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21.07.2017

Rainer Heißmann, legendärer Optionen-Investor, Chefanalyst und Erfolgs-Autor, hat sein geballtes Wissen in ein Buch gepackt:

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Aktuelle Artikel
  • 19.07.2017 08:45

    Der DAX ist unwichtig

    Kurzfristig ist der DAX 30 schwach. Die US-Indizes notieren aber im Bereich ihrer Allzeithochs. Der DAX 30 folgt den US-Indizes. Immer. Also meine logische Schlussfolgerung: Vergessen Sie den DAX 30. Er wird in Kürze den US-Aktienindizes sowieso wieder nachlaufen.

    Für den schwachen DAX 30 wird derzeit der starke Euro gegenüber dem US-Dollar genannt. Andere wissen zu berichten, der Brexit belaste den DAX 30. Angesichts der Nachrichtenfülle ist es aber auch ganz einfach, ein paar kritische Nachrichten zu finden, mit denen sich jede Zuckung der Indizes belegen lässt.

    Kaufen Sie Calls

    Krise hin – Krise her: Ich empfehle Ihnen den Kauf von Call-Optionen auf starke Aktien aus dem DAX 30, Dow Jones, S&P 500, der Nasdaq oder auf solide Aktien aus den Indizes der Nebenwerte. Damit haben Sie die besten Gewinn-Chancen.

    Krisen gibt es immer!

    Nach dem Crash der Jahre 2008 / 2009, habe ich in den Titeln meiner Kommentare rund 40-mal das Wort Krise genannt. 40-mal in 8 Jahren, das sind 5-mal pro Jahr beziehungsweise fast alle 2 Monate im Durchschnitt. Sie sind halt immer da, die Krisen und Kriege.

    Diese kleine zahlenmäßige Auswertung meiner Kommentare zeigt: Krisen sind ständige Begleiter der Märkte. Natürlich bedrohen Krisen die Menschen vor Ort mit Verlust Ihrer Existenz und / oder des Lebens. Dafür ist die Politik verantwortlich. Da habe ich natürlich meine individuelle Meinung. Über die ließe sich diskutieren. Aber das gehört nicht an diese Stelle, wo es um die Auswirkungen auf die Börsen geht.

    Im Börsenkommentar gilt festzuhalten: Krisen sind stete Begleiter der Märkte – immer. An dieser Stelle zeige ich Ihnen auf, wie sich Krisen auf die Märkte auswirken und wie Sie trotz oder wegen der Krisen sicher und gewinnoptimiert investieren können.

    Trotz der vielen Krisen habe ich Ihnen immer den Kauf von Call-Optionen empfohlen, so auch heute. Auch wenn die Märkte in den letzten Wochen zäh verlaufen und der DAX 30 auf das Hoch von Anfang April dieses Jahres zurückgefallen ist, Calls sind nach wie vor die beste Wahl. Denn über kurz oder lang geht es wieder deutlich spürbar aufwärts.

    Krisen verhindern Übertreibungen der Märkte

    Natürlich sind Krisen, wie zum Beispiel Ukraine, Naher Osten, Syrien, Flüchtlinge, Islamischer Staat, Terrorgefahr, Brexit, Nordkorea und so weiter auch wichtige Themen an den Märkten. Sie belasten diese auch kurzfristig und führen Rücksetzer der Aktienindizes herbei. Genau das sorgt aber langfristig für steigende Märkten. Denn Anleger, die wegen einer Krise aus dem Markt aussteigen, sorgen danach nicht mehr für Verkaufsdruck.

    Der Altmeister der Börsen, André Kostolany, sagte dazu: „Die zittrigen Hände steigen aus.“

    Der dadurch verursachte Verkaufsdruck lässt die Märkte konsolidieren. Das hat die positive Auswirkung, dass die Anleger keiner Euphorie verfallen. Eine Euphorie haben wir derzeit wahrlich nicht – und das ist gut so.

    Dow Jones und S&P 500 notieren auf Allzeithoch

    Seit Ende des letzten großen Crashs im Frühjahr 2009 gab es 2 größere Kursrücksetzer und – sagen wir – 40 Rücksetzer insgesamt. Mit den geschätzten 40 Rücksetzern habe ich das passend gemacht zu den eingangs erwähnten 40 Kommentaren von mir, die das Wort Krise im Titel trugen. Gleichwohl notieren die US-Aktienindizes Dow Jones und S&P 500 nah ihrer jeweiligen Allzeithochs und der Nasdaq nicht weit darunter.

    Rücksetzer sind nicht der Rede wert

    Rückwirkend sind die Rücksetzer nicht der Rede wert. Selbst die beiden größeren Rücksetzer, die man wahlweise auch Crash nennen kann, fallen in der rückwirkenden Betrachtung kaum auf, denn:

    Der übergeordnete Trend zeigt aufwärts. Dabei sind es die Krisen, die dafür sorgen, dass keine Euphorie aufkommt. Das wiederum ist die Basis für langfristig steigende Märkte. Die Allzeithochs des Dow Jones und S&P 500 unterstreichen das unwiderlegbar.

