Standardwerk zum Download - Buch im Wert von 39,90 Euro heute gratis:

So werden Sie „Reich mit Optionen“!

Achtung:
HEUTE GRATIS!

21.08.2017

Rainer Heißmann, legendärer Optionen-Investor, Chefanalyst und Erfolgs-Autor, hat sein geballtes Wissen in ein Buch gepackt:

  • So hebeln Sie Gewinne erfolgreich um das 10-fache
  • Das Geheimnis der richtigen Auswahl: Wie Sie die besten Hebelpapiere finden
  • Fallende Kurse? Fette Beute! So gewinnen Sie in jeder Börsenlage.

Die Druckauflage von „Reich mit Optionen“ ist nahezu vollständig vergriffen. Um alle Anfragen zu bedienen, haben wir jetzt 100 Exemplare zum kostenlosen Download bereitgestellt. Achtung, die Nachfrage ist riesig. Tragen Sie jetzt Ihre E-Mail Adresse ein und wir senden Ihnen den Link zum Download direkt zu:

Datenschutz
1. Schritt:
E-Mail-Adresse
eintragen
2. Schritt:
Newsletter-Registrierung
bestätigen
3. Schritt:
E-Mail-Newsletter + Gratis Buch
„Reich mit Optionen“ erhalten
Aktuelle Artikel
  • 17.08.2017 08:50

    DAX: Verhaltene Stimmung spricht für weiter steigende Kurse

    Der DAX 30 notiert wieder stabil über 12.000 Punkte. Die US-Aktienindizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq sind unverändert auf Rekordkurs. In den Medien hören und sehen Sie aber überwiegend Krisengerede und Berichte über eine verhaltene Stimmung der Anleger.

    Prima so, sage ich.

    Meine Begründung für diese auf den ersten Blick vielleicht widersprüchliche Bewertung ist ganz einfach.

    Schlechte Stimmung = gute Prognose

    Negative Meldungen und Aussagen können Sie auf die falsche Fährte leiten. Denn „schlechte Stimmung“ ist kein negativer Indikator für die kommende Marktentwicklung und bedeutet nicht, dass die Aktienkurse voraussichtlich fallen werden. Ich bewerte das genau gegenteilig:

    Eine schlechte oder verhaltene Stimmung der Anleger bewerte ich positiv für die weitere Entwicklung der Aktienkurse.

    Gute Stimmung = schlechte Prognose

    Umgekehrt bewerte ich eine (zu) gute Stimmung als Warnzeichen für die Märkte. Und wenn die Stimmung gar überschäumt und euphorisch ist, ist das ein klares Verkaufssignal.

    DAX 30: Schlechte Stimmung spricht für steigende Märkte

    Aus den oben genannten Gründen empfehle ich Ihnen: Sehen Sie die Aussagen der Medien als Kontra-Indikatoren an, denn …

    … wenn sich ein Anleger öffentlich kritisch zur erwarteten Marktentwicklung äußert, ist er nicht mehr investiert. Er würde nie von schlechter Stimmung sprechen, wenn er noch verkaufen wollte. Er verschlechterte ja seinen möglichen Verkaufskurs, wenn aufgrund seiner Äußerung ein Verkaufsdruck ausgelöst beziehungsweise verstärkt würde.

    Aus diesem Grund ist der Pessimist, der sich öffentlich äußert, nicht mehr oder nur begrenzt investiert und er scheidet als Verkäufer von Papieren aus. Dieser Anleger kann folglich keinen Verkaufsdruck mehr ausüben. Ein positives Zeichen für die Märkte.

    DAX 30: Zu gute Stimmung spricht für fallende Märkte

    Umgekehrt wird kein potenzieller Käufer von Aktien deren Kursentwicklung optimistisch darstellen, wenn er noch kaufen will. Er würde ja deren Kurs vor seinem geplanten Einstieg hochtreiben. Also ist der Optimist, der sich öffentlich äußert, voll investiert und scheidet als Käufer von Papieren aus. Er kann keine Nachfrage mehr erzeugen. Eine zu gute Anlegerstimmung ist entsprechend ein kritisches Zeichen.

    Derzeit verhaltene Stimmung spricht für weiter steigende Kurse

    Die Mehrzahl der aktuellen Stimmen ist kritisch. Wenn die Mehrheit der Anleger meint, die Kurse werden fallen, sind diese nicht (hoch) investiert. Sie üben keinen Druck auf die Kurse aus, weil sie keine Verkaufsorders in den Markt legen. Im Gegenteil: Sie stehen als potenzielle Käufer bereit.

    Die derzeit zurückhaltende Stimmung der Anleger ist also ein gutes Zeichen für weiter steigende Aktienkurse.

    Zum guten Schluss: Am 17.08.1991, also genau heute vor 26 Jahren, wurde der letzte Wille des „Alten Fritz“ (Friedrich II., auch Friedrich der Große) erfüllt: Sein Sarg wurde nach Potsdam überführt und der „Alte Fritz“ wurde dort in der bereits zu seinen Lebzeiten vollendeten Gruft beerdigt.

    Heute vor genau 231 Jahren, also am 17.08.1786, war sein Todestag. Unter anderem stammen diese Worte von ihm:

    „Alles, was aus Furcht oder Angst geschieht, trägt auch das Gepräge davon.“

    Das passt perfekt für uns Börsianer: Alles, was aus Furcht oder Angst geschieht, trägt auch das Gepräge davon, ist also nicht erfolgreich. Ich wünsche Ihnen Börsengeschäfte frei von Furcht oder Angst.

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 16.08.2017 08:40

    Zur Depot-Absicherung ist Gold nicht geeignet

    US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un schaukeln die Spannungen zwischen den beiden Nationen immer höher. Derzeit erleben wir zwar einen Schritt zurück. Beide rüsten verbal etwas ab. Bleibt uns nur zu hoffen, dass es danach nicht wieder zwei Schritt vor (in Richtung Spannung) geht.

    Für die Bürger in den gegebenenfalls vom Krieg betroffenen Ländern ist diese Entwicklung existenziell. Aber ein Krieg, im Extremfall ein Nuklearkrieg, hätte auch weit darüber hinaus, letztlich weltweit, dramatische Auswirkungen. Eine davon betrifft die Börse.

