Depot sind Alltag an der Börse.

    Diese dürfen sich nur nicht zu weit oder zu lange ausweiten.

    4:1-Strategie Call- zu Put-Optionen

    Im Optionen-Profi arbeiten wir deshalb mit der 4:1-Strategie Call-Optionen zu Put-Optionen. Diese empfehle ich Ihnen auch an dieser Stelle regelmäßig.

    Sie besagt: Kaufen Sie für je 4.000 €, die Sie in Call-Optionen investieren, für 1.000 € Put-Optionen.

    Nach dieser Strategie habe ich den Lesern des Optionen-Profi auch in den zurückliegenden Jahren, in denen die Märkte kontinuierlich stiegen, regelmäßig Put-Optionen empfohlen.

    Etliche dieser Put-Optionen musste ich mit Verlust glattstellen – das gehört zum Börsen-Alltag.

    Hätte ich diese Puts nicht empfohlen, wäre die Performance bei steigenden Märkten noch besser, als sie sowieso schon ist.

    Ich habe aber trotzdem regelmäßig Puts zur Absicherung empfohlen. Der Grund ist fiolgender:

    Unvorhersehbare Ereignisse sorgen für die größten Kursbewegungen

    1. Jedem Fondsmanager wird wohl verziehen, dass er den Anschlag vom 11.09.2001 auf das World-Trade-Center nicht antizipieren konnte. Die schlechte Performance danach wird entschuldigt.
    1. Jedem Fondsmanager wird wohl verziehen, dass er die Pleite von Lehman Brothers vom 15.09.2008 nicht ahnen konnte. Die schlechte Performance als Folge wird wohl entschuldigt.
    1. Gehen wir weiter zurück: Jedem Fondsmanager wird wohl verziehen, dass er den „Schwarzen Montag“ vom 19.10.1987 nicht hat voraussehen können. Seine Verluste an diesem Tag von 20%, 30% oder auch mehr werden sicher entschuldigt.
    1. Ein letztes Beispiel: Im August 1998 wurde Russland im Gefolge der Asienkrise zahlungsunfähig. Wer würde dem Fondsmanager vorwerfen, dass er das nicht vorhergesehen hat?! Er ist sicher entschuldigt, dass sein Portfolio um etwa 22% einbrach – entschuldigt, wie immer!

    Diese Liste ließe sich fast endlos fortsetzen. Die größten Kurs-Ausschläge gab es immer durch nicht vorhersehbare Ereignisse.

    Wer nicht vorsorgt, ist nicht entschuldigt

    Gehen wir zum Crash der Jahre 2008/2009:

    Vor dem Crash notierte der DAX im Hoch mit rund 8.000 Punkten. Den Punktestand hatte der deutsche Leitindex im Frühjahr 2013 wieder erreicht. Heute notiert er rund 50% höher.

    Rein rechnerisch ist das über die Jahre gesehen ein Plus, es hat aber viele Nerven gekostet. Das ist schon nicht toll, aber schlimmer noch: Es gilt nur in der Theorie.

    Wer mit Hebel-Produkten handelt, den hat es im Crash richtig erwischt, wenn er nur auf steigende Aktienkurse investiert war. Nicht wenige Depots hat es geschreddert.

    Rechnen Sie immer mit dem Unvorhersehbaren

    Nicht vorhersehbare Ereignisse bergen in sich, dass sie eben nicht vorhersehbar sind.

    Aber: Es ist vorhersehbar, dass es nicht vorhersehbare Ereignisse geben wird. So ist es auch jetzt sicher, dass es „irgendwann“ einen Crash geben wird.

    Deshalb handelt derjenige fahrlässig, der nicht vorsorgt.

    Und deshalb sind auch die oben mehrfach „entschuldigten“ Fondsmanager eben nicht entschuldigt. Sie haben nicht vorgesorgt, das war falsch!

    Gewinnen fängt mit Kapital-Erhalt an

    Ihr Kapital ist beim Traden Ihr Arbeitsmittel. Sie müssen damit sorgfältig und sicher arbeiten.

    Wenn Sie eine Zeit lang keine Gewinne erzielen und einzelne Trades mit Verlust beenden, ist das nebensächlich. Wichtig ist, dass Sie weiter handeln können.

    Da schließt sich der Kreis: Sie können aber nur traden, wenn Sie Kapital haben. Deshalb empfehle ich Ihnen dringend, dass Sie Ihr Kapital sichern – immer!

    Mit Put-Optionen verbuche ich auch Verluste. Diese Verluste sind mir aber egal, denn: Ich bin immer sicher aufgestellt – das ist wichtig!

    Ich kann weiter arbeiten, ich werde weiter Gewinne erzielen.

    Ich kenne nicht wenige Trader, die nach dem Crashjahr 2008 (gezwungenermaßen) ausgestiegen sind.

    Im Optionen-Profi haben wir das Crashjahr 2008 aber mit rund 30% Gewinn abgeschlossen, obwohl der DAX ca. 40% verloren hatte.