    Als Empfehlung wiederhole ich deshalb die eingangs geschriebenen Worte:

    Call-Optionen haben beste Gewinn-Chancen

    Ich empfehle Ihnen den Kauf von Call-Optionen auf starke Aktien aus dem DAX 30, Dow Jones, S&P 500, der Nasdaq oder auf solide Aktien aus den Indizes der Nebenwerte. Damit haben Sie die besten Gewinn-Chancen.

    Wichtig: Sichern Sie jede Investition, mit der Sie auf steigende Aktien beziehungsweise Aktienindizes setzen, dringend durch den Kauf von Put-Optionen ab.

    Zum guten Schluss: Heute vor 198 Jahren, also am 19.07.1819, kam der Schweizer Schriftsteller Gottfried Keller auf die Welt. Er schrieb:

    „Wir bleiben nicht gut, wenn wir nicht immer besser zu werden trachten.“

    Ein Zitat, wie gemacht für die Börse. Im Sinne dieses Zitats wünsche ich Ihnen, dass Sie danach trachten, besser zu werden.

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 11.07.2017 09:04

    Binäre Optionen – Ein ganz und gar überflüssiges Produkt

    „Hände weg von Binären Optionen!“, so lautet meine Empfehlung zu diesem überflüssigen und gefährlichen Finanzprodukt.

    Meine Gründe: Schon der Name ist irreführend. Ich unterstelle, es soll eine Verwechslung mit den originalen Optionen erreicht werden.

    Das ist intransparent und unfair!

    Die Optionen, die ich empfehle und die an Terminbörsen gehandelt werden, haben mit Binären Optionen nichts zu tun.

    Der Name täuscht Gemeinsamkeiten vor. Die sind allerdings nicht gegeben.

    Binäre Optionen haben mit Optionen an Terminbörsen so wenig zu tun, wie die Bank im Park, auf die Sie sich setzen, mit der Bank, bei der Sie Ihr Konto oder Depot haben – nämlich nichts.

    Mit Binären Optionen handeln Sie nicht unabhängig von Emittenten. Der Name soll vermutlich darüber hinwegtäuschen.

    Wikipedia ist ungenau

    Im Internet-Nachschlagewerk Wikipedia können Sie lesen:

    „Bei Binären Optionen können nur zwei Szenarien eintreten: Tritt ein zuvor definiertes Ereignis ein, erhält der Käufer einen festgelegten Betrag, andernfalls verfällt die Option wertlos. Als Basiswerte kommen – wie bei klassischen Optionsscheinen auch – Indizes, Aktien, Währungspaare oder auch Rohstoffe in Frage . . .“

    Falsch, lieber Verfasser der Zeilen! Sie nennen die „klassischen Optionsscheine“. Das ist schlicht und ergreifend Unsinn.

    Das „klassische Original“ sind die Optionen an Terminbörsen

    „Klassisch“ und „original“ sind nur die Optionen an Terminbörsen. Optionsscheine sind Hebelpapiere von Emittenten.

    Und diese haben die bekannten massiven Nachteile wie die Möglichkeit der Kursmanipulation und das Totalverlust-Risiko durch Insolvenz eines Emittenten.

    Die „klassischen Optionen“, also das Original, sind vor Kursmanipulation und dem Totalverlust-Risiko durch Insolvenz eines Emittenten geschützt, denn sie haben keinen Emittenten.

    Mit Binären Optionen handeln Sie ausschließlich gegen die Bank

    Wenn Sie mit Binären Optionen handeln wollen, müssen Sie bei einem speziellen Broker ein Depot eröffnen. Danach handeln Sie nur über diesen Broker.

    Ihr Gegenpart ist also immer die Bank – wie beim Roulette. Und wissen Sie, wer beim Roulette immer gewinnt? – Richtig: die Bank.

    Sie können sich also schon denken, wer beim Handel mit Binären Optionen immer gewinnt: Es ist die Bank – bzw. hier der spezielle Broker für Binäre Optionen.

    Binäre Optionen: Betrug nicht ausgeschlossen

    Ein Portal, das über Binäre Optionen informiert, schreibt:

    „Mit dem Siegeszug der binären Optionen und ständig neuen Brokern, die sich in diesem Markt versuchen, steigt auch die Anzahl derer, die vor Binäre Optionen Betrug oder Abzocke durch die Broker warnen.“

    Und an anderer Stelle des Berichtes heißt es: „Logischerweise kann (bei) Binären Optionen Betrug nicht generell komplett ausgeschlossen werden.“

    „Nicht ausgeschlossen“ heißt nicht „alles Betrug“. Aber alleine, dass es nicht ausgeschlossen ist, reicht, um zu mahnen: Finger weg von Binären Optionen!

    Binäre Optionen: Täuschung der Anleger

    Wenn Sie den Handel mit Optionen an Terminbörsen kennenlernen wollen und Sie finden Binäre Optionen, sind Sie falsch!

    Sie sind durch den wohl nicht zufällig gewählten und zum Verwechseln ähnlichen Namen Binäre Optionen getäuscht worden.

    Diese haben nämlich mit Optionen, die an Terminbörsen gehandelt werden, rein gar nichts zu tun.