    Crash bei Krieg

    Für den Kriegsfall zwischen Nordkorea und den USA wird uns vielfach ein Börsencrash prognostiziert. In dem Zusammenhang wird Ihnen oft empfohlen, dass Sie Ihr Depot mit Papieren auf Gold (zum Beispiel Zertifikate, ETFs und so weiter) gegen einen Crash absichern sollten und können.

    Dem ist aber nicht so. Ein Irrglaube. Das ist gegebenenfalls eine falsche Sicherheit, die Ihnen vorgegaukelt wird. Dazu gleich. Erst zum Gold in physischer Form (Barren und Münzen).

    Gold ist zur Diversifikation bestens geeignet

    Ich empfehle Ihnen bei vorhandenem Vermögen, dass Sie einen Teil Ihres Vermögens in physisches Gold (Goldmünzen zur Anlage oder Barren) investieren. Dies ist also kein Plädoyer gegen Gold, ganz im Gegenteil. Nur:

    Wer Ihnen mit Goldpapieren (Zertifikate, ETFs und so weiter) im Depot eine Sicherheit gegen einen Crash der Aktienmärkte verspricht, der täuscht sich und gegebenenfalls Sie. Denn diese Sicherheit bietet Ihnen Gold nicht.

    Gold eignet sich nicht zur Depot-Absicherung

    Das sehen Sie bei einem kurzen Rückblick auf den letzten „richtigen“ Crash der Aktienmärkte. Im Crash der Jahre 2007 und 2008 fiel der DAX von über 8.000 auf unter 4.000 Punkte.

    Der DAX 30 verlor also mehr als 50%. Gleichzeitig verlor der Goldpreis rund 30%. Eine Absicherung, also ein Gegengewicht zu dem Crash im DAX 30 hatten Sie nicht. Im Gegenteil, mit „Gold-Papieren“ hätten Sie zusätzlich verloren.

    Gold bietet Ihnen keine Sicherheit gegen Crash

    Mit dem Fonds auf Gold, SPDR Gold Shares, können Sie hervorragend traden. So ist dieser Fonds zum Beispiel auch für Trades mit Optionen bestens geeignet. Und Sie können Gold zur Diversifikation Ihres Vermögens nutzen. Dann aber bitte nur physisch in Anlage-Münzen oder Goldbarren.

    Aber …

    … Gold-„Papiere“ bietet Ihnen keine Sicherheit gegen einen Crash der Aktienmärkte.

    Der Grund ist ganz einfach:

    Viele Anleger benötigen bei einem Crash dringend Bargeld beziehungsweise Cash im Depot. Im Crash wird deshalb oft alles verkauft, was sich zu Geld machen lässt, eben auch Gold. Und dieses führt zu einem erhöhten Verkaufsangebot, welches wiederum den Goldpreis drückt. Eine tragfähige Depot-Absicherung durch Gold ist nicht gegeben.

    Zum guten Schluss: Am 16.08.1645, also heute genau vor 372 Jahren, kam der französische Schriftsteller Jean de la Bruyère, zur Welt. Er kommentierte sein Schaffen mit den Worten:

    „Derselbe scharfe Verstand, der es uns ermöglicht, etwas Gutes zu schreiben, lässt uns auch fürchten, es könnte nicht gut genug sein, dass es verdient, gelesen zu werden.“

    In der Hoffnung, hier meist gut genug zu schreiben, dass es verdient, gelesen zu werden, sende ich Ihnen nette Grüße

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 15.08.2017 08:49

    Der DAX dreht diese Woche nach oben

    Wenn Sie den DAX 30 für sich betrachten, entscheidet sich in dieser Woche, ob es wieder aufwärts dreht oder ob der Trend doch weiter abwärts läuft.

    Richtig ist, dass eine charttechnische Entscheidung fällt. Für die bin ich optimistisch, wie Sie auch am Titel des Kommentars sehen.

    US-Aktienindizes ziehen den DAX hoch

    Es sieht gut aus, dass der DAX 30 seine Schwäche-Phase in dieser Woche beendet und wieder aufwärts dreht.

    Denn dafür stehen die US-Aktienindizes Dow Jones, S&P 500 und Nasdaq; die notieren alle auf oder nah am Allzeithoch. Und der DAX 30 wird ihnen folgen – wie immer.

    DAX sieht kritisch aus

    DAX-Index_2017_08_15

    Auf Basis seiner Wochenschlusskurse (hier im Chart) sieht der DAX kritisch aus.

    Seit seinem Allzeithoch – in dieser Chart-Einstellung am 02.06.2017 – läuft der DAX 30 abwärts. Er hat seitdem von 12.832 auf 12.014 Punkte (entsprechend 6,4%) verloren.

    Jetzt trifft er auf seine Linie der gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200); das habe ich gelb markiert. Die Erläuterung der GD-200 sehen Sie ein paar Zeilen tiefer.

    Wenn der kurzfristige Abwärtstrend die GD-200 von oben nach unten durchschneidet, ist das ein Verkaufs-Signal, das auf weitere Kursverluste hinweist.

    Das Risiko ist bei alleiniger Betrachtung des DAX 30 gegeben.

    Gleitende Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200)

    Für die Linie der Gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200) addieren Sie die Kurse der jeweils letzten 200 Tage und dividieren die Summe durch 200.

    Dadurch ergibt sich für jeden Tag ein Mittelkurs. Dieser wird in den Chart eingetragen und fortgeschrieben.

    Durch Verbindung der einzelnen Durchschnittskurse erhalten Sie die Linie der Gleitenden Durchschnittskurse der letzten 200 Tage (GD-200).

    Bewertung der GD-200

    Liegt der aktuelle Kurs (hier der Kurs des DAX) über der GD-200, ist der Aufwärtstrend intakt. Liegt der aktuelle Kurs nachhaltig unter der GD-200, ist das ein Zeichen für Marktschwäche.

    Das alleine ist nicht ausschlaggebend, aber ein wertvoller Hinweis auf Stärke oder Schwäche des Indizes.

    Die GD-200 ist noch aufwärts gerichtet. Das spricht für die Wiederaufnahme der Aufwärts-Bewegung. Wichtiger aber ist:

    US-Aktienindizes ziehen den DAX hoch

    Der DAX 30 ist angezählt; stimmt – aber: Er folgt immer den US-Aktienindizes!

