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19.02.2018

Rainer Heißmann, legendärer Optionen-Investor, Chefanalyst und Erfolgs-Autor, hat sein geballtes Wissen in ein Buch gepackt:

  • So hebeln Sie Gewinne erfolgreich um das 10-fache
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Aktuelle Artikel
  • 08.02.2018 10:27

    DAX: Gute Chancen auf Ende des Spuks

    Der DAX ist um über 1.000 Punkte und damit auf Jahrestief gefallen. Das sehen Sie im untenstehenden Chart.

    Auf den ersten Blick könnte man sagen, das ist ein Signal zur Fortsetzung der Kursverluste oder sogar die Einleitung zu einem Crash. Ich schließe das auch nicht aus. Aber …

    … ich denke, der DAX hat gerade jetzt eine gute Chance zur Stabilisierung. Denn bei genauer Betrachtung sehen Sie gute Zeichen, die auf ein Ende der Kursverluste deuten.

    DAX: Gute Chancen auf Ende des Spuks

    Chart wurde erstellt mit tradesignal

    Der DAX ist unter sein vorheriges Allzeithoch bei 12.390 Punkten gefallen (waagerechte Linie im Chart). Hinzu kommt, dass er den tiefsten Stand des noch jungen Jahres erreicht hatte.

    Der DAX hat einen großen Teil seiner vorherigen Gewinne von Ende des Vorjahres wieder abgegeben, wie Sie im Chart sehen.

    Meine Einschätzung aus charttechnischer Sicht

    Der DAX notiert über 12.500 Punkten und damit wieder deutlich oberhalb des erwähnten vorherigen Allzeithochs (oberhalb der waagerechten roten Linie).

    Wenn sich der DAX oberhalb dieser Unterstützung stabilisiert, ist das ein gutes Signal. Er hätte dann die charttechnische Unterstützung dieses Kursbereichs erfolgreich getestet. „Erfolgreich“ heißt: Er ist auf diesen Kursbereich zurückgefallen, ja sogar ein gutes Stück darunter. Danach hat er diese Marke aber sofort zurückerobert und sich oberhalb davon stabilisiert. Ein Zeichen für Stärke.

    Gut möglich, dass der Spuk damit ein Ende hat.

    Fällt der DAX nachhaltig unter 12.390 Punkte, sind weitere Kursverluste möglich

    Die Unterstützung bei 12.390 Punkten ist wichtig für den DAX. Fällt er nachhaltig unter diese Unterstützung, sind weitere Kursverluste bis hin zum Crash möglich. Derzeit bewerte ich das Geschehen von Anfang dieser Woche noch lange nicht als Crash.

    Da die Chancen für eine Bodenbildung derzeit gut sind, empfehle ich Ihnen weiterhin den Kauf von Calls auf starke Aktien, aber natürlich nur abgesichert durch Put-Optionen auf Indizes.

    Puts zur Absicherung sind wichtig

    Derzeit empfehle ich Ihnen nach wie vor ein Verhältnis von 4 : 1 Calls zu Puts (gerechnet an der Höhe der investierten Gelder, nicht der gekauften Kontrakte). Wenn sich die Weichen in Richtung Abwärtstrend stellen sollten, ist eine Veränderung dieses Call-/Put-Verhältnis nicht nur denkbar, sondern wahrscheinlich. Auch ein Verhältnis von 4 : 1 Puts zu Calls (also mehr Puts als Calls) ist denkbar.

    Zum guten Schluss: Am 08.02.1880, also heute genau vor 138 Jahren, kam der deutsche Maler Franz Marc zur Welt. Von ihm stammen die Worte:

    „Neue Ideen sind nur durch ihre Ungewohntheit schwer verdaulich.“

    Das passt gut zu Optionen. Viele Anleger haben mir gesagt, dass sie sich nicht an den Optionen-Handel trauen, weil er ihnen ungewohnt sei. Einmal kennengelernt, war es dann doch ganz einfach verdaulich.

     

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 21.12.2017 10:36

    Januar 2018: DAX bei 14.000 Punkten?

    Aktuell ist es mit dem DAX ein zähes Geschäft. Aber wenn es wieder losgeht, kann das so dynamisch geschehen, dass Sie nur dann gewinnen, wenn Sie bereits gekauft haben.

    DAX: Startschuss zur Kursrally kann jederzeit fallen

    Die US-Indizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq eilen von Allzeithoch zu Allzeithoch.

    Der DAX hat Anfang November dieses Jahres auch ein Allzeithoch verbucht, aber danach ist er ein Stück zurück gefallen und kann sich von den 13.000 Punkten nicht mehr nach oben absetzen.

    US-Indizes auf Allzeithoch und DAX ein Stück zurück, diese Konstellation liefert ein starkes Kaufsignal für die im DAX notierenden Aktien. Der DAX kann jeden Tag durchstarten.

    Treibt ein Short Squeeze den DAX auf 14.000 Punkte?

    Viele Anleger, die in DAX-Werte investiert sind ungeduldig.

    „Außer Spesen nichts gewesen“, heißt es aktuell. Und es gibt viele Anleger, die mit Cash abwarten und auf den richtigen Einstiegs-Zeitpunkt lauern.

    Die wollen dann auf den fahrenden Zug aufspringen, wenn es wieder losgeht. Wie dynamisch das geschehen kann, konnten Sie in der Vergangenheit regelmäßig erleben.

    Dass der DAX innerhalb weniger Tage +10% zugelegt hat, gab es mehrfach. Da waren immer auch Leerverkäufer für die Rally mitverantwortlich.