  • 28.06.2017 09:00

    Die Aktienindizes steigen – Absichern ist aus 2 Gründen Pflicht

    Eine attraktive Rendite können Sie nur an der Börse erzielen.

    Da sind Aktien und natürlich „meine“ Optionen zu nennen. Eine nennenswerte Alternative dazu gibt es nicht.

    Ich erwarte weiter steigende Notierungen der Aktienmärkte. Trotzdem unterstreiche ich meine an dieser Stelle oft gegebene Empfehlung:

    Kaufen Sie Call-Optionen auf starke Aktien!

    Ich füge aber immer einen „warnenden Hinweis“ an:

    Sichern Sie jede Investition, die auf steigende Kurse von Aktien oder Aktienindizes setzt, dringend mit Put-Optionen ab!

    2 Gründe für die Absicherung mit Put-Optionen

    Meine positive Markteinschätzung ist unverändert. Aber ich nenne Ihnen 2 Gründe, die dazu führen, dass ich Ihnen trotzdem zur Absicherung rate.

    Der 1. Grund ist ganz einfach:

    1. Grund: Put-Optionen sind ein Muss

    So, wie ich beim Auto und Haus die Sicherheit einfach als selbstverständlich erachte und dafür auch bezahle, so ist es auch in der Depot-Führung.

    Ich empfehle Ihnen:

    • Legen Sie den Sicherheitsgurt im Auto an!
    • Versichern Sie Ihr Haus gegen Feuer und – soweit möglich – gegen Elementarschäden!
    • Sichern Sie Ihr Depot mit Put-Optionen ab – immer! (Denn einen Crash erkennen Sie und ich nur rückwirkend.)

    2. Grund: Die Börse funktioniert anders als „in der guten alten Zeit“

    Natürlich muss die fundamentale Bewertung der Konzerne stimmen. Gleichwohl ist das nicht der ausschlaggebende Grund für die aktuellen Kursgewinne.

    Schon mehrfach habe ich Ihnen die 3 wichtigsten Kurstreiber für Aktien genannt.

    1. Liquidität
    2. Liquidität
    3. Liquidität

    Der Markt hat sich im Vergleich zu früheren Jahren deutlich geändert. Da ist vorrangig die Politik des billigen Geldes zu nennen.

    Minus-Zinsen auf Giro- und Tagesgeld-Konten wären vor etlichen Jahren nicht denkbar gewesen.

    Jetzt zahlen Sie aber drauf, wenn Sie Ihr Geld bei der Bank lassen – nur die Anlage an der Börse bietet Ihnen attraktive Renditen.

    Außerdem hat der Hoch­frequenz­handel dafür gesorgt, dass die durchschnittliche Haltedauer einer Aktie von 10 Jahren über wenige Monate auf nunmehr nur noch einige Sekunden gefallen ist.

    Es gehört zum Wesen der Märkte, dass sie sich ändern. Aber das erfordert auch ein anderes Vorgehen an der Börse.

    Und da gehört der Kauf von Put-Optionen zur Absicherung zwingend hinzu. Denn – wie oben bereits geschrieben: Einen Crash erkennen wir nur rückwirkend.

    Die Absicherung Ihres Depots ist zwingend notwendig

    Der 1. Grund (Put-Optionen sind Grundvoraussetzung für jeden Börsen-Handel.) ist völlig ausreichend, um Put-Optionen zur Absicherung zu kaufen.

    Der 2. Grund (Die Börse funktioniert anders als „in der guten alten Zeit“.) ist einfach ein Achtung-Schild, das darauf hinweist:

    Es ist noch nicht alles Neue erprobt. Steuern Sie Ihre Börsen-Aktivitäten vorsichtig! Kaufen Sie Put-Optionen zur Absicherung!

    Absicherung heißt: Es muss etwas zum Absichern im Depot sein

    Wichtig ist der Kauf von Puts, wenn Sie Aktien oder Calls im Depot haben.

    Ich spreche hier nicht vom Put-Kauf als Spekulation auf fallende Aktien- und Index-Notierungen. Die haben derzeit kein ausreichend gutes Chance-/Risiko-Verhältnis.

  • 22.06.2017 09:09

    Unsinniges Crashgerede: DAX läuft in ruhigen Bahnen

    Diese nach Mausklicks heischenden Meldungen konnten Sie gestern in den Medien lesen:

    • MÄRKTE: Ölpreisverfall drückt Aktienkurse auf breiter Front
    • Aktien Frankfurt: DAX leidet unter Risikoscheu der Anleger
    • DAX – Abwärtsgap zum Handelsstart
    • Ölpreis-Schock – DAX-Crash voraus?
    • Dax gibt wegen Ölpreis-Schwäche deutlich nach
    • Ölpreisschwäche drückt DAX ins Minus

    Wie soll ich das nennen: Fake-News? Unsinn? Eigene Fakten-Interpretation? Alternative Fakten?

    Wie auch immer: Sehen Sie sich nachprüfbare Fakten an!