    Die wiederum notieren im Bereich ihrer Allzeithochs. Und deshalb bin ich überzeugt, dass die Weiche des DAX, der jetzt auf seine GD-200 trifft, in Richtung Aufwärtstrend gestellt wird.

    Zum guten Schluss: Heute vor 277 Jahren, also am 15.08.1740, kam der deutsche Dichter Matthias Claudius zur Welt.

    Er sagte kurz und treffend: „Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, wir müssen uns nach ihr richten.“

    Nach Austausch eines Wortes haben wir diese perfekte kleine Börsen-Weisheit: „Die Börse richtet sich nicht nach uns, wir müssen uns nach ihr richten.“

    Was die Börsen uns sagen, versuche ich hier zu interpretieren. In der Hoffnung, dass es gelingt, sende ich nette Grüße!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 10.08.2017 08:52

    Nord-Korea bremst die Märkte – Aber nicht lange

    Es vergeht wohl kaum ein Tag, an dem Sie nicht von Krisen oder Kriegen hören oder lesen.

    Aktuell bestimmt Nord-Korea die Schlagzeilen – natürlich, möchte ich sagen, auch wieder mit Donald Trump…

    Koreas Staatschef Kim Jong Un und US-Präsident Donald Trump: 2 Kampfhähne, die das Wort Diplomatie wohl nur aus dem Wörterbuch kennen.

    42x (!) habe ich Ihnen in meinen Kommentaren im Titel das Wort „Krise“ genannt.

    Und Kommentare wie dieser, die das Wort Krise nicht im Titel haben, sind dabei noch nicht einmal mitgezählt.

    Und ganze 42x habe ich Ihnen dazu geschrieben, dass Kriege und Krisen die Märkte nie lange stoppen.

    Das Allzeithoch der US-Aktienindizes belegt unzweifelhaft, dass ich richtig lag.

    Derzeit bremst Nord-Korea die Märkte zwar aus, aber die Märkte stoppen wird auch diese Krise nicht.

    Eine Auswahl der Krisen

    Hier habe ich für Sie einmal eine kleine Auswahl der aktuell schwelenden Krisen aufgeführt:

    • Krim,
    • Russland,
    • Ukraine,
    • Syrien,
    • Flüchtlinge,
    • Euro,
    • BrExit,
    • Griechenland,
    • Terror-Anschläge,
    • wenig planbare Politik in den USA,
    • Unsicherheit durch den türkischen Regenten Erdogan.
    • Und heute geht dieses durch die Medien: Trump kollidiert mit dem Diktator aus Nordkorea.
    • Seit Jahren begleitet uns die bis heute über unseren Köpfen schwebende Gefahr einer Banken-Pleite mit der Folge einer Finanzkrise – so wie bei der Insolvenz von Lehman Brothers im Jahr 2008.

    Dieses ist keine vollzählige Auflistung und es fehlen etliche Krisen und Kriege. Den ganzen Kontinent Afrika habe ich beispielsweise nicht genannt.

    Wichtig:

    Natürlich haben Krisen und Kriege für betroffene Menschen gravierende Auswirkungen, die viel zu oft mit dem Leben bezahlt werden.

    Auch bei Verlust der Heimat oder bei Verlust des Arbeitsplatzes ist es natürlich ganz und gar nicht unwichtig, ob ich eine Krise nicht erwähnt habe.

    Aber in meinem heutigen Kommentar geht es um die Auswirkungen auf die Märkte. Für diesen fokussierten und begrenzten Blickwinkel gelten meine Aussagen zum Markt.

    Trotz aller Krisen und Kriege: Die Märkte steigen

    Die Märkte haben die genannten Krisen und Kriege ignoriert oder angesichts derer nur kurz gezuckt.

    Ob Irak-Kriege oder der Anschlag auf das World Trade Center; nichts hat die Märkte nachhaltig aufgehalten.

    Die großen Crashs der letzten Jahre waren ausgelöst durch das Platzen der Dotcom-Blase (Internet-Blase) und durch die Finanzkrise.

    Aber ob nach den Jahren 2000 – 2003 (Internet-Crash) oder nach 2007/2008 (Finanzkrise); der DAX 30 und alle anderen wichtigen Aktienindizes haben immer wieder zugelegt.

    Die aktuelle Lage sorgt mittelfristig für steigende Märkte

    Derzeit haben wir keine Übertreibung der Märkte, so wie in den Jahren vor dem Dotcom-Crash – im DAX schon gar nicht!

    Und wir haben auch keine akute Finanzkrise. Die konzertierte Null- bzw. Niedrigzins-Politik wichtiger Notenbanken rund um den Globus hält die Finanzkrise in Schach.

    Das sehen Sie auch daran, dass die US-Aktienindizes in der Nähe ihrer Allzeithochs notieren.

    Skeptische Anleger sind mir viel lieber als euphorische

    Ich bewerte positiv, dass viele Anleger verkauft und Cashbestände aufgebaut haben. Diese unsicheren Börsianer können damit keinen weiteren Druck auf die Märkte ausüben.

    Auf der anderen Seite kann es aber täglich dazu kommen, dass diese bei weiter steigenden Notierungen der Aktienindizes auf den fahrenden Zug aufspringen, um weitere Kursgewinne nicht zu verpassen.

    Sie sorgen dann durch ihre Kaufnachfrage zusätzlich für steigende Märkte.

    Für diese Marktlage sind wir mit Call-Optionen mit langer Laufzeit vorbereitet und investiert.

    Und wenn es zwischen Nord-Korea und den USA doch knallt…

    …und es zum Crash der Aktienmärkte kommt?

    Dann gewinnen wir dank unserer 4:1-Strategie Calls zu Puts mit den Puts mehr, als wir mit den Calls verlieren.

    So war es im Crash des Jahres 2008 und so wird es ggf. wieder sein. Diese sichere Strategie ist ganz einfach.

    Zum guten Schluss: Am 10.08.1878, also heute vor 139 Jahren, kam der deutsche Arzt und Schriftsteller Alfred Bruno Döblin zur Welt.

    Er schrieb: „Wir wissen, was wir wissen, wir haben es teuer bezahlen müssen.“

    Das gilt für manche Erfahrung, die ich an den Börsen machen musste.