    Exkurs zum Leerverkauf:

    Ein Leerverkäufer leiht sich Aktien (das geht über einen Broker) und verkauft diese. Er setzt darauf, dass er die Aktien später billiger zurückkaufen kann.

    Erst teuer verkaufen, später billiger zurückkaufen – wenn die Spekulation aufgeht, ergibt das einen Gewinn durch fallende Aktienkurse.

    Rally kommt oft unerwartet

    Viele Anleger setzen derzeit auf fallende Kurse, da sind auch Leerverkäufer dabei.

    An der Börse ist es aber oft so, dass sich die Kurse genau anders entwickeln, als es die mehrheitliche Marktmeinung erwartet.

    Zugzwang für Leerverkäufer

    Wenn die Kurse dann aber durchstarten, werden die Marktteilnehmer, die auf fallende Kurse gesetzt haben, eines Besseren belehrt.

    Die Aktienkurse legen zu und sie müssen mögliche Leerverkäufe von Aktien eindecken.

    Das heißt: Obwohl Leerverkäufer auf fallende Aktienkurse setzen, stehen sie dann zusätzlich auf der Käuferseite und treiben dadurch die Aktienkurse zusätzlich hoch.

    Und das nennt man Short Squeeze.

    Treibt ein Short Squeeze den DAX auf 14.000 Punkte?

    Derzeit warten immer noch viele Anleger ab. So mancher Pessimist mag darauf setzen, dass dem DAX der Sprung über 13.000 Punkte nicht nachhaltig gelingt.

    Notiert der DAX aber in Kürze doch deutlich über 13.000 Punkte und dann auf Allzeithoch, ist das ein starkes Signal, dass es weiter aufwärts geht.

    Schön wäre es, wenn der DAX Anfang des kommenden Jahres ein neues Allzeithoch verbucht und dieses auch per Wochenschlusskurs bestätigt.

    Dabei sein und maximal gewinnen

    Dann springen auch die zurückhaltenden und pessimistischen Anleger auf den fahrenden Zug auf, die jetzt noch abwarten.

    Und die Kurse starten durch, vielleicht wieder um +40%, so wie von Ende 2014 bis Anfang 2015:

    Seinerzeit haben auch die Pessimisten mit ihren Eindeckungs-Käufen der von ihnen leerverkauften Aktien für die Rally gesorgt.

    Deshalb „liebe“ ich Pessimisten. Sie sind und waren für die Gewinn-Lawinen verantwortlich, die uns im Optionen-Profi regelrecht überrollten und wieder überrollen werden.

    Das gelingt, weil wir seinerzeit rechtzeitig investiert waren und aktuell investiert sind – auch in Calls auf Aktien, die im DAX notieren.

    Die höchstmöglichen Gewinne erzielen Sie auch heute nur, wenn Sie bereits vorab investiert sind. Denn wann es losgegangen ist, sehen Sie erst rückwirkend – und dann kann es zu spät sein.

    Zum guten Schluss wünsche ich Ihnen ein Weihnachtsfest, das Sie so genießen, wie Sie es sich wünschen:

    • im Kreise Ihrer Lieben,
    • traditionell mit geschmücktem Weihnachtsbaum,
    • „irgendwo“ im Schnee
    • oder auch fernab in der Sonne,
    • christlich geprägt
    • oder einfach als schönes traditionelles Fest.

    Das Weihnachtsfest ist das Fest der Liebe und nicht das des Konsums. Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Weihnacht!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 20.12.2017 11:00

    Eine gute Nachricht für das Börsenjahr 2018

    Ich habe Ihnen schon mehrfach kritisch zu Binären Optionen geschrieben, so z. B. im Juli dieses Jahres: „Binäre Optionen sind überflüssig wie ein Kropf“, habe ich da gesagt.

    ESMA will Binäre Optionen verbieten

    Jetzt scheint es, dass die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) Binäre Optionen verbieten will.

    Schluss mit dem Spuk, sage ich!

    Dann gibt es auch keine Verwechslungs-Gefahr mehr zwischen den „richtigen“ Optionen, die an den transparenten Terminbörsen gehandelt werden, und den Binären Optionen.

    Meine Meinung: Binäre Optionen sind Täuschung des Anlegers

    Ich denke, der Name Binäre Optionen wurde bewusst so zum Verwechseln ähnlich gewählt, um von der Erfolgsgeschichte der Optionen zu profitieren.

    Für mich ist das bewusste Täuschung des Anlegers.

    CFDs auch im Visier der ESMA

    Es scheint, die ESMA räumt auf und sagt dem Wildwuchs an intransparenten und gefährlichen Hebelpapieren den Kampf an.

    Denn auch die CFDs sind ins Visier der ESMA gerückt.

    Ein überflüssiges Produkt: Binäre Optionen

    Im Folgenden habe ich einige Kritikpunkte zu Binären Optionen aufgeführt, die ich Ihnen im eingangs erwähnten Kommentar bereits genannt habe.