    Das, was viele Medien mit „deutlich nachgeben“ oder „DAX leidet“ bzw. marktschreierisch mit „DAX-Crash voraus?“ bezeichnen, sieht so aus:

    DAX läuft in ruhigen Bahnen

    DAX-Index_2017_06_22

    Chart wurde erstellt mit tradesignal

    Im Jahr 2015 hat der DAX 30 das seinerzeit neue Allzeithoch bei 12.390 Punkten markiert. Dieses Jahr hat er diese Bestmarke deutlich nach oben verschoben.

    Damit Sie überhaupt eine Korrektur erkennen, habe ich die aktuelle „deutliche Korrektur“ (Zitat Medien) oben rechts rot gekennzeichnet.

    Der DAX 30 war von 12.948 Punkten auf circa 12.750 Punkte rückläufig. Das sind rund 1,5%. Das sind die nachprüfbaren Fakten. Diese Mini-Korrektur ist ein NICHTS!

    Beachten Sie Kommentare zu kurzfristigen Kursbewegungen nicht

    Wenn Sie Überschriften wie die eingangs beispielhaft genannten lesen, am besten gleich weitersurfen oder wegklicken.

    Und die Tageszeitung hat auch spannendere Artikel als solch einen Nonsens…

    Heute geht es ein paar Pünktchen runter und morgen wieder rauf – das sollten Sie überhaupt nicht beachten.

    Ein kurzer Blick auf den mittel- oder langfristigen Chart des DAX 30 zeigt Ihnen: Der DAX läuft in ruhigen Bahnen aufwärts.

    Apropos „Ölpreis-Schock“:

    Etliche der Meldungen beziehen sich auf den „Ölpreis-Schock“. Noch so ein Unsinn.

    Auch hier die Fakten:

    Ab Mitte November 2016 ist der Ölpreis (Sorte Brent Crude Oil) von rund 44,50 USD auf 56,95 USD gestiegen.

    Dann lief der Ölpreis eine Zeitlang volatil seitwärts. Und seit Mitte April 2017 bewegt er sich wieder in Richtung 45 USD.

    Der eine schreibt vom Schock; das hört sich schön dramatisch an, das sorgt sicher auch für viele Mausklicks auf den Artikel – und darum geht es dem Schreiberling vermutlich.

    „Ölpreis-Schock“? – Ich nenne es so:

    Die deutlichen Gewinne des Ölpreises ab Ende letzten Jahres werden korrigiert. Der Kurs notiert jetzt wieder in dem Bereich, aus dem die Rally gestartet ist – ein Nullsummenspiel.

    Das ist zwar nicht dramatisch. Dafür trifft es die Fakten und sorgt für Gelassenheit.

    Zum guten Schluss: Am 22.06.1767, also heute vor 250 Jahren, kam Wilhelm von Humboldt, der deutsche Gelehrte, Staatsmann und Mitgründer der Universität Berlin, zur Welt.

    Er schrieb: „Diejenige Regierung ist die beste, die sich überflüssig macht.“

    Genau diese Regierung wünsche ich Ihnen! – Es ist aber leider ein unerfüllbarer Wunsch.

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 20.06.2017 09:00

    Mit Calls gewinnen, heißt: Puts kaufen

    Unsinn, was ich im Titel schreibe – zumal ich von steigenden Märkten überzeugt bin?

    Ich sehe den DAX viel eher bei 15.000 als bei 10.000 Punkten.

    Der Dow Jones ist auf dem Weg zu 25.000 Punkten und der S&P 500 wird in einiger Zeit auf 3.000 Punkte steigen.

    Das ist meine Markterwartung – und dann Puts kaufen?

    Sie mögen denken, der Titel des Kommentars ist widersprüchlich.

    Denn: Mit Put-Optionen erzielen Sie Gewinne, wenn die Märkte fallen und mit Call-Optionen, wenn die Märkte steigen, also genau gegensätzlich.

    Ein vergleichendes Bild zeigt Ihnen aber sofort, dass es so richtig ist, wie im Titel geschrieben.

    Je schneller das Auto, desto stärker die Bremsen

    Für Ihre sichere und schnelle Autofahrt sind Bremsen unverzichtbar. Intakte Bremsen sind die Voraussetzung, dass Sie losfahren können.

    Nur, wenn Sie sich auf Ihre Bremsen verlassen können, können Sie auch schnell fahren. Und je schneller Sie fahren, desto besser müssen die Bremsen sein.

    Übertragen auf das Traden heißt das:

    Put-Optionen: Die Basis eines jeden gewinnbringenden Depots

    Puts sind unverzichtbar für Ihre jahrelang erfolgreiche Börsen-Laufbahn. Put-Optionen sind die Basis dafür, dass Sie an der Börse überhaupt starten können.

    Nur wenn Sie Put-Optionen gekauft haben, können Sie auch hohe Gewinne mit Calls erzielen.

    Denn nur dann haben Sie die Depot-Aufstellung, die Ihnen auch bei plötzlichen Kurskorrekturen die nötige Sicherheit gibt.

    Und Kurskorrekturen bis hin zum Crash gibt es an der Börse immer wieder…

    Put-Optionen sind bestens investiertes Geld

    Seit 2004 sind PKW serienmäßig mit dem Antiblockier-System (ABS) ausgerüstet – eine Optimierung, die Geld kostet.