    Ich hoffe, dass ich Ihnen durch meine täglichen Kommentare teuer bezahltes Wissen ersparen kann und sende beste Grüße!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 09.08.2017 09:00

    Der nächste Crash kommt mit Sicherheit

    Gewinne, Gewinne, Gewinne… So gut wie jede Börsenseite im Internet berichtet Ihnen von Gewinnen.

    Marktkommentare handeln auch meist von Gewinnen, von der Werbung ganz zu schweigen…

    Verluste gehören zum Alltag an der Börse

    Verluste gehören an der Börse aber auch dazu – und Crashs!

    Sie sind selten, sie sind derzeit unwahrscheinlich, und doch ist sicher: Es wird sie geben.

    Genau deswegen müssen Sie darauf vorbereitet sein – immer!

    Verluste bei einzelnen Trades oder auch für einen begrenzten Zeitraum im Depot sind Alltag an der Börse.

    Diese dürfen sich nur nicht zu weit oder zu lange ausweiten.

    4:1-Strategie Call- zu Put-Optionen

    Im Optionen-Profi arbeiten wir deshalb mit der 4:1-Strategie Call-Optionen zu Put-Optionen. Diese empfehle ich Ihnen auch an dieser Stelle regelmäßig.

    Sie besagt: Kaufen Sie für je 4.000 €, die Sie in Call-Optionen investieren, für 1.000 € Put-Optionen.

    Nach dieser Strategie habe ich den Lesern des Optionen-Profi auch in den zurückliegenden Jahren, in denen die Märkte kontinuierlich stiegen, regelmäßig Put-Optionen empfohlen.

    Etliche dieser Put-Optionen musste ich mit Verlust glattstellen – das gehört zum Börsen-Alltag.

    Hätte ich diese Puts nicht empfohlen, wäre die Performance bei steigenden Märkten noch besser, als sie sowieso schon ist.

    Ich habe aber trotzdem regelmäßig Puts zur Absicherung empfohlen. Der Grund ist fiolgender:

    Unvorhersehbare Ereignisse sorgen für die größten Kursbewegungen

    1. Jedem Fondsmanager wird wohl verziehen, dass er den Anschlag vom 11.09.2001 auf das World-Trade-Center nicht antizipieren konnte. Die schlechte Performance danach wird entschuldigt.
    1. Jedem Fondsmanager wird wohl verziehen, dass er die Pleite von Lehman Brothers vom 15.09.2008 nicht ahnen konnte. Die schlechte Performance als Folge wird wohl entschuldigt.
    1. Gehen wir weiter zurück: Jedem Fondsmanager wird wohl verziehen, dass er den „Schwarzen Montag“ vom 19.10.1987 nicht hat voraussehen können. Seine Verluste an diesem Tag von 20%, 30% oder auch mehr werden sicher entschuldigt.
    1. Ein letztes Beispiel: Im August 1998 wurde Russland im Gefolge der Asienkrise zahlungsunfähig. Wer würde dem Fondsmanager vorwerfen, dass er das nicht vorhergesehen hat?! Er ist sicher entschuldigt, dass sein Portfolio um etwa 22% einbrach – entschuldigt, wie immer!

    Diese Liste ließe sich fast endlos fortsetzen. Die größten Kurs-Ausschläge gab es immer durch nicht vorhersehbare Ereignisse.

    Wer nicht vorsorgt, ist nicht entschuldigt

    Gehen wir zum Crash der Jahre 2008/2009:

    Vor dem Crash notierte der DAX im Hoch mit rund 8.000 Punkten. Den Punktestand hatte der deutsche Leitindex im Frühjahr 2013 wieder erreicht. Heute notiert er rund 50% höher.

    Rein rechnerisch ist das über die Jahre gesehen ein Plus, es hat aber viele Nerven gekostet. Das ist schon nicht toll, aber schlimmer noch: Es gilt nur in der Theorie.

    Wer mit Hebel-Produkten handelt, den hat es im Crash richtig erwischt, wenn er nur auf steigende Aktienkurse investiert war. Nicht wenige Depots hat es geschreddert.

    Rechnen Sie immer mit dem Unvorhersehbaren

    Nicht vorhersehbare Ereignisse bergen in sich, dass sie eben nicht vorhersehbar sind.

    Aber: Es ist vorhersehbar, dass es nicht vorhersehbare Ereignisse geben wird. So ist es auch jetzt sicher, dass es „irgendwann“ einen Crash geben wird.

    Deshalb handelt derjenige fahrlässig, der nicht vorsorgt.

    Und deshalb sind auch die oben mehrfach „entschuldigten“ Fondsmanager eben nicht entschuldigt. Sie haben nicht vorgesorgt, das war falsch!

    Gewinnen fängt mit Kapital-Erhalt an

    Ihr Kapital ist beim Traden Ihr Arbeitsmittel. Sie müssen damit sorgfältig und sicher arbeiten.

    Wenn Sie eine Zeit lang keine Gewinne erzielen und einzelne Trades mit Verlust beenden, ist das nebensächlich. Wichtig ist, dass Sie weiter handeln können.

    Da schließt sich der Kreis: Sie können aber nur traden, wenn Sie Kapital haben. Deshalb empfehle ich Ihnen dringend, dass Sie Ihr Kapital sichern – immer!

    Mit Put-Optionen verbuche ich auch Verluste. Diese Verluste sind mir aber egal, denn: Ich bin immer sicher aufgestellt – das ist wichtig!

    Ich kann weiter arbeiten, ich werde weiter Gewinne erzielen.

    Ich kenne nicht wenige Trader, die nach dem Crashjahr 2008 (gezwungenermaßen) ausgestiegen sind.

    Im Optionen-Profi haben wir das Crashjahr 2008 aber mit rund 30% Gewinn abgeschlossen, obwohl der DAX ca. 40% verloren hatte.

  • 03.08.2017 09:32

    Wie 2014 und 2015: Der DAX holt wieder Schwung für neues Allzeithoch

    Dass der DAX auf ein neues Allzeithoch steigt, ist meine Prognose – damit haben Sie das Ergebnis meines heutigen Kommentars gleich zu Beginn.

    Die Gründe für meinen Optimismus:

    Derzeit erleben Sie im DAX eine kleine Durststrecke. Das haben wir schon etliche Male vergleichbar erlebt, so z. B. im Herbst 2014 und im Jahr 2015.