    • Der Name ist irreführend. Ich unterstelle, es soll eine Verwechslung mit den originalen Optionen erreicht werden. Das ist intransparent und unfair! Die Optionen, die ich empfehle und die an Terminbörsen gehandelt werden, haben mit Binären Optionen nichts zu tun. Der Name täuscht Gemeinsamkeiten vor. Die sind aber nicht gegeben.
    • Binäre Optionen haben mit Optionen an Terminbörsen so wenig zu tun, wie die Bank im Park, auf die Sie sich setzen, mit der Bank, bei der Sie Ihr Konto oder Depot haben: nämlich nichts!
    • Mit Binären Optionen handeln Sie nicht unabhängig von Emittenten. Der Name soll vermutlich darüber hinwegtäuschen.
    • Wenn Sie mit Binären Optionen handeln wollen, müssen Sie bei einem speziellen Broker ein Depot eröffnen. Danach handeln Sie nur über diesen Broker. Ihr Gegenpart ist also immer die Bank, wie beim Roulette. Und wissen Sie, wer beim Roulette immer gewinnt? – Richtig: Die Bank!
    • Ein Portal, das über Binäre Optionen informiert, schreibt: „Logischerweise kann (bei) Binären Optionen Betrug nicht generell komplett ausgeschlossen werden.“ Ich meine: „Nicht ausgeschlossen“ heißt nicht „alles Betrug“. Aber alleine, dass es nicht ausgeschlossen ist, reicht, um zu mahnen: Finger weg von Binären Optionen!

    Chapeau an die ESMA! – Sie will endlich etwas unternehmen

    Es scheint, die ESMA reagiert – endlich! In einer aktuellen Meldung in den Medien heißt es:

    „Die Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA will binäre Optionen verbieten. Binäre Optionen sollen verboten, Differenzkontrakte (CFDs) eingeschränkt werden.

    Die europäische Wertpapieraufsichtsbehörde hat Maßnahmen gegen besonders spekulative Finanzprodukte angekündigt.

    … Die ESMA plant nach eigenen Angaben, das Marketing und den Vertrieb sogenannter binärer Optionen zu verbieten sowie den Handel der bei Privatanlegern beliebten Differenzkontrakte (CFDs) einzuschränken.

    Im Januar wollen die Regulierer entscheiden, ob entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden.“

    Nun hoffe ich, dass es auch zu diesem Verbot kommt. Ich werde berichten.

    Binäre Optionen: Täuschung der Anleger

    Noch kann es Ihnen passieren, dass Sie den Optionen-Handel an Terminbörsen kennenlernen wollen und Binäre Optionen finden.

    Dann sind Sie falsch! Sie sind durch den wohl nicht zufällig gewählten und zum Verwechseln ähnlichen Namen „Binäre Optionen“ getäuscht worden.

    Und noch einmal: Binären Optionen haben mit Optionen, die an Terminbörsen gehandelt werden, nichts zu tun!

    Zum guten Schluss: Am 20.12.1968, also heute vor 49 Jahren, starb der jüdische Schriftsteller Max Brod. Von ihm werden die Worte überliefert:

    „Lernen kann man immer nur von dem, der seine Sache liebt, nicht von dem, der sie ablehnt.“

    In diesem Sinne: Ich liebe die Kombination „Börse, Optionen und Schreiben“. Ich bemühe mich, meine tägliche Kommentare so zu schreiben, dass Sie auf unterhaltsame Weise etwas lernen können.

    In der Hoffnung, dass es gelingt, wünsche ich Ihnen eine schöne ausklingende Vorweihnachts-Woche!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 13.12.2017 12:00

    2018 wird ein gutes Börsenjahr

    Natürlich kann ich nicht sicher sein, ob der DAX im Jahr 2018 beispielsweise auf rund 15.000 Punkte steigt oder ob er unter 10.000 Punkte zurückfällt.

    Auch einen Crash mit beispielsweise 50% Kursverlust und mehr kann ich nicht ausschließen. Ich halte aber 15.000 Punkte im DAX für wahrscheinlicher als unter 10.000 Punkte.

    Sie sehen: Eine Sicherheit meiner Prognose gibt es nicht, die kann es auch nicht geben. Trotzdem lautet der Titel meines Kommentars: „2018 wird ein gutes Börsenjahr“.

    Denn trotz der Unsicherheiten der Märkte kann ich Ihnen für das kommende Jahr 2018 mit hoher Wahrscheinlichkeit Gewinne prognostizieren.

    Meine Gründe für diesen Optimismus beruhen auf meiner einfachen Strategie, die wir für die Leser des Optionen-Profi nutzen.

    Diese einfache Strategie können Sie auch unabhängig vom Optionen-Profi ganz einfach in Ihrem eigenen Depot umsetzen.

    Call- und Put-Optionen bringen Ihnen Gewinne in jeder Marktlage

    Sie nehmen Call-Optionen, um auf steigende Märkte zu spekulieren und Sie setzen Put-Optionen ein, wenn Sie bei fallenden Märkten Gewinne erzielen wollen.

    Mir sind steigende Märkte lieber, denn dann gewinnen alle Anleger und die Stimmung ist positiv.

    Aber: Wenn Sie mit Call- und Put-Optionen handeln, gibt es keine guten oder schlechten Markt-Entwicklungen.

    Wenn Sie die richtige Strategie einsetzen, erzielen Sie in jeder Marktlage Gewinne.

    4 : 1 Call-Optionen zu Put-Optionen

    Im aktuellen Markt empfehlen wir ein Verhältnis von 4 : 1 Call- zu Put-Optionen.

    Das heißt: Wir empfehlen Ihnen, dass Sie für je 4.000 €, die Sie in Call-Optionen investieren, für 1.000 € Put-Optionen kaufen.

    So aufgestellt, erzielen Sie Gewinne, wenn die Märkte steigen. Sie gewinnen aber auch, wenn es zu einem Crash kommen sollte:

    In dem Fall erzielen Sie mit den Put-Optionen Gewinne, die Ihre Verluste mit Call-Optionen übersteigen.