    Und doch zweifeln Sie sicher nicht an der Richtigkeit dieser Verbesserung. Sie hat viele tausend Unfälle verhindert und Leben gerettet.

    Sicher sind auch Sie bereit dafür ein paar Euro mehr zu bezahlen…

    Hier passt der Vergleich mit Puts ebenfalls: Auch Puts sind bestens investiertes Geld. Denn es kommt an den Aktienmärkten regelmäßig zu „Unfällen“, sprich Crashs.

    Put-Optionen in Ihrem Depot verhindern, dass ein Crash der Märkte zum Crash in Ihrem Depot führt.

    Beim letzten großen Crash im Jahr 2008 hat der DAX 40,62% verloren. Das Muster-Depot des Optionen-Profi hat jedoch einen Gesamt-Gewinn von +30,37% erzielt – dank der Put-Optionen.

    Ich weiß, dass viele Anleger seinerzeit hohe Verluste erlitten haben. Sie hatten keine Absicherung.

    Und wie im Crash der Jahre 2000 – 2003, so haben auch Ende des Jahres 2008 bzw. Anfang 2009 viele Anleger der Börse für immer „ade!“ gesagt.

    Falsch, denn sie sind nur zu schnell ohne Bremse gefahren respektive waren investiert. Sie hatten aber keine Absicherung durch Put-Optionen.

    Calls kaufen – aber nur mit Put-Optionen im Depot

    Der DAX hat vom Zwischentief im Oktober 2014 mit 8.355 Punkten bis auf über 12.000 Punkte zugelegt und ist auf dem Weg zu 13.000 Punkten (Stand: Juni 2017).

    Das sind dann rund +55% Kursgewinn.

    Der DAX sprintet nach oben. Das ist so, als wenn Sie einen Rennwagen fahren; sichere Bremsen sind noch wichtiger als bei einer Normalfahrt.

    Entsprechend sind auch Put-Optionen derzeit noch unverzichtbarer (wenn es diese Steigerung gäbe).

    Und dann, wenn Sie Put-Optionen im Depot haben, empfehle ich: Gas geben und Call-Optionen kaufen!

  • 19.06.2017 09:33

    Dow Jones auf dem Weg zu 27.000 Punkten

    Wenn Sie das übergeordnete Bild im Auge haben, macht das Ihnen einfach, zwischenzeitliche Kurskorrekturen von mehreren 100 Punkten gelassen zu sehen.

    Denn Sie wissen, wie es weitergeht. So mache ich das auch und zeige Ihnen das anhand meines Ausblicks von vor 1 Jahr.

    Vor gut 1 Jahr habe ich Ihnen meinen Kommentar mit demselben Titel wie heute geschrieben:

    „Dow Jones auf dem Weg zu 27.000 Punkten“

    Meine Begründung lautete:

    „Der US-Aktienindex Dow Jones notiert nah bei 18.000 Punkten. Wenn er +50% zulegt, steht er bei 27.000 Punkten.“

    Dazu habe ich Ihnen den folgenden Chart gezeigt:

    Chart aus dem Jahr 2016: Dow Jones mit 2x +50% Kursgewinn

    Dow-Jones-Index_2016_05

    Chart wurde erstellt mit tradesignal

    Aus dem Jahr 2016: Im Frühjahr des Jahres 2009 endete der letzte Crash. Danach hat der Dow Jones bis Anfang des Jahres 2011 rund +50% zugelegt. Ab Anfang des Jahres 2013 folgten erneut rund +50% Kursgewinn.

    Als der Dow Jones das letzte Mal nach einer 2 Jahre andauernden Seitwärts-Bewegung nach oben ausbrach, legte er rund 50% zu.

    Das ist durchaus typisch. Denn Sie können immer wieder feststellen, dass ein Kursausbruch umso dynamischer verläuft, je länger die vorherige Seitwärts-Phase andauerte.

    Und jetzt (Jahr 2016)? – Der US-Aktienindex Dow Jones notiert seit rund 2 Jahren nah bei 18.000 Punkten. Wenn er nach oben ausbricht und wieder +50% zulegt, steht er bei 27.000 Punkten.

    Wann geht es los?

    Es kann sein, dass Sie rückwirkend feststellen, dass der Dow Jones und DAX 30 im Mai 2016 nach oben durchgestartet sind.

    Denn nach nun rund 2 Jahren Seitwärts-Geschiebe kann es jederzeit zum Ausbruch kommen. Es kann aber auch noch ‚ein paar Tage‘ dauern.

    Sie können erst rückwirkend feststellen, wann der Startschuss gefallen ist. Das geht mir nicht anders.“

    Soweit der kurze Rückblick.

    Und heute?

    Kurz nach den damals geschriebenen Zeilen ging es los. Der Dow Jones startete durch; mit ihm der S&P 500, die Nasdaq und der DAX 30.

    Alle genanten Indizes haben danach ihre damals gültigen Allzeithochs deutlich nach oben verbessert. Der Dow Jones hat am Freitag voriger Woche erneut ein Allzeithoch verbucht.

    Sehen Sie, wie es seit meiner oben beschriebenen Prognose weiterging.