    Herbst 2014: Anlauf holen für Allzeithoch

    Seinerzeit ist der DAX auf 8.354 Punkte zurückgefallen.

    Als Begründung wurden Ihnen damals diese Faktoren genannt:

    • die Krise in der Ukraine,
    • der Krieg im Irak,
    • die Seuche Ebola,
    • Rezession
    • und der vor der Tür stehende Banken-Stresstest.

    Der DAX hatte damals rund 17% vom Hoch verloren.

    Zu dem Zeitpunkt habe ich Ihnen ein neues Allzeithoch im DAX angekündigt. Damit stand ich zunächst ziemlich allein auf weiter Flur…

    …aber dann folgte die Rally, die den DAX um rund 40% aufwärts und auf sein Allzeithoch von 12.390 Punkten trug.

    2015: Anlauf holen für Allzeithoch

    Nach seinem damaligen Allzeithoch ist der DAX 30 von 12.390 auf unter 9.000 Punkte gefallen. Das waren mehr als 25% Kursverlust!

    Griechenland und die Währungs-Abwertung sowie eine mögliche Schwäche der Konjunktur in China wurden Ihnen als Begründung für die Kursverluste des DAX genannt.

    Damals habe ich geschrieben: Diese deutlichen Kursrücksetzer bilden die Voraussetzung für kommende Kursgewinne.

    Anfang 2016 startete der deutsche Leitindex durch – und er legte zu bis auf knapp 13.000 Punkte. Das waren mehr als 40% Kursgewinn!

    Kursrücksetzer: Gründe werden rückwirkend geliefert

    Ob die seinerzeit jeweils genannten Gründe wirklich für die Kursverluste verantwortlich waren, sei dahin gestellt.

    Ich glaube nicht, dass die Gründe ausschlaggebend für die Börsen-Schwäche waren.

    Ich meine: Wären es nicht diese Gründe gewesen, hätte es andere gegeben.

    So oder so: Einen Kursrücksetzer hätte es sowieso gegeben – und der war auch fällig nach den vorherigen Rallys!

    Wie oben geschrieben: Seitdem hat der DAX mehr als 40% ohne nennenswerte Rücksetzer zugelegt – und er notiert immer noch deutlich über 12.000 Punkten.

    Börsen-Nachrichten im Fernsehen? – Drücken Sie den Ton weg!

    Wenn es einen Kursrücksetzer gibt, so wie aktuell, werden Ihnen die Gründe in den Medien immer nachgereicht.

    Dieses Mal sind es (so die Medien) der starke Euro, die Auto-Aktien, und auch die Chemie-Fraktion im DAX schwächelt.

    Ich empfehle: Am besten hören Sie nicht hin. Denn was Ihnen dort erzählt wird, verwirrt nur und hat keinen wirklichen Informationswert.

    Wenn ich versehentlich in die Börsen-Nachrichten reinkomme, etwa weil ich den Fernseher wegen der Tagesschau um ein paar Minuten zu früh angeschaltet habe, drücke ich den Ton weg.

    Ich weiß doch, dass ich dadurch nichts verpasse.

    Es ist viel einfacher, als im Fernsehen oft wortreich geschildert. Aber damit lassen sich selbst 3 Min. Börsen-Nachrichten nicht füllen:

    Ohne Kursrücksetzer gibt es keine Kursgewinne

    Die obige Zwischen-Überschrift wäre mein abendlicher Kommentar, wenn der DAX 30 einmal wieder ein paar Punkte zurückgefallen ist.

    Und wenn Sie es etwas ausführlicher haben wollen, gerne:

    Die Börse lebt von unterschiedlichen Erwartungshaltungen der Marktteilnehmer:

    Mal gibt es mehr Kaufnachfrage als Verkaufs-Angebot, dann steigen die Kurse. Ein anderes Mal übersteigt das Verkaufs-Angebot die Nachfrage, und die Kurse fallen.

    Genau dadurch verändern sich die Kurse laufend; mal aufwärts, mal abwärts. Davon lebt die Börse!

    Und durch dieses Wechselspiel kommt es mittelfristig nie zu einer überkauften oder überverkauften Lage (kurzfristig schon).

    Also ist ein Auf und Ab der Kurse die zwangsläufige Folge. Ohne die eine Richtung gäbe es die andere nicht.

    „Prognosen sind schwierig, …

    … v. a., wenn sie die Zukunft betreffen“, so leutet ein humorvoller Börsenspruch.

    Ich wage die Prognose trotzdem – sogar für die Zukunft:

    Was Sie derzeit erleben, ist das normale Auf und Ab der Kurse, das zur Börse dazu gehört. Es wird, wie immer, mit tagesaktuellen Ereignissen begründet.

    Was Sie sehen werden, ist die Fortsetzung des Aufwärtstrends. Das wird den DAX 30 zu einem neuen Allzeithoch führen. Sein Leitindex, der Dow Jones, ist schon vorausgelaufen.

    Zum guten Schluss: Manchmal, wenn ich den „guten Schluss“ schreiben will, denke ich:

    „Es ist wirklich erstaunlich, was einem alles so einfällt, wenn man am Schreibtisch sitzt und keine Einfälle hat.“

    Genauso ging es Joseph Conrad, dem britischen Schriftsteller polnischer Herkunft, der heute vor 93 Jahren, also am 03.08.1924, verstarb.

    Denn das, was mir manchmal einfällt, wenn mir nichts einfällt, ist ein Zitat des Schriftstellers Conrad.

    Mich mit meiner manchmal entstehenden Einfallslosigkeit und dem, was mir dann einfällt, in bester Gesellschaft wissend, bin ich guten Mutes, täglich einen guten Schluss zu finden und sende Ihnen gutgelaunte Grüße.

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 25.07.2017 08:48

    Aktien- und Call-Kurse marschieren weiter aufwärts

    Der breit gefasste US-Aktienindex S&P 500 ist mit Allzeithoch in das zurückliegende Wochenende gegangen.

    Damit hat er es mir ganz einfach gemacht, denn: Seit Ende des Vorjahres legt er kontinuierlich zu.

    Ein Trend kann zwar jederzeit drehen. Aber die Fortsetzung eines Trends ist weitaus wahrscheinlicher, als dass er gerade heute kippt.