    Das Verhältnis von Calls zu Puts kann sich ändern.

    Unsere Strategie hat sich im Optionen-Profi auch schon – je nach Marktlage – mehrere Male verändert: Das Call/Put-Verhältnis lag schon bei 3 : 1 und auch bei 5 : 1.

    Auch ein Verhältnis von 1 : 4 Call- zu Put-Optionen ist selbstverständlich möglich – und für den Fall eingeplant, dass es zu einem dauerhaften Abwärtstrend kommen sollte.

    Es wird aber keine Zeit geben, in der wir Ihnen nur Call-Optionen oder nur Put-Optionen empfehlen.

    Einfach, sicher und gewinnbringend

    Mit dieser einfachen Strategie führe ich den Optionen-Profi seit über 10 Jahren. Bei steigenden Märkten gab es natürlich Gewinne, das ist ein Muss!

    Aber auch im Crash-Jahr 2008 haben wir im Muster-Depot des Optionen-Profi einen hohen Gesamt-Gewinn erzielt:

    Der DAX verlor 40,62% – und unser Basis-Depot hat eine traumhaften Gewinn von +30,37% erzielt, den Puts sei es gedankt!

    Diese einfache Vorgehensweise können Sie auch unabhängig von unserem Börsendienst „Der Optionen-Profi“ einsetzen.

    Mit dieser Strategie ist Ihr Depot mit einem sicheren Gewinn-Fahrplan ausgestattet, und 2018 wird für Sie aller Voraussicht nach ein gutes Börsenjahr.

    Wollen Sie auch die sicheren Gewinne des Optionen-Profi einfahren? Wollen Sie im Jahr 2018 durchstarten?

    Zum guten Schluss: Am 13.12.1797, also heute vor 220 Jahren, kam mit Christian Johann Heinrich Heine, einer der bedeutendsten deutschen Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts zur Welt.

    Er schrieb: „So ein paar grundgelehrte Zitate zieren den ganzen Menschen.“

    Da es aus weltbekanntem Munde kommt, freue ich mich, zitierenswerte Zitate zu zitieren. Zieren Sie doch auch den Zitierenden!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 29.11.2017 10:00

    Bitcoin: Die verrückteste Spekulation der Geschichte

    Der Kurs eines Bitcoins wird wohl bald die 10.000 USD-Marke übertreffen – gut möglich, dass das bereits passiert ist, wenn Sie diese Zeilen lesen…

    Es spielt aber auch keine Rolle.

    Ob der Kurs nun bei 2.000 USD oder 11.000 USD steht, meine Meinung über Bitcoins bleibt dieselbe und steht im Titel dieses Kommentars:

    Die verrückteste Spekulation der Geschichte

    Bitcoins sind weniger wert als Tulpen

    Vielfach wird der explodierende Kurs-Anstieg der Bitcoins mit dem Tulpenwahn der Jahre 1636 und 1637 verglichen. Ich meine, der Vergleich hinkt.

    Als die Tulpen-Blase platzte, hatte man immerhin noch ein paar Tulpenzwiebeln in der Hand bzw. den Anspruch darauf, dass diese geliefert werden.

    Wenn die Bitcoin-Blase platzt (und das wird sie), haben Sie ggf. nur noch eine Computer-Datei auf Ihrer Festplatte.

    Diese Datei ist dann nichts anderes als ein paar aneinander gereihte wertlose elektronische „Einsen und Nullen“ – und das ist weniger als eine Tulpenzwiebel.

    Über Schweine, Ochsen, Tulpen und Bitcoins

    „8 fette Schweine für nur 240 Gulden, plus 4 fette Ochsen für 480 Gulden, plus 12 fette Schafe für 120 Gulden und außerdem 36 Tonnen Weizen und Roggen, fässerweise Bier und Wein, 2000 Kilo Butter, 500 Kilo Käse, ein Bett mit Matratze und und und …“.

    So beschreibt der Autor Mike Dash in seinem Buch Tulpenwahn – Die verrückteste Spekulation der Geschichte anschaulich den Preis, den eine einzige Tulpe erzielte.

    Das war auf dem Höhepunkt der Tulpenhausse in den Niederlanden in den Jahren 1636 und 1637.

    Der Tulpenwahn endete am 05.02.1637. Die Preise stürzten ins Bodenlose.

    Bitcoin: Die verrückteste Spekulation der Geschichte

    Der Titel des Buches ist nicht mehr aktuell. „Die verrückteste Spekulation der Geschichte“ ist jetzt wohl die Spekulation mit Bitcoins.

    Denn wie oben geschrieben: Wenn diese Blase platzt, bleibt nichts zurück, nicht einmal eine Tulpenzwiebel.

    Ein paar Leute haben sich eine goldene Nase verdient, andere haben ihren gesamten Spekulations-Einsatz verloren.

    Bitcoin kann Versprechungen nicht halten

    Das Versprechen: Bitcoin soll anonym sein.

    Ich bin sicher, dass es über kurz oder lang eine Software geben wird, welche die vermeintliche Anonymität der Bitcoins aufhebt.

    So meldete der Deutsche Wirtschaftsbrief, dass die US-Steuer-Behörde bereits eine Software hat, die Transaktionen mit Bitcoins erkennt.

    Hinzu kommt: Was soll eine Anonymität für einen Vorteil haben, wenn nicht den Gesetze zu umgehen?