    Dow Jones: Die Rally in Richtung 27.000 Punkte läuft

    Dow-Jones-Index_2017.06.19

    Chart wurde erstellt mit tradesignal

    Wie von mir erwartet und prognostiziert: Kurz nach dem Kommentar im Jahr 2016 brach der Dow Jones nach oben aus.

    Knapp 20% hat er seitdem zugelegt. Nichts spricht dagegen, dass er – Korrekturen inklusive – bis 27.000 Punkte durchstartet.

    27.000 Punkte – und dann?

    Danach mag es erneut eine 2-jährige Konsolidierung geben, wir werden sehen.

    Und wenn der Dow Jones dann wieder +50% zulegt, sind wir bei 40.500 Punkten – Zukunftsmusik? Sicher! Aber ich habe immer das übergeordnete Bild im Auge.

    Das macht es einfach, zwischenzeitliche Kurskorrekturen von mehreren 100 Punkten gelassen zu sehen.

    Zum guten Schluss: Am 19.06.1623, also heute vor 394 Jahren, kam Blaise Pascal, der französische Philosoph, Mathematiker und Physiker, zur Welt.

    Er schrieb: „Es gibt nur 2 Arten von Menschen: Die Gerechten, welche glauben Sünder zu sein, und die Sünder, welche glauben Gerechte zu sein.“

    Im Sinne dieses Zitats wünsche ich Ihnen, dass Sie glauben ein Sünder zu sein.

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 14.06.2017 09:00

    Optionen sind besser als Aktien

    Denken Sie, dass die Aussage im Titel eine gewagte Behauptung ist? – Nun denn, ich trete den Beweis an.

    Ich empfehle Ihnen Optionen aus voller Überzeugung.

    Denn die sind manipulationsgeschützt, sicher vor Insolvenz eines Emittenten, und – ganz wichtig: Optionen haben einen Zeithorizont, der überschaubar ist.

    Schnell rein und mit Gewinn wieder raus ist angesagt.

    Mit „schnell“ sind einige Tage, Wochen oder auch Monate Haltedauer gemeint, denn diese Zeiträume sind überschaubar.

    Unternehmens-Bilanzen: Verwirrung statt Klarheit

    Kaufen und Liegenlassen (Buy-and-hold) von Aktien halte ich für zu risikoreich.

    Die Wirtschaftswoche brachte das auch bereits schön auf den Punkt. Vor einiger Zeit titelte sie:

    „Der große DAX-Bluff“

    Und im Innenteil machte sie mit der Schlagzeile „Übertünchte Wahrheit“ auf. Der Bericht zeigt die Problematik auf, Bilanzen von Unternehmen zu lesen.

    Dort muss man sich durch ein „Gestrüpp der Fußnoten“ quälen.

    Es gilt zu entwirren, was Heerscharen von Bilanz-Buchhaltern, Steuerberatern und Wirtschafts-Prüfern in den Zahlen-Zaubereien der Bilanzen verstecken – ein unmögliches Unterfangen.

    In Kombination mit Optionen sind Aktien zur Diversifikation von Vermögen trotzdem bestens geeignet.

    Ich betone „in Kombination mit Optionen“, denn damit reduzieren sie das Risiko des Aktienhandels entscheidend.

    Fundamentale Bewertungen kurzfristig brauchbar

    Trotz der Kritik nutze ich fundamental gut bewertete Aktien als Basiswerte für meine Optionen. Dabei geht es aber um die Haltedauer bis zu einigen Monaten.

    Da sich die Anleger an fundamentalen Zahlen orientieren, funktioniert der kurzfristige Optionen-Handel nach dem Prinzip der sich selbst erfüllenden Prophezeiung.

    Optionen sind besser als Aktien

    Den Aktienhandel bewerte ich nur in Kombination mit Optionen gut.

    Aber Optionen ohne Aktien lassen sich perfekt handeln; die 4 : 1-Strategie Calls + Puts des Optionen-Profi bietet den Lesern eine große Sicherheit.

    Bei der relativ kurzen Haltedauer von Optionen spielen die langfristigen Folgen von Bilanz-Verschleierungen keine Rolle.

    Der hohe Gewinn-Hebel von Optionen führt zum Gewinn, auch wenn die Aktie nur 10% – 20% zulegt. Alles spricht für Optionen; sie sind schlicht und einfach besser.

  • 13.06.2017 09:21

    DAX baut Sprungbrett, um abzuheben

    Der Dow Jones notiert nur knapp unter Allzeithoch, ebenso der S&P 500. Die Nasdaq und Nasdaq 100 geben leicht nach.

    Gestern habe ich Ihnen anhand des Charts der Nasdaq 100 gezeigt, dass das nur eine kleine Korrektur ist.

    Daran ändert auch der Wochenauftakt nichts, der den Technologie-Index nochmals um ein paar Punkte zurückwarf.

    Die Kursverluste der Nasdaq werte ich als gesunde Konsolidierung.

    Der DAX 30 hat seinen Aufwärtstrend auch unterbrochen. Mehr ist aber wirklich nicht passiert – oder doch?