    Sehen Sie sich dazu den untenstehenden Chart der S&P 500 auf Wochenschlusskurs-Basis an!

    Analyse und Prognose per Wochenschlusskurs ist treffsicher

    Wenn Sie die folgende Erklärung zum Chart auf Basis seiner Wochenschlusskurse kennen, lesen Sie einfach beim Chart weiter.

    Wenn es für Sie neu ist: Ich nutze für meine Charts gerne die Wochenschlusskurse der Indizes oder Aktien.

    Diese Chart-Einstellung blendet das Auf und Ab innerhalb des Wochenverlaufs aus.

    Genau dadurch sind nachhaltige Kursbewegungen zu erkennen, die Trends gut bestimmen lassen.

    In dieser Chart-Einstellung analysiere ich den DAX 30 Index, Dow Jones, S&P 500 etc.

    Hier sehen Sie den aktuellen Chart des S&P 500:

    S&P 500: Ungebrochener Aufwärtstrend

    S&P500-Index_2017_07_25

    Im Chart des S&P 500 auf Basis seiner Wochenschlusskurse sehen Sie die grün markierte lange andauernde Seitwärts-Zone zwischen rund 2.000 und 2.100 Punkten.

    Diese Seitwärtszone startete im 4. Quartal des Jahres 2014. In den Jahren 2015 und 2016 ist der Kurs je einmal deutlich aus dieser Zone nach unten heraus gefallen.

    Beide Male haben Anleger die günstigen Kurse zum Kauf genutzt und den S&P 500 dadurch wieder zurück in die Seitwärts-Zone geführt.

    Mehrfach ist der Kurs an die obere Grenze der Seitwärts-Zone bei 2.100 Punkten herangelaufen oder sogar leicht darüber geklettert. Jedes Mal fiel er danach zurück in die Seitwärts-Zone.

    Ende vorigen Jahres drohte er wieder einmal in die Seitwärts-Zone zurückzufallen (gelb markiert), aber er drehte nach oben.

    Danach hat er kontinuierlich zugelegt und am vergangenen Freitag auf Basis seiner Wochenschlusskurse erneut auf Allzeithoch geschlossen.

    Allzeithoch: Das stärkste Kaufsignal

    Die Notierung des S&P 500 mit neuem Allzeithoch ist das stärkste Kaufsignal. Denn es geht durch die Medien, und typischerweise steigen dann viele Anleger ein.

    Außerdem lässt der Verkaufsdruck nach, weil die Anleger im Plus liegen und weitere Kursgewinne erwarten.

    S&P 500 läuft aufwärts – DAX 30 wird folgen

    Seit geraumer Zeit schreibe ich, dass die Politik des billigen Geldes die Aktienkurse nach oben treibt.

    Das gilt unverändert, auch wenn die US-Notenbank die Zinsen leicht angehoben hat.

    Dies ist nach wie vor nur im homöopathischen Bereich geschehen und bringt z. B. für eine Anlage auf Tages- oder Festgeld-Konto keine positive Entwicklung:

    Der Guthabenzins ist im Bereich von 0% fest zementiert. Die endlos in die Märke gepumpte Liquidität treibt die Kurse also weiter aufwärts.

    Die Europäische Zentralbank (EZB) hat in der vergangenen Woche erneut bestätigt, dass diese Politik bis auf Weiteres fortgeschrieben wird.

    Und auch die US-Notenbank deutet an, dass die Zinsen nur langsam und moderat angehoben werden sollen.

    Der S&P 500 läuft aufwärts. Dasselbe gilt für die US-Aktienindizes Dow Jones und Nasdaq. Lediglich der DAX 30 hechelt noch etwas hinterher.

    Dafür sorgen derzeit der vergleichsweise starke Euro sowie die „Herren in Nadelstreifen“ der im DAX notierenden Autohersteller.

    Diese leiten die Geschicke ihrer Unternehmen bzw. – so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft – sprechen sie verbotenerweise ab.

    Zum guten Schluss: Am 25.07.1969, also heute vor 48 Jahren, verstarb der bedeutende deutsche Maler und Grafiker Wilhelm Heinrich Otto Dix.

    Sehr frei nach seinen Worten sage ich: „Ich glaube, ein Text muss v. a. einen Inhalt, ein Thema ansprechen. Schreiben ist ein Versuch, Ordnung zu schaffen.“

    Im turbulenten Börsenleben Ordnung schaffen, das ist mein Ziel im täglichen Kommentar. In der Hoffnung, dass mir das gelingt, sende ich nette Grüße!

    Ihr

    Rainer Heißmann
    Chefredakteur „Heißmanns Börsenkommentar“

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 19.07.2017 08:45

    Der DAX ist unwichtig

    Kurzfristig ist der DAX 30 schwach. Die US-Indizes notieren aber im Bereich ihrer Allzeithochs.

    Der DAX 30 folgt den US-Indizes – immer. Also lautet meine logische Schlussfolgerung:

    Vergessen Sie den DAX 30! Er wird in Kürze den US-Aktienindizes sowieso wieder nachlaufen.

    Für den schwachen DAX 30 wird derzeit der starke Euro gegenüber dem US-Dollar genannt. Andere wissen zu berichten, der BrExit belaste den DAX 30.

    Angesichts der Nachrichtenfülle ist es aber auch ganz einfach ein paar kritische Nachrichten zu finden, mit denen sich jede Zuckung der Indizes belegen lässt.

    Kaufen Sie Calls

    Krise hin, Krise her:

    Ich empfehle Ihnen den Kauf von Call-Optionen auf starke Aktien aus dem DAX 30, Dow Jones, S&P 500, der Nasdaq oder auf solide Aktien aus den Indizes der Nebenwerte.

    Damit haben Sie die besten Gewinn-Chancen.

    Krisen gibt es immer

    Nach dem Crash der Jahre 2008 / 2009 habe ich in den Titeln meiner Kommentare rund 40x das Wort Krise genannt.

    40x in 8 Jahren, das sind 5x pro Jahr bzw. fast alle 2 Monate im Durchschnitt – sie sind halt immer da, die Krisen und Kriege…

    Diese kleine zahlenmäßige Auswertung meiner Kommentare zeigt: Krisen sind ständige Begleiter der Märkte.

    Natürlich bedrohen Krisen die Menschen vor Ort mit Verlust Ihrer Existenz und / oder des Lebens. Dafür ist die Politik verantwortlich.