    In dem Moment, wo Sie das tun, leben Sie in ständiger Angst um Entdeckung – ein zu hoher Preis!

    Das Versprechen: Bitcoin ist eine Krisen-Währung

    Ich mag das Wort „Währung“ an dieser Stelle kaum schreiben, das ist Unsinn!

    Ich frage Sie:

    • Was wird der Landwirt in der Krise für ein paar kg Fleisch annehmen, Gold bzw. Silber oder 1/100 Bitcoin?
    • 100 Bitcoins auf dem Handy, das sind doch eigentlich 1 Mio. USD!? Aber was, wenn der Akku ist leer ist? Was machen Sie mit Ihren elektronischen Bitcoins im harten Krisenfall, wenn selbst die Stromversorgung nicht gegeben ist?

    Bitcoin und Lotto

    Spielen Sie Lotto? Geben Sie einen Lottoschein ab mit der Gewissheit, dass die 50 oder 100 € weg sind? – Macht nichts, denn es könnte ja sein, dass es doch einmal klappt?

    Wenn Sie mit dieser Einstellung einen Hunderter in Bitcoins riskieren wollen, dann ist es o.k. 100 € ausgegeben – 100 € abgeschrieben.

    Und doch: So eine Blase kann noch eine Zeitlang laufen. Wenn Sie den richtigen Ein- und Ausstieg finden, ist ein Gewinn möglich.

    Es ist eine Wette oder eine Spekulation. Aber was Bitcoins nicht sind, ist klar: Bitcoins sind keine Währung! Sie sind die verrückteste Spekulation der Geschichte!

    Tulpenwahn war der Vorläufer der Option

    Bei dem Tulpen-Wahn der Jahre 1636 und 1637 wollte sich der Handel nicht an die kurze Pflanzzeit der Tulpen binden.

    Außerdem waren solche immensen Summen (siehe vorne: 8 fette Schweine …) kaum handelbar. Daraus entwickelte sich ein System, in dem Wertpapiere ge- und verkauft wurden.

    In diesen Wertpapieren verpflichtete sich ein Geschäftspartner, zu einem bestimmten Preis an einem festgelegten Datum Tulpenzwiebeln zu kaufen.

    Der andere Geschäftspartner verpflichtete sich, die Ware fristgerecht zu den festgelegten Konditionen zu liefern.

  • 28.11.2017 10:45

    Der DAX konsolidiert – Aufwärtstrend intakt

    Der DAX notiert knapp unter Allzeithoch. Mit rund 13.000 Punkten notiert er aber auch auf dem Kursniveau von Anfang Oktober dieses Jahres.

    Er kommt seitdem nicht richtig vom Fleck. Da kommt schnell Ungeduld auf. Aber diese können Sie (wenn überhaupt) nur bei der kurzfristigen Betrachtung des DAX haben.

    Ich kann Ihnen aber auch schreiben: Der DAX notiert rund 10% über seinen Kursen von Ende August dies Jahres.

    Das Tief lag da bei 11.868 Punkten. Diese Aussage wählt den mittelfristigen Blickwinkel. Gehen Sie noch ein Stück zurück, und zwar in das Jahr 2013:

    Anfang des Jahres 2013 lagen die Notierungen eine ganze Zeit lang unter 8.000 Punkten. Gemessen daran notiert er jetzt mehr als 50% höher.

    Und schließlich sei auch gesagt, dass der DAX sein vorheriges Allzeithoch von 12.390 Punkten lange erreicht und weit übertroffen hat.

    DAX: Normale Volatilität im Aufwärtstrend

    Wenn Sie den Blickwinkel von den kurzfristigen Kursbewegungen des DAX auf einen länger laufenden Chart lenken, sehen Sie:

    Die aktuellen Kursverluste des DAX seit seinem Allzeithoch sind nichts anderes, als die normale Volatilität innerhalb eines andauernden Aufwärtstrends.

    Sie sind noch nicht einmal besonders ausgeprägt.

    DAX: Kurzfristig zäh – Aufwärtstrend intakt

    DAX-Index_2017_11_28

    Chart wurde erstellt mit tradesignal.

    Jeder senkrechte Balken zeigt die Kurs-Bandbreite des DAX innerhalb eines Monats.

    er kleine Haken nach links zeigt den Eröffnungs-Kurs des Monats, der Haken nach rechts den Schlusskurs. Im Chart erkennen Sie schnell die eingangs von mir getätigten Aussagen:

    • Der DAX notiert deutlich über dem vorherigen Allzeithoch von 12.390 Punkten.
    • Die aktuelle Konsolidierung ist sehr klein im Vergleich zu etlichen vorherigen.
    • Gemessen an den ausgeprägten Seitwärts-Bewegungen, die wirklich Ihre Geduld strapaziert haben (grün markiert), ist das derzeit ein Nichts.
    • Der im Sommer 2016 gestartete Aufwärtstrend ist intakt.

    DAX: Seitwärts ist auch normal

    Die aktuelle Kurs-Entwicklung ist keine auffällige Besonderheit und nichts mehr als eine charttechnisch normale Konsolidierung im Aufwärtstrend.

    Diese Seitwärts-Bewegungen „nerven“ und sind doch auch alltäglicher Bestandteil der Börsen-Entwicklung.

    DAX: Nach seitwärts folgt aufwärts

    Allen Kursrücksetzern und Seitwärts-Bewegungen ist aber dieses gemeinsam: Danach ging es aufwärts – immer.