    Die aktuelle kleine Konsolidierung schafft die Voraussetzung, dass der DAX bald wieder nach oben durchstarten kann.

    DAX: Konsolidierung nach neuem Allzeithoch

    DAX-Index_2017_06_13

    Chart wurde erstellt mit tradesignal

    Am 12.04.2015 (nicht im Chart zu sehen) markierte der DAX 30 mit 12.390 Punkten das damalige Allzeithoch.

    Danach gab es ein volatiles Auf und Ab. Dabei fiel der DAX 30 unter 10.000 Punkte.

    Von dort startete er eine Rally, die ihn in diesem Jahr über das bis dahin gültige Allzeithoch von 12.390 Punkten trug (oben rechts im Chart).

    Der kleine rote senkrechte Balken ganz rechts zeigt die aktuelle Korrektur. Beim Wort „Korrektur“ musste ich zögern, es zu schreiben. Denn das ist keine nennenswerte Korrektur.

    Alle Kursbewegungen des DAX 30 oberhalb von 12.390 Punkten (rote waagerechte Linie) haben keine Aussagekraft, es sei denn:

    Mit jedem Tag, den der DAX 30 oberhalb des damaligen Allzeithochs notiert, schafft er eine immer tragfähigere Basis, um die Rally fortzusetzen.

    Dabei spielt es keine Rolle, ob der DAX mit 12.800 oder 12.400 Punkten notiert.

    Der Aufwärtstrend ist ungebrochen. Das gilt umso mehr, da die wichtigen US-Aktienindizes Dow Jones und S&P 500 knapp unter Allzeithoch notieren.

    Nach wie vor haben Sie mit Calls die besten Gewinn-Chancen.

    Blödsinn!

    „Wall Street vor neuen Verlusten: Tech-Werte reißen Dax in Abwärts-Strudel“, habe ich gestern gelesen – Blödsinn! Wo ist der „Abwärts-Strudel“ im obigen Chart zu sehen?

    Mal geht es in paar Punkte rauf, mal runter – das ist alles in einer Konsolidierung. Und der Grund dafür ist ganz einfach:

    Diese Woche: Kursschwankungen möglich

    Wie gestern bereits geschrieben: Diese Woche Freitag (16.06.2017) ist großer Verfallstag an den Terminbörsen. An dem Tag verfallen Optionen und Futures auf Aktien und Indizes.

    Es ist typisch, dass die Kurse von Indizes, Aktien und folglich Optionen im Vorfeld dieses Termins deutlich schwanken, aber trendlos bleiben.

    Denn vor diesem Termin versuchen institutionelle Anleger oft, die Kurse von Wertpapieren durch gezielte Käufe und Verkäufe auf für sie günstige Abrechnungskurse zu verändern.

    Das kann z. B. auch ein zusätzlicher Auslöser oder Verstärker für die oben beschriebene Korrektur der Nasdaq gewesen sein.

    Mein Tipp

    Wenn Sie Käufe planen, legen Sie Ihre Kauforders mit Abstauber-Limits (Kauflimit deutlich unter Tageskurs) in den Markt.

    Auch wenn ein Kauflimit kurzfristig zu tief sein mag, es reicht ein sekundenschnelles Abtauchen der Kurse, dass Ihre Kauforder ausgeführt wird.

    Zum guten Schluss: Heute vor 208 Jahren, also am 13.06.1809 kam der deutsche Psychiater, Lyriker und Kinderbuch-Autor (Verfasser des Struwwelpeter) Heinrich Hoffmann auf unsere Welt.

    Er sagte: „Arm. Jeder, der mehr haben will, nennt sich heutzutage so.“

    Ich denke, die Worte sind nur mit einem Augenzwinkern zu unterschreiben. Auch wenn Sie an der Börse mehr haben wollen, so wünsche ich Ihnen, dass Sie nicht arm sind.

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 12.06.2017 09:43

    Nasdaq konsolidiert, aber die Rally läuft weiter

    Der Dow Jones hat auf Allzeithoch geschlossen. Der S&P 500 hat die vergangene Woche nur marginal unter seinem Allzeithoch beendet.

    Der Schlusskurs des DAX vom vergangenen Freitag liegt auch nur geringfügig unter seinem Allzeithoch.

    Gleichzeitig verzeichnen die Nasdaq und Nasdaq 100 zum Wochenausklang Kursverluste. Möglicher­weise war Apple der Auslöser dafür.

    Es heißt, dass das neue iPhone 8 zu langsam sei. Die Apple-Aktie gab nach, dann die Nasdaq. Die Kursverluste der Nasdaq werte ich als gesunde Konsolidierung.

    Nasdaq 100: Charttechnisch gesunde Konsolidierung

    Nasdaq.100.2017.06.12

    Chart wurde erstellt mit tradesignal

    Im Juli 2016 brach die Nasdaq aus der vorherigen zähen Seitwärts-Bewegung nach oben aus. Danach gab es nur einmal einen Monat mit Kursverlusten (untere gelbe Markierung).

    Anfang dieses Jahres kletterte der Kurs über 5.000 Punkte und danach ging es nonstop auf 5.900 Punkte – ein Plus von 18%.