    Da habe ich natürlich meine individuelle Meinung. Über die ließe sich diskutieren. Aber das gehört nicht an diese Stelle, wo es um die Auswirkungen auf die Börsen geht.

    Im Börsen-Kommentar gilt festzuhalten: Krisen sind stete Begleiter der Märkte – immer.

    An dieser Stelle zeige ich Ihnen auf, wie sich Krisen auf die Märkte auswirken und wie Sie trotz oder wegen der Krisen sicher und gewinnoptimiert investieren können.

    Trotz der vielen Krisen habe ich Ihnen immer den Kauf von Call-Optionen empfohlen, so auch heute.

    Auch wenn die Märkte in den letzten Wochen zäh verlaufen sind und der DAX 30 auf das Hoch von Anfang April dieses Jahres zurückgefallen ist:

    Calls sind nach wie vor die beste Wahl, denn über kurz oder lang geht es wieder deutlich spürbar aufwärts.

    Krisen verhindern Übertreibungen der Märkte

    Natürlich sind Krisen, wie z. B.

    • Ukraine,
    • Naher Osten,
    • Syrien,
    • Flüchtlinge,
    • Islamischer Staat,
    • Terrorgefahr,
    • BrExit,
    • Nordkorea,
    • und so weiter

    auch wichtige Themen an den Märkten; sie belasten diese auch kurzfristig und führen Rücksetzer der Aktienindizes herbei.

    Genau das sorgt aber langfristig für steigende Märkte. Denn Anleger, die wegen einer Krise aus dem Markt aussteigen, sorgen danach nicht mehr für Verkaufsdruck.

    Der Altmeister der Börsen, André Kostolany, sagte dazu: „Die zittrigen Hände steigen aus.“

    Der dadurch verursachte Verkaufsdruck lässt die Märkte konsolidieren.

    Das hat die positive Auswirkung, dass die Anleger keiner Euphorie verfallen. Eine Euphorie haben wir derzeit wahrlich nicht – und das ist gut so!

    Dow Jones und S&P 500 notieren auf Allzeithoch

    Seit Ende des letzten großen Crashs im Frühjahr 2009 gab es 2 größere Kursrücksetzer und – sagen wir – 40 Rücksetzer insgesamt.

    Mit den geschätzten 40 Rücksetzern habe ich das passend gemacht zu den eingangs erwähnten 40 Kommentaren von mir, die das Wort Krise im Titel trugen.

    Gleichwohl notieren die US-Aktienindizes Dow Jones und S&P 500 nah ihrer jeweiligen Allzeithochs und der Nasdaq nicht weit darunter.

    Rücksetzer sind nicht der Rede wert

    Rückwirkend sind die Rücksetzer nicht der Rede wert.

    Selbst die beiden größeren Rücksetzer, die man wahlweise auch Crash nennen kann, fallen in der rückwirkenden Betrachtung kaum auf, denn:

    Der übergeordnete Trend zeigt aufwärts. Dabei sind es die Krisen, die dafür sorgen, dass keine Euphorie aufkommt.

    Das wiederum ist die Basis für langfristig steigende Märkte. Die Allzeithochs des Dow Jones und S&P 500 unterstreichen das unwiderlegbar.

    Als Empfehlung wiederhole ich deshalb die eingangs geschriebenen Worte:

    Call-Optionen haben beste Gewinn-Chancen

    Ich empfehle Ihnen den Kauf von Call-Optionen auf starke Aktien aus dem DAX 30, Dow Jones, S&P 500, der Nasdaq oder auf solide Aktien aus den Indizes der Nebenwerte.

    Damit haben Sie die besten Gewinn-Chancen.

    Wichtig: Sichern Sie jede Investition, mit der Sie auf steigende Aktien bzw. Aktienindizes setzen, dringend durch den Kauf von Put-Optionen ab!

    Zum guten Schluss: Heute vor 198 Jahren, also am 19.07.1819, kam der Schweizer Schriftsteller Gottfried Keller auf die Welt.

    Er schrieb: „Wir bleiben nicht gut, wenn wir nicht immer besser zu werden trachten.“

    Es ist ein Zitat, wie gemacht für die Börse. Im Sinne dieses Zitats wünsche ich Ihnen, dass Sie danach trachten besser zu werden!

    © Rainer Heißmann – Weiterverbreitung nur mit Link auf den Originaltext gestattet

  • 11.07.2017 09:00

    Binäre Optionen – Ein ganz und gar überflüssiges Produkt

    „Hände weg von Binären Optionen!“, so lautet meine Empfehlung zu diesem überflüssigen und gefährlichen Finanzprodukt.

    Meine Gründe: Schon der Name ist irreführend. Ich unterstelle, es soll eine Verwechslung mit den originalen Optionen erreicht werden.

    Das ist intransparent und unfair!

    Die Optionen, die ich empfehle und die an Terminbörsen gehandelt werden, haben mit Binären Optionen nichts zu tun.

    Der Name täuscht Gemeinsamkeiten vor. Die sind allerdings nicht gegeben.

    Binäre Optionen haben mit Optionen an Terminbörsen so wenig zu tun, wie die Bank im Park, auf die Sie sich setzen, mit der Bank, bei der Sie Ihr Konto oder Depot haben – nämlich nichts.

    Mit Binären Optionen handeln Sie nicht unabhängig von Emittenten. Der Name soll vermutlich darüber hinwegtäuschen.

    Wikipedia ist ungenau

    Im Internet-Nachschlagewerk Wikipedia können Sie lesen:

    „Bei Binären Optionen können nur zwei Szenarien eintreten: Tritt ein zuvor definiertes Ereignis ein, erhält der Käufer einen festgelegten Betrag, andernfalls verfällt die Option wertlos. Als Basiswerte kommen – wie bei klassischen Optionsscheinen auch – Indizes, Aktien, Währungspaare oder auch Rohstoffe in Frage . . .“

    Falsch, lieber Verfasser der Zeilen! Sie nennen die „klassischen Optionsscheine“. Das ist schlicht und ergreifend Unsinn.

    Das „klassische Original“ sind die Optionen an Terminbörsen

    „Klassisch“ und „original“ sind nur die Optionen an Terminbörsen. Optionsscheine sind Hebelpapiere von Emittenten.

    Und diese haben die bekannten massiven Nachteile wie die Möglichkeit der Kursmanipulation und das Totalverlust-Risiko durch Insolvenz eines Emittenten.

    Die „klassischen Optionen“, also das Original, sind vor Kursmanipulation und dem Totalverlust-Risiko durch Insolvenz eines Emittenten geschützt, denn sie haben keinen Emittenten.

    Mit Binären Optionen handeln Sie ausschließlich gegen die Bank

    Wenn Sie mit Binären Optionen handeln wollen, müssen Sie bei einem speziellen Broker ein Depot eröffnen. Danach handeln Sie nur über diesen Broker.

    Ihr Gegenpart ist also immer die Bank – wie beim Roulette. Und wissen Sie, wer beim Roulette immer gewinnt? – Richtig: die Bank.

    Sie können sich also schon denken, wer beim Handel mit Binären Optionen immer gewinnt: Es ist die Bank – bzw. hier der spezielle Broker für Binäre Optionen.

    Binäre Optionen: Betrug nicht ausgeschlossen

    Ein Portal, das über Binäre Optionen informiert, schreibt:

    „Mit dem Siegeszug der binären Optionen und ständig neuen Brokern, die sich in diesem Markt versuchen, steigt auch die Anzahl derer, die vor Binäre Optionen Betrug oder Abzocke durch die Broker warnen.“

    Und an anderer Stelle des Berichtes heißt es: „Logischerweise kann (bei) Binären Optionen Betrug nicht generell komplett ausgeschlossen werden.“

    „Nicht ausgeschlossen“ heißt nicht „alles Betrug“. Aber alleine, dass es nicht ausgeschlossen ist, reicht, um zu mahnen: Finger weg von Binären Optionen!

    Binäre Optionen: Täuschung der Anleger

    Wenn Sie den Handel mit Optionen an Terminbörsen kennenlernen wollen und Sie finden Binäre Optionen, sind Sie falsch!

    Sie sind durch den wohl nicht zufällig gewählten und zum Verwechseln ähnlichen Namen Binäre Optionen getäuscht worden.

    Diese haben nämlich mit Optionen, die an Terminbörsen gehandelt werden, rein gar nichts zu tun.

  • 28.06.2017 09:00

    Die Aktienindizes steigen – Absichern ist aus 2 Gründen Pflicht

    Eine attraktive Rendite können Sie nur an der Börse erzielen.

    Da sind Aktien und natürlich „meine“ Optionen zu nennen. Eine nennenswerte Alternative dazu gibt es nicht.

    Ich erwarte weiter steigende Notierungen der Aktienmärkte. Trotzdem unterstreiche ich meine an dieser Stelle oft gegebene Empfehlung:

    Kaufen Sie Call-Optionen auf starke Aktien!

    Ich füge aber immer einen „warnenden Hinweis“ an:

    Sichern Sie jede Investition, die auf steigende Kurse von Aktien oder Aktienindizes setzt, dringend mit Put-Optionen ab!

    2 Gründe für die Absicherung mit Put-Optionen

    Meine positive Markteinschätzung ist unverändert. Aber ich nenne Ihnen 2 Gründe, die dazu führen, dass ich Ihnen trotzdem zur Absicherung rate.

    Der 1. Grund ist ganz einfach:

    1. Grund: Put-Optionen sind ein Muss

    So, wie ich beim Auto und Haus die Sicherheit einfach als selbstverständlich erachte und dafür auch bezahle, so ist es auch in der Depot-Führung.

    Ich empfehle Ihnen:

    • Legen Sie den Sicherheitsgurt im Auto an!
    • Versichern Sie Ihr Haus gegen Feuer und – soweit möglich – gegen Elementarschäden!
    • Sichern Sie Ihr Depot mit Put-Optionen ab – immer! (Denn einen Crash erkennen Sie und ich nur rückwirkend.)

    2. Grund: Die Börse funktioniert anders als „in der guten alten Zeit“

    Natürlich muss die fundamentale Bewertung der Konzerne stimmen. Gleichwohl ist das nicht der ausschlaggebende Grund für die aktuellen Kursgewinne.

    Schon mehrfach habe ich Ihnen die 3 wichtigsten Kurstreiber für Aktien genannt.

    1. Liquidität
    2. Liquidität
    3. Liquidität

    Der Markt hat sich im Vergleich zu früheren Jahren deutlich geändert. Da ist vorrangig die Politik des billigen Geldes zu nennen.

    Minus-Zinsen auf Giro- und Tagesgeld-Konten wären vor etlichen Jahren nicht denkbar gewesen.

    Jetzt zahlen Sie aber drauf, wenn Sie Ihr Geld bei der Bank lassen – nur die Anlage an der Börse bietet Ihnen attraktive Renditen.

    Außerdem hat der Hoch­frequenz­handel dafür gesorgt, dass die durchschnittliche Haltedauer einer Aktie von 10 Jahren über wenige Monate auf nunmehr nur noch einige Sekunden gefallen ist.

    Es gehört zum Wesen der Märkte, dass sie sich ändern. Aber das erfordert auch ein anderes Vorgehen an der Börse.

    Und da gehört der Kauf von Put-Optionen zur Absicherung zwingend hinzu. Denn – wie oben bereits geschrieben: Einen Crash erkennen wir nur rückwirkend.

    Die Absicherung Ihres Depots ist zwingend notwendig

    Der 1. Grund (Put-Optionen sind Grundvoraussetzung für jeden Börsen-Handel.) ist völlig ausreichend, um Put-Optionen zur Absicherung zu kaufen.

    Der 2. Grund (Die Börse funktioniert anders als „in der guten alten Zeit“.) ist einfach ein Achtung-Schild, das darauf hinweist:

    Es ist noch nicht alles Neue erprobt. Steuern Sie Ihre Börsen-Aktivitäten vorsichtig! Kaufen Sie Put-Optionen zur Absicherung!

    Absicherung heißt: Es muss etwas zum Absichern im Depot sein

    Wichtig ist der Kauf von Puts, wenn Sie Aktien oder Calls im Depot haben.

    Ich spreche hier nicht vom Put-Kauf als Spekulation auf fallende Aktien- und Index-Notierungen. Die haben derzeit kein ausreichend gutes Chance-/Risiko-Verhältnis.