    Das sehen Sie im obigen Chart und es gilt auch für alle vorherigen vergleichbaren Kursbewegungen in der gesamten Historie des DAX, die Sie im Chart nicht sehen können.

    Aus der Historie und wegen guter Unternehmens-Berichte sowie der Politik des billigen Geldes bin ich überzeugt, dass es auch dieses Mal in Kürze weiter aufwärts geht.

    Bis dahin hilft auch: einfach nicht hinschauen und kurzfristige Kurs-Entwicklungen nicht beachten!

    Zum guten Schluss: Am 28. November 1881, also heute vor 136 Jahren, kam der österreichische Schriftsteller Stefan Zweig auf diese Welt.

    Schon vor rund 100 Jahren schrieb er: „Wahrheit und Politik wohnen selten unter einem Dach.“

    Ich meine, es ist schade, dass die beiden auch heute oft noch getrennt wohnen.

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 16.11.2017 11:12

    DAX unter 13.000 Punkte! - Na und!?

    Wie Sie vermutlich wissen, lag das Tief des DAX gestern bei 12.847 Punkten, also ein gutes Stück unterhalb des glatten Tausenders von 13.000 Punkten.

    Und mit den 12.847 Punkten notierte der DAX immerhin 678 Punkte, entsprechend 5% unter seinem Allzeithoch von 13.525 Punkten.

    DAX unter 13.000 Punkten – Was sagt uns das?

    Ich meine: nichts! Es ist eine Korrektur, genauer genommen ist es sogar nur eine geringfügige Korrektur.

    Es ist eine Korrektur, wie Sie diese vielfach beobachten können und mit Sicherheit ungezählte Male erlebt haben.

    Denken Sir nur einmal an den Sommer dieses Jahres zurück! Da fiel der DAX von Ende Juni (12.951 Punkte) bis Anfang September (11.868 Punkte) um gut 8%.

    Zu dem Zeitpunkt (Anfang September 2017) habe ich Ihnen geschrieben:

    „Ich sehe den DAX im Laufe des kommenden Jahres bei 15.000 Punkten.“

    Was danach geschah, steht oben und das wissen Sie: Der DAX legte bis auf 13.525 Punkte zu. Nun macht er ein Päuschen – muss er ja.

    Denn so sammelt er Kraft, um im kommenden Jahr auf die von mir genannten 15.000 Punkte zu klettern.

    S&P 500 mit Mini-Korrektur

    Dass der DAX den US-Aktienindizes immer folgt, schreibe ich Ihnen regelmäßig an dieser Stelle, aber auch das wissen Sie. Schauen wir also einmal, was der S&P 500 so macht:

    Vor ein paar Tagen erreicht der US-Aktienindex S&P 500 mit 2.597 Punkten sein Allzeithoch. Das Tief lag gestern bei 2.557 Punkten.

    Das sind gerade einmal schlappe 1,5% Kursverlust. Bei „Verlust“ habe ich schon gezögert, jenes Wort an dieser Stelle überhaupt zu schreiben – denn es ist ein Nichts!

    Korrektur liefert Ihnen Kaufkurse

    An der Börse erleben Sie immer wieder Zeiten zum Kaufen und Zeiten zum Ernten.

    Die letzten Wochen waren im Optionen-Profi davon bestimmt, Gewinne einzusammeln. Richtige Gewinn-Serien haben wir realisiert.

    Bald ist Weihnachten

    Und nun ist wieder Zeit zum Kaufen. Heute haben Sie Schnäppchenpreise. Wir sammeln ein, Calls, günstig.

    Und genau das empfehle ich Ihnen auch! Denn bald ist Weihnachten. Und davor wollen wir die Bescherung, viele feine Gewinne. Dafür müssen wir heute kaufen.

    Zum guten Schluss:

    Am 16.11.1717, also heute vor exakt 300 Jahren, kam Jean-Baptiste le Rond d’Alembert, einer der bedeutendsten Mathematiker und Physiker des 18. Jh., zur Welt.

    Der Mathematiker sagte:

    „Die Phantasie arbeitet in einem schöpferischen Mathematiker nicht weniger als in einem erfinderischen Dichter.“

    Ich als Börsianer sage:

    Die Phantasie arbeitet in einem schöpferischen Börsianer nicht weniger als in einem erfinderischen Mathematiker und Dichter.

    Und jetzt mache ich eine kurze schöpferische Pause und wünsche Ihnen schon jetzt ein schöpferisches Wochenende!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 27.09.2017 09:39

    Die Basis für die Jahresendrally 2017

    Der DAX läuft zäh – auch das ist Börse. Und als Börsianerin und Börsianer müssen Sie das aushalten.

    Das Wort „müssen“ ist hier richtig, auch wenn ich Ihnen nicht zu sagen habe, was Sie tun müssen oder nicht.

    Wenn Sie sich jedoch auf die Börse einlassen, dann führt an solchen Marktlagen kein Weg vorbei; Sie „müssen“ sie aushalten.

    US-Aktienindizes auf Allzeithoch

    Die beiden US-Aktienindizes S&P 500 und Dow Jones notieren im Bereich ihrer jeweiligen Allzeithochs. Der US-Technologie-Index Nasdaq notiert knapp unter seinem Allzeithoch.

    Der DAX läuft zäh – aber Gewinne sind in Sicht

    Zäh ist es dagegen im DAX – nichts für ungeduldige Börsianer: Mit seinen 12.600 Punkten liegt er zwar nur gut 3% unter 13.000 Punkten – und das wäre ein neues Allzeithoch.