    Im Chart sehen Sie die aktuelle Konsolidierung (obere gelbe Markierung). Eine gesunde Korrektur im dynamischen Aufwärtstrend.

    Der Aufwärtstrend ist ungebrochen. Das gilt umso mehr, da die anderen wichtigen Aktienindizes, wie eingangs geschrieben, auf oder knapp unter Allzeithoch notieren.

    Nach wie vor haben Sie mit Calls die besten Gewinn-Chancen.

    Diese Woche: Kursschwankungen möglich

    Diese Woche Freitag (16.06.2017) ist großer Verfallstag an den Terminbörsen. An dem Tag verfallen Optionen und Futures auf Aktien und Indizes.

    Es ist typisch, dass die Kurse von Indizes, Aktien und folglich Optionen im Vorfeld dieses Termins deutlich schwanken, aber trendlos bleiben.

    Denn vor diesem Termin versuchen institutionelle Anleger oft, die Kurse von Wertpapieren durch gezielte Käufe und Verkäufe auf für sie günstige Abrechnungskurse zu verändern.

    Das kann z. B. auch ein zusätzlicher Auslöser oder Verstärker für die oben beschriebene Korrektur der Nasdaq gewesen sein.

    Mein Tipp für diese Woche

    Wenn Sie Käufe planen, legen Sie Ihre Kauforders mit Abstauber-Limits (Kauflimit deutlich unter Tageskurs) in den Markt.

    Auch wenn ein Kauflimit kurzfristig zu tief sein mag, es reicht ein sekundenschnelles Abtauchen der Kurse, dass Ihre Kauforder ausgeführt wird.

    Zum guten Schluss ein humorvolles Zitat von George W. Bush, dem ehemaligen Präsident der USA, dessen Vater, der seinerzeit 41. Präsident der USA gewesen ist, am 12.06.1924, also heute vor 93 Jahren, zur Welt kam.

    George W. Bush sagte: „Ich weiß, was ich glaube. Ich werde fortfahren zu sagen, was ich glaube, und was ich glaube – ich glaube, was ich glaube ist richtig.“

    Ich hoffe, mir gelingt es glaubhaft zu schreiben, was ich glaube. Und ich glaube, meine Prognosen sind so verkehrt nicht.

    Und jetzt, so weiß ich ganz sicher, wünsche ich Ihnen eine sonnige Woche.

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 08.06.2017 09:00

    Kurse von Optionen im Depot sind unwichtig

    „Kurse von Optionen im Depot sind unwichtig.“

    Die Aussage im Titel klingt fast provokativ, besagt sie doch, ob eine Option zum Kurs von z. B. 1,50 €, 2,50 € oder 4,10 € im Depot liegt, spiele keine Rolle.

    Genauso ist es aber.

    Sicher gefällt es mir besser, wenn eine zu 2,30 € gekaufte Option mit 4,10 € im Depot liegt anstatt mit 1,50 €.

    Aber der Kurs sowie Buchgewinn bzw. Buchverlust sagen fast nichts über die Gewinn-Chancen einer Option aus.

    Gewinn-Hebel sorgt für hohe Kurssprünge

    Der aktuelle Kurs einer Option ist nur 2x relevant: beim Kauf und Verkauf.

    Bei dem hohen Gewinn-Hebel von Optionen springen die Kurse nicht selten um 30% (und mehr) am Tag hinauf, aber auch herunter.

    Kurssprünge haben den großen Vorteil, dass sich hohe Gewinne innerhalb weniger Tage; ja, auch von heute auf morgen einstellen können.

    Nicht hinschauen

    Wenn Sie neu zu Optionen kommen, ist es sicher ungewohnt, diesem Auf und Ab der Kurse gelassen zuzusehen.

    Diese Kurssprünge müssen Sie aushalten, wenn Sie mit Optionen handeln.

    Ich habe mir deshalb schon lange angewöhnt Kurse von Optionen, die im Depot liegen, überhaupt nicht zu beachten.

    Ich empfehle Ihnen: Schauen Sie einfach nicht hin! Egal, ob eine Option im Gewinn oder Verlust notiert, morgen ist sowieso schon wieder alles anders.

    Es kommt immer wieder vor, dass mich ein Leser des Optionen-Profi per E-Mail nach dem Grund eines „Kurssturzes“ einer Option fragt.

    Wenn ich diese E-Mail am nächsten Tag beantworte, notiert die Option oft schon wieder deutlich höher oder ist vom Buchverlust zum Buchgewinn gelaufen.

    Zielkurs des Basiswertes ist entscheidend

    Bei Kursverläufen von Call-Optionen stelle ich mir immer nur die Frage:

    Wird der Kurs des Basiswerts steigen und bis etwa 3 Monate vor dem Verfallstag der Calls über dem Basispreis des Calls bzw. am letzten Handelstag deutlich darüber notieren?

    Wenn die Aussichten darauf gut sind, spielt der Kurs der Option keine Rolle.

    Nur das, nicht aber die ständig wechselnden Notierungen der Optionen, sind für mich ausschlaggebend zur Beurteilung der Gewinn-Chancen einer Call-Option.

    Und deshalb sind Kurse von Optionen im Depot unwichtig.