    Gleichzeitig hat er aber „unterm Strich“ seit Mai nicht zugelegt und notiert unter den Kursen vom Juni dieses Jahres. Das ist nichts Schlimmes, aber es nervt.

    5 gute Nachrichten

    Wenn Sie 5 Jahre zurückblicken, sehen Sie 5 ähnliche Kurs-Entwicklungen im DAX und damit vergleichbare Situationen.

    In den letzten 5 Jahren, also in den Jahren 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016, hat der DAX nach dem September immer zugelegt.

    Im Jahr 2014 lief er zwar erst noch deutlich abwärts, aber dann startete eine umso rasantere Rally.

    In diesen 5 Jahren mündete der zähe Markt in fulminante Rallys.

    Für die Leser des Optionen-Profi gab es parallel dazu viele 100%-Gewinne mit Call-Optionen auch auf deutsche bzw. europäische Aktienwerte.

    Rückblickend vergessen wir gerne, wie zäh der Markt oft war. Umso lieber erinnern wir uns an die traumhaften Rallys.

    Sicher erinnern auch Sie sich an die rund 50% Kursgewinn, die der DAX von Ende des Jahres 2014 bis Anfang des Jahres 2015 hatte.

    Aber wissen Sie noch, dass der DAX von 9.800 Punkten im September 2014 auf etwa 8.400 Punkte im Oktober des Jahres abgestürzt ist?

    2017: Der DAX startet durch

    Die genannten 5 Jahre und viele andere weisen oft zähe Seitwärts-Bewegungen auf. Aber danach hat der DAX immer zugelegt.

    Es ist ja auch gut, wenn v. a. die guten Ergebnisse in Erinnerung bleiben.

    Aber immer dann, wenn es vermeintlich nicht richtig vorangeht, so wie aktuell im DAX, lohnt der kritische Blick zurück.

    Die Basis für die Jahresendrally 2017

    Die Leitzinsen in den USA und Europa werden noch lange niedrig bleiben. Daran ändern auch die homöopathischen Zins-Erhöhungen in den USA nichts.

    Würden die Notenbanken die Zinsen spürbar erhöhen, würde das viele Staaten schnell in die Zahlungs-Unfähigkeit treiben. Also bleiben die Zinsen niedrig.

    Folglich gibt es zur Anlage in Aktien und Call-Optionen keine renditeträchtige Alternative.

    Zum guten Schluss: Heute vor 390 Jahren, also am 27.09.1627, kam der französische Bischof und Autor Jacques Bossuet zur Welt. Er sagte:

    „Gute Grundsätze, zum Extrem geführt, verderben alles.“

    Daraus leite ich ab: Gute Gewinne in extrem hohe Gewinne ausweiten zu wollen, führt oft zu Verlusten. Ich wünsche Ihnen gute Börsengewinne!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 20.09.2017 09:00

    Optionen: Was beim Dividenden-Abschlag passiert

    Stellen Sie sich einmal folgendes Szenario vor:

    • Sie kaufen am Tag vor dem Dividenden-Abschlag einer Aktie eine Put-Option auf diese Aktie.
    • Am Tag des Dividenden-Abschlags oder 1 Tag danach verkaufen Sie die Put-Option mit Gewinn, denn der Aktienkurs ist gefallen.

    Wäre das nicht schön!? – Zu schön, um wahr zu sein!

    Und eines gleich vorweg: Es funktioniert so leider nicht.

    Dividenden-Abschlag

    Typischerweise wird die Aktie einer Aktiengesellschaft am Tag nach der Hauptversammlung (HV) mit dem sogenannten Dividenden-Abschlag gehandelt.

    Die Kursdifferenz entspricht meist der Höhe der gezahlten Dividende.

    Dividenden-Abschlag muss nicht gleich Dividende sein

    Der Abschlag ergibt sich aus der Höhe der gezahlten Dividende.

    Nehmen Sie eine Aktie mit einem Kurs von 60 €.

    In der HV wird eine Dividende von 2 € verabschiedet. Diese Dividende erhält der Investor, der die Aktie am Tag der HV im Depot hat.

    Ein Käufer am Tag nach der HV wird dann nur 58 € für die Aktie zahlen. Er rechnet die Dividende herunter. Das macht den „Dividenden-Abschlag“.

    Die Kursdifferenz kann aber auch von der Höhe der gezahlten Dividende abweichen.

    Stellen Sie sich vor, auf der HV gibt es gute Neuigkeiten zum Unternehmen.

    Dann sind die Anleger am Tag nach der HV bereit, z. B. 60 € für die Aktie zu bezahlen, weil sie weitere Kursgewinne erwarten. Dann liegt der Abschlag unter der Dividende.

    Sie können sogar erleben, dass der Aktienkurs am Tag nach der HV, trotz gezahlter Dividende, über dem Kurs von vor der HV gehandelt wird.

    Typisch: Dividenden-Abschlag = Dividende

    Typisch ist jedoch, dass der Dividenden-Abschlag gleich der Dividende ist.

    Dies führt zu meiner eingangs angestellten Überlegung und der oft gestellten Frage, ob das funktioniert: am Tag vor dem Dividenden-Abschlag einer Aktie eine Put-Option kaufen.

    Am Tag mit dem Dividenden-Abschlag oder am Tag nach dem Dividenden-Abschlag wird die Put-Option mit Gewinn verkauft, weil die Aktie niedriger notiert.

    Dividenden-Abschlag ist im Kurs einer Option berücksichtigt

    Die Höhe der Dividende ist meist lange im Voraus bekannt. Bei der in der HV verabschiedeten Dividende kommt es meist zu keinen oder nur zu kleineren Abweichungen.

    Deshalb sind Dividenden in bekannter Höhe im Kurs der Optionen berücksichtigt.

    Diese Kursveränderungen der Aktie durch einen Dividenden-Abschlag sind in den Kursen der Optionen enthalten.

    D. h., ein Call wird durch den Dividenden-Abschlag nicht billiger, ein Put aber auch nicht teurer.

    Dividenden-Abschlag verändert Options-Preis nur bei Abweichungen

    Weicht eine Dividende jedoch deutlich von der geschätzten Dividende ab und ergibt sich deshalb ein deutlich höherer oder niedrigerer Dividenden-Abschlag, so wirkt sich das auf den Preis einer Option aus.

    Sonderdividende führt zur Anpassung einer Option

    Wenn eine Aktiengesellschaft eine Sonderdividende ausschüttet, fällt der Dividenden-Abschlag für die Aktie entsprechend höher aus.

    Hier wird der Optionen-Trader dem Aktionär gleichgestellt. Es gibt dann an den Terminbörsen eine entsprechende Anpassung der Optionen.

    Typischerweise werden bei einer Option dann der Basis-Preis und die Anzahl in einem Kontrakt enthaltener Optionen angepasst.

    Auf diese Weise sind Sie als Optionen-Trader nicht besser, aber auch nicht schlechter gestellt.

  • 30.08.2017 08:39

    DAX verliert 1.000 Punkte! – Na und...?

    Hey, da freut sich des Schreibers Herz!

    Zumindest gilt das für die Schreiberlinge, die aufgeregt über jede Zuckung des DAX berichten und diese als vermeintlich wichtig erklären, gibt es derzeit doch massenhaft Stoff zum Berichten:

    • Der DAX fällt unter 12.000 Punkte.
    • Der DAX verliert in kurzer Zeit rund 1.000 Punkte.
    • Der DAX notiert unter seinem Hoch vom Frühjahr 2015.

    Dann wird das Ganze noch garniert mit:

    • US-Präsident Trump
    • und Nord-Korea-Chef Kim Jong-un
    • und dem starken Euro
    • und dem schwachen Sommer
    • und dem Hurrikan in Texas
    • und mit statistischen Zahlen
    • und, und, und…

    Zack, da haben wir den aktuellen Börsenkommentar! – Und was ist wirklich passiert?

    Starker DAX

    Der DAX ist stabil. Er hat seit Anfang des Vorjahres bis heute rund 3.000 Punkte gewonnen.

    Die aktuellen Kursrücksetzer sind dabei berücksichtigt. Seit Anfang 2016 liegt er gut 30% vorne.

    Kurzfristige Zuckungen des DAX haben also keine Aussagekraft über die mittel- oder gar langfristige Richtung.

    Die ist unverändert aufwärts gerichtet; das sehen Sie im untenstehenden Chart des DAX.

    Analyse und Prognose per Wochenschlusskurs ist treffsicher

    Wenn Sie die folgende Erklärung zum Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse kennen, lesen Sie einfach beim Chart weiter.

    Wenn es für Sie neu ist: Ich nutze für meine Charts gerne die Wochenschlusskurse der Indizes oder Aktien.

    Diese Chart-Einstellung blendet das Auf und Ab innerhalb des Wochenverlaufs aus. Genau dadurch sind nachhaltige Kursbewegungen zu erkennen, die Trends gut bestimmen lassen.

    In dieser Chart-Einstellung analysiere ich den DAX 30, Dow Jones, S&P 500, und so weiter.

    DAX: Ein ganz normaler Rücksetzer

    DAX-Index_2017_08_30

    In Jahren 2008 bis Anfang 2016 hat der DAX 11x rund 1.000 Punkte verloren; mal schnell nacheinander, mal dauerte es eine Zeit.

    Diese 11 Rücksetzer habe ich grün gekennzeichnet. Oben rechts sehen Sie den aktuellen Rücksetzer auch in dieser Größenordnung (rot markiert).

    Trotzdem hat der DAX in dieser Zeit von rund 8.000 auf etwa 12.000 Punkte zugelegt – das sind +50%!

    Und ich sage heute schon:

    Wenn Sie sich den DAX in ein paar Wochen oder gar nächstes Jahr ansehen, werden Sie den aktuellen Rücksetzer nicht mehr zur Kenntnis nehmen – es sei denn, ich markiere ihn in einem neuen Chart.

    Das tue ich z. B. dann, wenn der DAX im Sommer 2018 von 15.000 auf 14.000 Punkte zurückfällt und alle wieder über den schwachen DAX lamentieren.

    Zum guten Schluss: Heute, am 30.08.2016, wird Warren Buffett, der schon zu Lebzeiten legendäre Investor, 87 Jahre alt. Er wurde am 30.08.1930 in Omaha / Nebraska / USA geboren.

    Sein Tipp: „Kaufe nie eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert.“

    Zu Optionen sage ich dasselbe: Kaufen Sie nie eine Option, wenn Sie nicht damit leben können, dass sich der Kurs halbiert.

    Beachten Sie dabei: So schnell sich der Kurs halbiert, so schnell kann er sich auch verdoppeln, verdreifachen, vervielfachen …

    Ich wünsche Ihnen Optionen, die sich im Kurs verdoppeln oder mehr …

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet